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Kurt Waldheim

(1918 - 2007)

[Kurt Waldheim]

Tabellarischer Lebenslauf
zusammen gestellt von
Nikolas Dikigoros

1918
21. Dezember: Kurt Josef Waldheim wird als Sohn eines Lehrers in Sankt Andrä-Wördern (Niederösterreich) geboren.
Österreich-Ungarn hat gerade den Ersten Weltkrieg verloren.


1919
Im Friedensdiktat von St. Germain wird das Habsburgerreich zerschlagen. Unter Mißachtung des Selbstbestimmungsrechts der Völker wird auf Druck der Siegermächte ein Kleinstaat namens "Republik Österreich" gegründet, der immer mehr verarmt.


1924-1936
Waldheim besucht erst die Volksschule, danach das Stiftsgymnasium Klosterneuburg, wo er die Matura erwirbt.

1936-1937
Waldheim absolviert seinen Wehrdienst in der Kavallerie.


1938
Waldheim beginnt ein Studium der Rechtswissenschaften in Wien.

1939-1945
Im Zweiten Weltkrieg dient Waldheim als Reserveoffizier in Rußland, Griechenland und Kroatien.

1944
August: Waldheim heiratet Elisabeth, geb. Ritschel. (Aus der Ehe gehen drei Kinder hervor.)

1945
Waldheim schließt sein Studium mit der Promotion zum Dr. iur. ab. Danach geht er in den diplomatischen Dienst der wieder gegründeten RÖ.
Dezember: Waldheim wird Sekretär des RÖ-Außenministers Karl Gruber.

1955
Nach der FinnlandisierungNeutralisierung durch den "Staatsvertrag" darf die RÖ einen "Beobachter" zur UNO - der Nachfolge-Organisation des "Völkerbunds" - schicken; Waldheim bekommt den Posten.


1964
Waldheim wird ständiger Vertreter der RÖ bei der UNO in New York.

1968
Waldheim wird Außenminister. Als solcher zeichnet er sich besonders durch seine SU-freundliche Politik während der gewaltsamen Niederschlagung des "Prager Frühlings" aus. (Tschechen, die das Verbrechen der "Republikflucht" begangen haben bzw. begehen wollen wird kein Asyl gewährt.*)

1970
März: Nach der Niederlage der ÖVP bei den Nationalratswahlen verliert Waldheim das Außenministerium; er verzichtet auf den ihm angetragenen Botschafterposten in London und kehrt statt dessen auf eigenen Wunsch als RÖ-Vertreter zur UNO nach New York zurück.

1971
Waldheim kandidiert erfolglos bei der Wahl zum Bundespräsidenten der RÖ.
Oktober: Bei Neuwahlen zum Nationalrat gewinnt die SPÖ die absolute Mehrheit; damit hat Waldheim zuhause auf absehbare Zeit keine politische Zukunft mehr.
Dezember: Waldheim läßt sich zum neuen UN-Generalsekretär wählen.**


Januar 1972 - Dezember 1981
Unter Waldheims Führung wird die UNO endgültig zur kriminellen Vereinigung. Er trägt maßgeblich zu Völkermorden und anderen Verbrechen in aller Welt bei.


1973
September: BRD und DDR treten der UNO bei und tragen fortan einen Großteil der Kosten, da sich die USA zunehmend aus der Finanzierung zurück ziehen und die Mehrheit der Mitglieder inzwischen aus bankrotten Drittwelt-Staaten besteht, die eh kaum Beiträge zahlen. Sowohl zum sozialistischen Bundeskanzler Willy Brandt als auch zum sozialistischen Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker unterhält Waldheim herzliche Beziehungen.


Oktober: Im Yom-Kippur-[Ramadan-]Krieg fällt Waldheim den Israelis in den Rücken: Angesichts der Anfangserfolge der arabischen Angreifer verhindert er eine UN-Resolution, die zum Waffenstillstand auffordert. Als die Israelis im Gegenzug die feindlichen Truppen einkesseln und zu vernichten drohen, beeilt er sich, sie zu einem Waffenstillstand zu nötigen. Waldheim verhindert mit dem möglichen Sieg Israels eine dauerhafte Friedenslösung im Nahen Osten; er trägt somit die Hauptverantwortung für die dort bis heute anhaltenden Kämpfe. (Die Juden vergessen ihm dieses Schurkenstück nie, ebenso wenig die ständigen UN-Resolutionen, die einseitig Israel verurteilen, wenn es sich gegen den Terror seiner arabischen Nachbarn verteidigt - die von Waldheims UNO stets gehätschelt werden.)

