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| Verlag Traugott Bautz | www.bautz.de/bbkl | |||
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| Band XXII (2004) | Spalten in Vorbereitung | Autor: Ronny Baier | ||
SCHIMMEL, Annemarie, Orientalistin, Islamwissenschaftlerin, Trägerin des Friedenspreises des deutschen Buchhandels (1995), des Reuchlinpreises der Stadt Pforzheim (2001) und des Muhammad-Nafi-Tschelebi-Medienpreises (2002); seit 1997 Ehrenmitglied des Zentralrats der Muslime in Deutschland; Annemarie Schimmel lebte zuletzt im Ruhestand in Bonn, wo sie am Orientalistischen Seminar der Universität auch zuletzt gelehrt hatte; Annemarie Schimmel wirkte inmitten erschreckender Signale des religiösen Fanatismus für die Begegnung, nicht für die Konfrontation der Kulturen; * 7. April 1922 in Erfurt; † 26. Januar 2003 in Bonn. - In der Literatur wird Annemarie Schimmel zurecht als Musterbeispiel für nationale und religiöse Bi-Identität gepriesen, denn das ist sie auch. Die äußeren Stationen ihres Lebens waren Erfurt (Geburtsstadt), Berlin (Ort des Studiums und der Promotion in Orientalistik), Marburg (Ort der Promotion in Religionswissenschaft), Ankara (hier wirkte sie als Professorin für Religionsgeschichte an einer islamisch-theologischen Fakultät - als Frau und als Christin!), Bonn, Harvard und wieder Bonn. Viel Zeit (vor allem in den Semesterferien) verbrachte sie in Pakistan und machte von dort aus auch viele Reisen nach Indien. Überall, wo sie hinkam (sei es Kuwait, Ägypten, Iran, Afghanistan oder Pakistan und Indien), entfachte sie eine "Orgie der Freundschaft", wie Hannah Arendt einmal treffend bemerkte - und es gab fast überall bewegende Szenen der Begegnung - mit Katzen! Annemarie Schimmel war eine echte Katzenliebhaberin. Sie verwies gern darauf, dass der Prophet Mohammed gesagt haben soll, dass Katzenliebe zum Glauben gehöre. - Ihre Liebe zum Orient entdeckte sie nach eigenen Angaben schon als Kind beim Schmökern in vielen Büchern über den Fernen Osten, über Indien, China und Japan. So wurde der Orient ihre Welt. Mit 15 Jahren lernte sie Arabisch. Mit 16 Jahren machte sie ihr Abitur in Erfurt, danach folgte sie ihren Eltern nach Berlin, wo der Vater (ein aktives Mitglied der NSDAP) nun beruflich tätig war. Sie schrieb sich in der Universität im Fach Orientalistik ein und machte 1941 mit gerade 19 Jahren ihren Dr. phil. in Arabistik und Islamologie. Danach war Annemarie Schimmel auf Vermittlung ihres Vaters im Auswärtigen Amt als "wissenschaftlicher Hilfsarbeiter" zur Entschlüsselung türkischer Telegramme tätig. Nach dem Krieg ging sie nach Marburg, wo sie an der Philosophischen Fakultät den eben erst geschaffenen Titel eines Dr. für Religionsgeschichte erwarb. Dann folgte die Habilitation in München und ab 1947 arbeitete sich die junge Wissenschaftlerin in Marburg in den Uni-Betrieb ein. Sie wurde eine fleißige Übersetzerin und Nachdichterin orientalischer Lyrik, und dichtete auch selber, was sogar zu einer Dichterfreundschaft mit H. Hesse führte, der sich einmal mit einem Aquarell bei Annemarie Schimmel bedankte. Nach ihrer Berufung als Professorin lehrte sie ab 1954 Religionsgeschichte an der Islamisch-Theologischen Fakultät der Universität Ankara. Von 1961 bis 1967 lehrte sie als Professorin Arabistik und Islamkunde an der Universität Bonn. Von Bonn aus ging sie in die USA, wo sie zunächst Dozentin und drei Jahre später ordentliche Professorin für indo-muslimische Kultur an der Harvard-Universität in Cambridge, Massachusetts, war. 1982 hatte sie eine Gastprofessur am Ismaili-Institut in London und 1992 weilte sie zu den Gifford-Lectures an der Universität von Edinburgh. 