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![[Wilhelm II - Gemälde von Artur v. Ferraris]](wilhelm2pelz.jpg)
![[Gemälde von Angeli]](wilhelmbyangeli.jpg)
![[Wilhelm als Corps-Student]](wilhelmbynoster.jpg)

![[Des Deutschen Reiches Steuermann]](wilhelmsteuermann.jpg)



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![[Europa 1914 - Karikatur von Walter Trier. Man beachte die Darstellung Serbiens als Schwein]](europa1914bytrier.jpg)


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![[SPD-Plakat 1926]](keinenpfennig1926.jpg)

![[Mausoleum in Doorn]](doornmausoleum.jpg)






1Die Historiker der Entente-Mächte behaupteten nach dem Krieg, bei dieser Gelegenheit hätten Wilhelm und Franz Ferdinand den "Überfall" auf Serbien abgesprochen. Dies ist völlig unglaubhaft, da das Deutsche Reich nach dem "Schweinekrieg" zwischen Österreich-Ungarn und Serbien auf massives Drängen Wilhelms hin die Rolle des ersteres als wichtigster Handelspartner des letzteren übernommen und dabei viel Geld investiert hatte; überdies hatte Franz Ferdinand in Sachen "Krieg oder Frieden" nichts zu bestimmen und auch auf Kaiser Franz Joseph keinerlei Einfluß. Die deutschen Historiker verschwiegen dieses Treffen entweder ganz oder behaupteten, die beiden seien lediglich zum "Rosenfest" gereist und hätten politisch gleich gar nichts besprochen. Auch dies ist völlig unglaubhaft, schon weil die Rosen damals noch gar nicht blühten. Die "österreichischen" Historiker schrieben, daß Franz Ferdinand tatsächlich bei Wilhelm auf ein gemeinsames Vorgehen gegen Serbien gedrängt, jedoch eine Abfuhr erhalten habe. Diese dritte Alternative ist wohl die wahrscheinlichste.
2Allerdings telegrafiert Wilhelm noch am 31. Juli 1914 nach Wien, daß Österreich ein britisches Vermittlungsangebot mit Rußland annehmen solle; Deutschland werde sich nicht "leichtfertig (...) in einen Weltbrand hineinziehen (...) lassen". Erst als Rußland am folgenden Tag die Generalmobilmachung anordnet, gibt er "grünes Licht" für den Krieg, den er nunmehr als Verteidigungskrieg empfindet.
3Nachzulesen z.B. in den Memoiren des letzten prä-sowjetischen Kriegsministers, Fëdor Stepun.
4In den heutigen Geschichts- und Märchen-Büchern wird meist fälschlich behauptet, "Kaiser Wilhelm und seine Hunnen" hätten gegen die Haager Konvention von 1899 verstoßen, z.B. indem sie als erste Giftgas eingesetzt hätten. Richtig ist, daß die Konvention zwar den Einsatz von Geschossen mit Gas-Füllung verbot und daß die deutsche Delegation dies auch unterschrieben hatte; eine Ratifizierung war jedoch am Widerstand der USA und Großbritanniens gescheitert. Dennoch hielten sich die Deutschen zunächst stillschweigend daran, bis die Franzosen im März 1915 begannen, mit Gas gefüllte Patronen und Granaten zu verschießen. Daraufhin setzten ab April 1915 auch die Deutschen Gas ein, allerdings nicht in weitreichenden Geschossen, sondern nur mittels Zylindern, die das Gas einige 100 m weit bliesen - deren Verbot hatte in Den Haag nie zur Debatte gestanden. Auch die Briten füllten ihre Geschosse in großem Umfang - seit 1917, als Churchill Munitions-Minister wurde, jede zweite Granate - mit Giftgas.
5Dies ist ein seit Jahrhunderten beliebtes und bewährtes Motiv der angelsächsischen Greuelpropaganda. Bereits im 16. Jahrhundert behauptete sie, die Spanier hackten den armen Indios in Lateinamerika die Hände ab. Im 19. Jahrhundert unterstellten die Nordstaaten den Irisch-Stämmigen, die sich im Sezessionskrieg nicht freiwillig für den Einsatz gegen die Südstaaten melden wollten, Negerkinder zu schlachten; auch dem belgischen König Leopold II - einem entfernten Onkel Wilhelms II - sagten die Briten - die nach einem "moralischen" Vorwand suchten, um sich den reichen Kongo selber unter den Nagel zu reißen - nach, er hacke dort armen Negern die Hände ab. (Tatsächlich war Leopold II nie persönlich im Kongo.)
6Entgegen weit verbreiteten Gerüchten handelt es sich dabei nicht um das Datum der "Befreiung von Auschwitz durch die ruhmreiche Rote Armee". Die Sowjet-Truppen eroberten Auschwitz schon am 25. Januar 1945, und zu "befreien" gab es dort auch nichts, da die von Auschwitz aus verwalteten Lager längst geräumt worden waren.
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