1974
Juli: Die Republik Südafrika wird auf Betreiben Waldheims aus der UNO ausgeschlossen.
November: Waldheim bietet dem palästinensischen Terroristenführer Yāsir 'Arafāt in New York City eine Plattform für seine Polit-Propaganda. 'Arafat darf vor der UN-Vollversammlung in vollem Kampfanzug, mit kariertem Kopftuch und umgeschnallter Pistole eine Hetzrede halten, in der er zur Vernichtung des Staates Israel und zur Ausrottung der "Zionisten" aufruft - die Juden sollen "verstreut unter alle Völker" leben, wie vor 1948.


Unter den anderen Politikverbrechern aus aller Welt, die Waldheim als UN-Generalsekretär unterstützt, ragen besonders der wegen vielfachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilte südafrikanische Terrorist Nelson Mandela und der kubanische Diktator Fidel Castro hervor.


1977
Januar: Waldheim gewinnt einen wichtigen Beihelfer für seine kriminelle Politik in dem verkrachten Erdnußfarmer Jimmy Carter, der neuer US-Präsident wird.


Noch im selben Jahr wird qua UNO-Resolution ein Waffenembargo gegen Südafrika verhängt. (Die Südafrikaner produzieren allerdings selber erstklassige Waffensysteme und brauchen weder minderwertige Rüstungsgüter aus den USA noch sonstwoher - schon gar nicht solche aus der RÖ :-)

1978
Waldheim läßt die UNO das "Internationale Anti-Apartheid-Jahr" ausrufen.

1979
August: Die UNO erhält im Wiener Donaupark ein repräsentatives Verwaltungsgebäude als vierten Amtssitz (neben New York City, Genf und Nairobi).

1979/1980
Die von Waldheim initiierte UN-Hetze gegen die blühenden weißen Gemeinwesen in Südafrika trägt erste Früchte: Rhodesien wird schwarzen Banditen unter dem Terroristen Robert Mugabe ausgeliefert, die es unter dem Namen "Zimbabwe" binnen weniger Jahre vollständig ruinieren.

[ ]

1980-82
Waldheim schanzt dem zwielichtigen schwedischen Ex-Premierminister Olof Palme den Vorsitz einer UN-Kommission zu, die einseitige Abrüstung des Westens propagiert (u.a. Schaffung einer "atomwaffenfreien Zone" in Mitteleuropa).

[Eine Verbrechervisage wie aus dem Fahndungsalbum: Olof Palme]

1982
Waldheim läßt die UNO das "Internationale Jahr der Mobilisationen von Sanktionen gegen Südafrika" ausrufen.


1983
Waldheim wird Professor für Internationale Politik an der Georgetown University in Washington D.C.

1985
Waldheim veröffentlicht "Im Glaspalast der Weltpolitik", eine Art Autobiografie, in der er vor allem seine Verbrechen als UN-Generalsekretär zu beschönigen sucht.


1986
Waldheim kandidiert erneut bei der Wahlen zum Bundespräsidenten der RÖ. Daraufhin entfacht der "World Jewish Congress" eine üble Hetzkampagne gegen ihn - jedoch nicht wegen seiner tatsächlichen Verbrechen als ehemaliger UN-Generalsekretär, sondern wegen seiner angeblichen Verbrechen als ehemaliger "Nazi-Offizier". Mit seinen offenkundigen Lügen und Verleumdungen - Waldheim wird u.a. Mitwirkung am "Holocaust" unterstellt*** - erreicht der WJC jedoch in der RÖ das genaue Gegenteil dessen, was er beabsichtigte: Waldheim gewinnt die Stichwahl gegen den Sozialisten Kurt Steyrer.****

1987
Immerhin erreicht der WJC in den USA, daß Waldheim auf die Schwarze Liste der politisch unerwünschten Personen gesetzt wird und nicht mehr in die USA einreisen darf. (Dagegen sind sein Freund Arafat u.a. Banditen wie Usamā Bin Lādin & Co. dort weiterhin herzlich gern gesehene Gäste.)
Solange Waldheim RÖ-Präsident ist (bis 1992) traut sich kein nicht-muslimischer Politiker mehr auf Staatsbesuch nach Wien.