1993 kehrte sie nach Deutschland zurück. Zu ihrem 75. Geburtstag, am 7. April 1997, richtete die Universität Bonn ihr zu Ehren den Annemarie-Schimmel-Lehrstuhl für indo-islamische Kultur ein. Auch nach ihrer Pensionierung arbeitete sie noch an der Universität, hielt Seminare und Vorlesungen. Annemarie Schimmel gilt als profunde Kennerin der islamischen Mystik, der Suche des Menschen nach Vereinigung mit Gott. Sie hat mehr als 80 Bücher, Essaysammlungen und Vorlesungen veröffentlicht und übersetzte auch Tausende Verse und Gedichte von Volksdichtern aus sechs orientalischen Sprachen. Viele ihrer Arbeiten wurden auch in Arabisch, Englisch und Türkisch veröffentlicht. - Für ihr Werk erhielt Annemarie Schimmel zahlreiche Auszeichnungen und Preise, so 1995 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Damit sollte ein Zeichen für Toleranz gesetzt werden. Die Entscheidung wurde zunächst auch allgemein begrüßt, dann aber geriet Annemarie Schimmel wegen eines Interviews ins Kreuzfeuer öffentlicher Kritik. Sie warf darin dem Schriftsteller Salman Rushdie vor, über den Irans Revolutionsführer Ayatollah Khomeini 1988 ein Todesurteil verhängt hatte, mit seinem Roman "Die satanischen Verse" auf eine "sehr üble Art die Gefühle einer großen Menge von Gläubigen" verletzt zu haben. Später entschuldigte sich Annemarie Schimmel jedoch und betonte, sie sei keine Fundamentalistin und unpolitisch im Sinne der Tagespolitik. Auch missbillige sie religiös motivierte Todesurteile. Viel Anerkennung für ihr tiefes Verständnis und die Vermittlung des Islam erhielt sie von Muslimen. Seit 1997 war Annemarie Schimmel Ehren- und Beiratsmitglied des Zentralrats der Muslime in Deutschland. In einer Würdigung nach ihrem Tod am 26. Januar 2003 erklärte der Zentralrat der Muslime in Deutschland: "Annemarie Schimmel hat Brücken zwischen der Welt des Islam und der westlichen Welt geschlagen. Annemarie Schimmel konnte mit der Feder des Westens schreiben, so daß die westliche Welt einen direkten Zugang zu der islamischen Welt bekam. Was Frau Professor Dr. Schimmel den Muslimen aber besonders nahe gebracht hat, war die große Wärme, mit der sie stets über den Islam, Sufismus und die Muslime sprach und schrieb. In ihr waren "ilm-wa-ishq", Wissenschaft und Liebe zum Gegenstand ihrer Studien, auf besonders glückliche Weise verbunden. Es dürfte kein muslimisches Land geben, in dem ihr Ableben nicht zutiefst betrauert werden wird. Frau Professor Dr. Schimmel hinterlässt eine schmerzende Lücke im Dialog der Kulturen, der ganz besonders in der heutigen Zeit von so großer Bedeutung für den Frieden in der Welt ist." Auch Orientalisten in Pakistan, wo die Wissenschaftlerin lange Zeit lebte, würdigten ihre Verdienste: "Ihr Tod ist ein großer Verlust für die Gelehrten. Sie wurde nicht nur von Sterblichen, sondern auch von Gott selbst geliebt", sagte Prof. Khwaja Masud, der das Gordon College in Rawalpindi leitet, wo Annemarie Schimmel häufig Vorträge hielt. Die Wissenschaftlerin war in Pakistan für ihre profunde Kenntnis nicht nur des Islam, sondern auch der Dichtung und der Kultur des Landes bekannt. In der Stadt Lahore ist eine Straße nach ihr benannt. Die letzte bedeutsame Auszeichnung wurde Annemarie Schimmel am 28. April 2001 zuteil. Damals erhielt sie den "Reuchlinpreis" der Stadt Pforzheim. Die mit 25 000 Mark dotierte Auszeichnung wird seit 1955 für hervorragende deutschsprachige geisteswissenschaftliche Arbeiten verliehen. Der Preis ist nach dem in Pforzheim geborenen Humanisten Johannes Reuchlin (1455-1522) benannt. Annemarie Schimmel war von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften für den Preis vorgeschlagen worden. Daneben wurden ihr zahlreiche Ehrendoktortitel verliehen, so etwa von den Universitäten von Teheran und Uppsala. Die letzte große "Lehrveranstaltung" führte Annemarie Schimmel im Sommer 2001 nach Loccum, wo sie an der dritten interreligiösen Sommeruniversität der Akademie teilnahm. Nach einem Sturz zum Jahresende 2002 stellten sich Komplikationen ein, die schließlich am 26. Januar 2003 zum Tod von Annemarie Schimmel führten.
Bücher (inklusive Vorworte, Einleitungen, gedruckte Vorträge, Textbeiträge zu Sammelwerken): "Kalif und Kadi im spätmittelalterlichen Ägypten" (Leipzig 1943); "Das Geisterhaus. Türkische u. ägyptische Novellen. Deutsch von Otto Spies, Hans Joachim Kissling und Annemarie Schimmel" (Kevelaer 1949; sämtliche Novellen erschienen erstmals in deutscher Sprache. Der Band enthält u.a. folgende Novellen: Das Opferlamm (Ömer Seyfeddin), Eine Heiratsgeschichte (Reschat Nuri), Gelber Honig (Refik Halit), Die Silberpappel (Samim Kodschagöz), Der Geist der Umm Chalil (Mahmud Taimur), Der Kampfhahn (Mahmud Taimur)); "Die Bildersprache Dschelaladdin Rumis" (Walldorf 1949); "Ibn Chaldun. Ausgewählte Abschnitte aus der muqaddima. Aus dem Arabischen" (Tübingen 1951); "Die Religionen der Erde. Religionsgeschichte im Abriss" (Wiesbaden 1951); "Lyrik des Ostens. Gedichte der Völker Asiens vom Nahen bis zum Fernen Ostern" (München / Wien 1952; 1978); Annemarie Schimmel, Chagla, Ahmed; William Banks, R.E. Mortimer Wheeler, Leslie Alcock, M.A. Shakur, M. Shamsuddin Ahmed, M. Arshad Husain, Prof. A.S. Bokhari et al: "Pakistan Miscellany" (Karachi, 1952); Friedrich Heiler "Die Religionen der Menschheit in Vergangenheit und Gegenwart". Unter Mitarbeit von Kurt Goldammer, Franz Hesse, Günter Lanczkowski, Käthe Neumann und Annemarie Schimmel (Stuttgart 1959); Albert Schaefer (Hrsg.), "Die Kulturen der asiatischen Großreiche und Russlands" (Stuttgart 1963. Die Beiträge: Ernst Waldschmidt [Indien], Walter Donat [Japan], Hans O. H. Stange [China], Annemarie Schimmel [Islam], Werner Markert [Rußland]); "Gabriel's Wing: A Study into the Religious Ideas of Sir Muhammad Iqbal" (Leiden 1963); "Pakistan: Ein Schloss mit Tausend Toren" (Zürich 1965); Rolf Italiaander (Hrsg.), "Die Herausforderung des Islam. Mit Beiträgen von Annemarie Schimmel, Hussain Mones, Zaher Riad, A. Badawi, J.C.Froelich, A. Schafiyha, J. Iqbal, H. Kabir, Rolf Reichert u.a. Aus dem Amerikanischen" (Göttingen 1965); "Die Verwandlungen des Abu-Seid von Serug: 24 Makamen / Hariri. Aus dem Arabischen übertragen von Friedrich Rückert. Herausgegeben von Annemarie Schimmel" (Stuttgart 1966); "Friedrich Rückert: Übersetzungen persischer Poesie. Ausgewählt und eingeleitet von Annemarie Schimmel" (Wiesbaden 1966); Hanna Erdmann (Hrsg), "Iranische Kunst in deutschen Museen. Mit einem Vorwort von Annemarie Schimmel" (Wiesbaden 1967); Mohan Singh: "Mystik und Yoga der Sikh-Meister. Mit einer Einführung von Annemarie Schimmel" (Zürich 1967); "Weltpoesie ist Weltversöhnung" (Schweinfurt 1967); "Al-Halladsch: Märtyrer der Gottesliebe. Leben und Legende. Ausgewählt, übersetzt und eingeleitet von Annemarie Schimmel" (Köln 1968); "Arabische Sprachlehre" (2.Bde., Heidelberg 1968; 15. unveränderte