1990
Februar: Waldheims Freund Mandela wird von der südafrikanischen Regierung begnadigt.
März: Eine weitere Saat von Waldheims Verbrechen als UN-Generalsekretär geht auf: Südwest-Afrika wird der schwarzen Terror-Organisation SWAPO ausgeliefert, die das blühende Land binnen weniger Jahre zur Wüste ("Namibia") macht.
August: Der irakische Diktator Saddam Hussein läßt das Nachbarland Kuweit besetzen und nimmt alle westlichen Ausländer als Geiseln.
Waldheim reist nach Baģdād und gratuliert Hussein zu diesem schönen Erfolg; zur Belohnung darf er eine Handvoll Österreicher, die sich unter den Geiseln befanden, mit nach Hause nehmen.


1994
Mai: In Südafrika ergreifen die Terroristen des ANC die Macht; sie richten den reichsten Staat des schwarzen Kontinents binnen weniger Jahre wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich völlig zugrunde - eine Entwicklung, die Waldheim eingeleitet hat und die rückblickend sein größtes Verbrechen vor der Geschichte darstellt.
Waldheim wird von Papst Johannes Paul II der Pius-Orden verliehen.


2003
Dezember: An Waldheims 85. Geburtstag hält sich die Zahl derer, die ihm Beifall klatschen, in engen Grenzen.


2007
14. Juni: Kurt Waldheim stirbt in Wien. Die Nachwelt hat die ungeheuren Verbrechen, zu denen er in den 1970er Jahren als UN-Generalsekretär angestiftet und Beihilfe geleistet hat, vergessen und/oder vergeben. In schlechter Erinnerung bleibt er - Dank des weltweiten jüdischen Medienmonopols - lediglich wegen seiner angeblichen Mitgliedschaft in der Reiter-SA und seiner angeblichen "Mitwisserschaft" angeblicher Kriegsverbrechen der Wehrmacht.


*Dies steht in auffallendem Gegensatz zur Haltung der RÖ während des ungarischen Aufstands von 1956, als 160.000 ungarischen Flüchtlingen Asyl gewährt wurde, obwohl damals - erst ein Jahr nach dem Abzug der russischen Besatzungstruppen aus Wien - noch die ganz konkrete Gefahr deren Rückkehr bestand. (Die USA - unter Präsident Eisenhower - hatten bereits insgeheim ihr Einverständnis zum Wiedereinmarsch der Roten Armee in die ehemalige sowjetische Besatzungszone erklärt.) Eine vergleichbare Gefahr bestand 1968 nicht. Rudolf Kirchschläger, der RÖ-Gesandte in Prag, setzte sich denn auch über diese Anweisung Waldheims hinweg - was seiner Karriere nur förderlich war: Er wurde nach dem Wahlsieg der Sozialisten 1970-74 Außenminister - also Waldheims Nachfolger - und 1974-86 Staatspräsident der RÖ - also Waldheims Vorgänger.

**Niemand dachte damals daran, Waldheims "Nazi-Vergangenheit" als Wehrmachtssoldat aufs Tapet zu bringen. Dies ist umso bemerkenswerter, als der andere Kandidat für den Posten des UN-Generalsekretärs - der Finne Max Jakobson - aus eben diesem Grunde von der Sowjetunion und ihren Satelliten abgelehnt wurde: Er war im Zweiten Weltkrieg - wie Waldheim - Reserveoffizier und hatte gegen die Rote Armee gekämpft. Da er überdies Jude war, hatte er auch bei den muslimischen UN-Mitgliedern keine Chance. Ebenso bemerkenswert ist, daß sich niemand an Kirchschlägers Vergangenheit störte, bevor er zum Staatspräsidenten der RÖ gewählt wurde: Auch er war Wehrmachts-Offizier, allerdings nicht wie Waldheim als kleiner Ordonnanzleutnant in irgendwelchen Stäben, sondern zuletzt als Hauptmann und Lehroffizier an der Wiener Kriegsschule - ein Posten, für den nur "in ihrer national-sozialistischen Weltanschauung besonders gefestigte" Personen in Frage kamen. (Dies ungeachtet der Tatsache, daß man als Wehrmachtsangehöriger kein NSDAP-Mitglied sein durfte - was Kirchschläger nach dem Krieg die Aussage erleichterte, er sei "nie ein Nazi gewesen", da er ja nie in der Partei war.) Noch im April 1945 verheizte er eine Einheit junger Offiziersschüler in einem sinnlosen Himmelfahrtskommando gegen die Rote Armee.