Auflage Heidelberg 1983); "Persischer Psalter / Muhammad Iqbal. Ausgewählt und übersetzt von Annemarie Schimmel" (Köln 1968); "Zum tausendsten Geburtstag Kairos" (Hamburg 1969); "Islamic Calligraphy" (Leiden 1970); "Pakistan. Das Land und seine Menschen. Geschichte, Kultur, Staat und Wirtschaft" (Tübingen 1970); "Mirza Asadullah Ghalib: Woge der Rose, Woge des Weins. Aus dem Persischen und Urdu-Divan ausgewählt und übertragen von Annemarie Schimmel" (Zürich 1971); "Islamic literatures of India" (Wiesbaden 1973; Reihe: A history of Indian literature ; vol. 8, fasc. 1); "Der Koran, übertragen von Max Henning. Einleitung und Anmerkungen von Annemarie Schimmel" (Stuttgart 1974; verbesserte Auflagen 1980, 1982, 1990, 1991); "Sindhi literature" (Wiesbaden 1974; Reihe: A history of Indian literature, vol. 9, fasc. 1) "Zwei Abhandlungen zur Mystik und Magie des Islams von Josef Hammer-Purgstall" (hrsg. v. Annemarie Schimmel, Wien 1974); "Classical Urdu literature from the beginning to Iqbal" (Wiesbaden 1975, Reihe: A history of Indian literature, vol. 8, fasc. 3); "Mystical Dimensions of Islam" (Chapel Hill 1975); "Sufi Literature" (New York 1975); "Zeitgenössische arabische Lyrik. Ausgewählt, eingeleitet und übersetzt von Annemarie Schimmel" (Tübingen 1975); "Pain and grace: a study of two mystical writers of 18th century muslim India" (Leiden 1976); "Botschaft des Ostens: Ausgewählte Werke / Muhammad Iqbal. Herausgegeben von Annemarie Schimmel" (Tübingen / Basel 1977, Reihe: Literarisch-künstlerische Reihe des Instituts für Auslandsbeziehungen Stuttgart, Bd. 21); "From Sanai to Maulana and Iqbal" (Kabul 1977); "Aus dem Diwan / Maulana Dschelaladdin Rumi. Aus dem Persischen übertragen und eingeleitet von Annemarie Schimmel" (Stuttgart 1978); "Denn Dein ist das Reich: Gebete aus dem Islam / ausgewählt und übersetzt von Annemarie Schimmel" (Freiburg 1978); "Triumphal Sun: A Study of the Works of Jalaloddin Rumi" (London 1978); "A dance of sparks: imagery of fire in Ghalib's poetry" (Neu Dehli 1979); "Mystische Dimensionen des Islam" (Aalen 1979); "We believe in One God: the experience of God in Christianity and Islam" (New York 1979); "Die Religionen der Menschheit: Islam I-III" (3 Bde., Stuttgart / Berlin / Köln / Mainz 1980-1990; Band 3: Annemarie Schimmel u. a.: Islamische Kultur; Zeitgenössische Strömungen / Volksfrömmigkeit); "Islam in the Indian Subcontinent" (Leiden 1980, Handbuch der Orientalistik: Abt. 2, Indien: Bd. 4, Religionen, Abschnitt 3 / dt.: "Der Islam im indischen Subkontinent", Darmstadt 1983; 21992; 31995); "Märchen aus Pakistan" (Düsseldorf / Köln 1980); "German Contributions to the Study of Pakistani Linguistics" (Hamburg 1981); "Und Muhammad ist Sein Prophet. Die Verehrung des Propheten in der islamischen Frömmigkeit" (Düsseldorf/Köln 1981; engl.: "And Muhammad is His Messenger", Chapel Hill 1985); "Aspects of Mevlâna" (Ankara 1981); "Türkische Gedichte vom 13. Jahrhundert bis in unsere Zeit. Übersetzt von Annemarie Schimmel" (Ankara 1981); "Gärten der Erkenntnis. Texte aus der islamischen Mystik" (Diederichs Gelbe Reihe DG 37 Islam, Düsseldorf 1982); "Islam in India and Pakistan" (Leiden 1982); "Anvari's divan: a pocket book for Akbar ; a Divan of Auhaduddin Anvari, copied for the Mughal emperor Jalaluddin Akbar (reg. 1556 - 1605) at Lahore in A. H. 996/A.D. 1588 ; now in the Fogg Art Museum of Harvard University" (New York 1983, Metropolitan Museum of Art); "Der Islam im Indischen Subkontinent" (Darmstadt 1983); "Makli Hill: a center of Islamic culture in Sindh" (Karachi 1983); "Unendliche Suche: Geschichten des Schah 'Abdul Latif von Sind" (München 1983); "Calligraphy and Islamic culture" (New York 1984); "Stern und Blume. Die Bilderwelt der persischen Poesie" (Wiesbaden 1984); "Al-Halladsch - Oh Leute, rettet mich vor Gott" (Freiburg 1985; 21995. Annemarie Schimmel führt in die schönsten Texte des bekannten islamischen Mystikers ein, der als Ketzer hingerichtet wurde und als Märtyrer verehrt wird. Ein Sucher, dessen ganzes Leben um den absoluten Ein-Gott-Glauben des Islam kreiste); "Der arabische Nachtmahr oder Die Geschichte der 1002. Nacht" [Originaltitel: The Arabian Nightmare von Robert Irving, 1983] übersetzt und vorgestellt von Annemarie Schimmel (Köln 1985); "Muhammad Ibn-Ahmad Ibn Iyas: Alltagsnotizen eines ägyptischen Bürgers. Aus dem Arabischen übertragen und bearbeitet von Annemarie Schimmel" (Stuttgart 1985); "Mystische Dimensionen des Islam. Die Geschichte des Sufismus" (die erste fundierte Geschichte und Analyse der islamischen Mystik - des Sufismus - von den Anfängen bis zur jüngsten Entwicklung. Die Darstellung stützt sich durchweg auf Originaltexte. Sie umgreift dem gesamten islamischen Raum. Sie ermöglicht eine Synopse arabischer und türkischer, persischer und indo-pakistanischer Religiosität. Die künstlerischen Aspekte der Mystik und ihr vielsprachiger Ausdruck in der Dichtung akzentuieren dieses Buch in besonderer Weise, Köln 1985); "Texte zum Nachdenken. Al-Halladsch" (Freiburg 1985); "Liebe zu dem Einen. Texte aus der mystischen Tradition des indischen Islam. Ausgewählt, aus dem Persischen, Arabischen, Urdu und Sindhi. Übersetzt und eingeleitet von Annemarie Schimmel" (Einsiedeln / Zürich 1986); "Pearls from the Indus : studies in Sindhi culture" (Jamshoro 1986); "Yakub Kadri: Flamme und Falter. Ein Derwisch-Roman. Aus dem Türkischen übersetzt und herausgegeben von Annemarie Schimmel" (Köln 1986); "Bedrängnisse sind Teppiche voller Gnaden / Ibn ´Ata´ Allah. Übersetzt und eingeleitet von Annemarie Schimmel" (Freiburg 1987); "Nimm eine Rose und nenne sie Lieder. Poesie der islamischen Völker" (Köln / London / New York 1987); "Lahore : the city within" (Singaour 1988); "Von Allem und vom Einen / Fihi ma fihi Maulana Dschelaladdin Rumi. Aus dem Persischen und Arabischen von Annemarie Schimmel" (München 1988); "Die orientalische Katze. Geschichten , Gedichte , Sprüche Lieder und Weisheiten" (Köln 1989); "Islamic Names" (Edinburgh 1989); "Muhammad Iqbal: prophetischer Poet und Philosoph" (München 1989 / Diederichs' gelbe Reihe ; 82 : Islam) "Der Islam, Bd 3: Islamische Kultur Zeitgenössische Strömungen - Volksfrömmigkeit," (= Die Religionen der Menschheit Bd 25.3, Stuttgart 1990); "Die Religion des Islam. Eine Einführung" (Stuttgart 1990); "Mein Bruder Ismail: Erinnerungen an die Türkei" (Köln 1990); "Ausgewählte Gedichte von Yunus Emre" (Köln 1991); "Gärten der Erkenntnis. Das Buch der vierzig Sufi Meister" (München 1991. Annemarie Schimmel hat in diesem Buch vierzig Sufi-Meister ausgewählt und läßt sie mit Gedichten und Prosatexten zu Wort kommen. Das Buch gibt nicht nur einen Einblick in die Gedankenwelt der Sufis, sondern auch in deren Geschichte und in die Viten der großen Meister wie Rabe'e, die Mystikerin des 8. Jhdts., Hallâdsch, der Märtyrer oder Attâr, der Autor der "Vogelgespräche". Außerdem enthält das Buch zahlreiche bibliographische Hinweise); "Look! This Is Love: Poems of Rumi" (Boston 1991); "A Two-Coloured Brocade: The