***In den meisten Rechtsordnungen der Welt wird die Nichtanzeige geplanter Verbrechen durch "Mitwisser" als Straftat gewertet und anderen Beteiligungsformen mehr oder weniger gleich gestellt. Waldheim soll gewußt haben, daß die Wehrmacht 6 Millionen80.000 Juden aus Saloniki abtransportierte und in Vernichtungslager brachte. Ferner wurde ihm vorgeworfen, daß er seine Mitgliedschaft in der "kriminellen Vereinigung Reiter-SA" verschwiegen habe und auf dem Balkan an der Bekämpfung der Tito-Partisanen beteiligt war. Waldheim hatte nicht den Mut, in diesen Punkten Klartext zu reden bzw. zu schreiben: Obwohl er selber 1945 auf dem berühmt-berüchtigten Fragebogen der alliierten Besatzer angegeben hatte, Mitglied der Reiter-SA gewesen zu sein, behauptete er nun - statt einmal auszusprechen, daß die "Reiter-SA" gar keine "kriminelle Vereinigung" war -, er habe damals gelogen und sei nie Mitglied gewesen. (Damit wäre er der wohl einzige von vielen Millionen Fragebogen-Ausfüllern, der seine Mitgliedschaft in einer NS-Einrichtung nicht wahrheitswidrig verschwiegen, sondern wahrheitswidrig erfunden hätte :-) Im übrigen beschränkte er sich in diesem Punkt auf die - zutreffende - Feststellung, daß das vom WJC vorgelegte Foto (s.o.) ihn nicht bei der Reiter-SA, sondern bei der RÖ-Kavallerie zeigte. Einiges mehr an Mut hätte es allerdings erfordert, auf die Gefahr hin, wegen "Leugnung des Holocausts" belangt zu werden, die Wahrheit über die angebliche Juden-Deportation von Saloniki auszusprechen: Sie zählt zu den Märchen, die nach dem Zweiten Weltkrieg erfunden wurden, um der deutschen Wehrmacht (bzw. der Waffen-SS) Greueltaten anzuhängen - vergleichbar denen, die unter den Schlagworten "Guernica", "Kalavrita" und "Oradour" bekannt wurden. Tatsächlich wurde Saloniki im August 1917 von den Entente-Mächten angezündet, ausgeplündert, die Bevölkerung - die damals zu 70% aus Juden bestand - deportiert, und die griechische Feuerwehr von französischen Besatzungstruppen am Löschen gehindert. Nach dem Krieg wurde die Stadt neu aufgebaut und mit griechischen Flüchtlingen aus Anatolien komplett neu besiedelt; als die Wehrmacht 1941 nach Saloniki kam, gab es dort also gar keine Juden mehr. Aber selbst wenn es welche gegeben hätte, ist nicht recht ersichtlich, bei wem Waldheim - wenn er denn von Juden-Transporten gewußt hätte und wenn er ferner gewußt hätte, wie solche Transporte enden konnten - dies hätte anzeigen sollen - vielleicht beim Führer persönlich? Auch seine Mitwirkung an der Partisanen-Bekämpfung auf dem Balkan stritt Waldheim rundweg ab - obwohl er dafür 1944 von der kroatischen Regierung Ante Pavelićs sogar mit dem Zvonimir-Orden ausgezeichnet worden war -, statt einmal auszusprechen, daß die Bekämpfung jener Banditen alles andere als ein "Kriegsverbrechen" war. [Die alliierten Besatzer ermordeten selbst unbewaffnete deutsche Kinder ohne die geringsten Skrupel, wenn sie auch nur den vagen Verdacht hatten, sie könnten "Werwölfe" o.a. "Partisanen" sein.] Waldheim wollte jedoch seine betont zur Schau gestellte Freundschaft mit dem "jugo-slawischen" Diktator Tito nicht gefährden.

****Der Stimmungsumschwung zugunsten Waldheims, den die Stänkereien des WJC in Österreich bewirkten, ist bemerkenswert: Der abgewählte Bundeskanzler Kreisky verzichtete zu Waldheims Gunsten auf die ihm angetragene Kandidatur zum Bundespräsidenten; und selbst Waldheims langjähriger Intimfeind Kirchschläger empfahl ihn öffentlich als seinen Nachfolger.


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