Imagery of Persian Poetry" (New York 1992); "Dein Wille geschehe" (Kandern 1992, 31995. Die schönsten islamischen Gebete wurden am Leitfaden des Vaterunsers zusammengestellt); "I Am Wind, You Are Fire: the Life and Work of Rumi" (Boston 1992. Leben und Werk des großen Mystikers. Übersetzung, Biographie und Kommentar von der Rumi-Expertin A. Schimmel. Die erste Monographie über den Begründer des Ordens der tanzenden Derwische.); "Herr Demirci heisst "Schmidt": türkische Namen und ihre Bedeutung" (Köln 1992); "Islam: An Introduction" (New York 1992); "Gewänder Gottes" (Tübingen 1993); "The Mystery of Numbers" (Oxford 1993, dt.:"Das Mysterium der Zahl: Zahlensymbolik im Kulturvergleich", Annemarie Schimmel zusammen mit Franz Carl Endres, München 1998); "Aus dem goldenen Becher: Türkische Gedichte aus sieben Jahrhunderten. Übertragen von Annemarie Schimmel" (Köln / Istanbul 1993); "Make a Shield from Wisdom: Selected Verses from Nasir-I Khusraw's Divan" (Islamic Texts and Contexts, New York 1993); "Rumi: Sieh! Das ist Liebe - Gedichte, übertragen von Annemarie Schimmel" (Basel 1993); "Von Ali bis Zahra: Namen und Namengebung in der islamischen Welt" (München 1993); "Wanderungen mit Junus Emre" (Köln 1993. Yunus Emre († 1320) ist der erste große Dichter Anatoliens, der seine mystische Erfahrung und seine Sehnsucht in einfachen türkischen Versen besang. Er ist in den kommenden Jahrhunderten oft nachgeahmt worden, doch niemand hat die innige Schönheit seiner Lieder erreicht. Annemarie Schimmel verwebt seine Gedichte mit einer einfühlsamen Geschichte); "Berge, Wüsten, Heiligtümer, Meine Reisen in Pakistan und Indien. (München 1994; 21995); Charles Le Gai Eaton, "Der Islam und die Bestimmung des Menschen. Mit einem Vorwort von Annemarie Schimmel. Aus dem Englischen übersetzt von Eva-Liselotte Schmid" (München 1994; 32000); "Das Mathnawi: ausgewählte Geschichten von Dschelaluddin Rumi. Aus dem Persischen von Annemarie Schimmel" (Basel 1994. Das geistige Mathnawi Maulana Rumis ist der Koran in persischer Zunge. Der Mathnawi hat die Literatur und, mehr noch, das ganze Denken von Millionen von Muslimen in den östlichen Teilen der islamischen Welt beeinflußt, ist in allen Sprachen des mittleren Ostens kommentiert, in allen von ihnen mehr oder minder vollständig übersetzt worden); "Das Thema des Weges und der Reise im Islam" (Opladen 1994); "Deciphering the Signs of God: A Phenomenological Approach to Islam" (Edinburgh 1994); "Gott ist schön und Er liebt die Schönheit. God is beautiful and He loves beauty" (Bern 1994); "Nightingales Under the Snow" (Gedichte, London 1994); "Rabi'a the mystic & her fellow-saints in Islam: being the life and teachings of Rabi'a al-Adawiyya Al-Qaysiyya of Basra together with some account of the place of the women saints in Islam by Margaret Smith. With a new introduction by Annemarie Schimmel" (Faksimile Druck, Felinfach/Llancerch 1994); "Terres d'Islam - Aux sources de l'Orient musulman" (Brüssel 1994; dt.: "Die Welt des Islam. Zu den Quellen des muslimischen Orients. Eine Reise nach Innen", Düsseldorf / Solothurn 1995); John Renard, "All the King's Falcons. Rumi on Prophets and Revelation. Foreword by Annemarie Schimmel" (State University of New York 1994); "Weisheit des Islam. Ausgewählt, übersetzt und hrsg. von Annemarie Schimmel", Suttgart 1994; "Die Märchen der Weltliteratur. Märchen aus Pakistan. Aus dem Sindhi übersetzt und hrsg. v. Annemarie Schimmel" (München 1995); "Die Zeichen Gottes: Die religiöse Welt des Islams" (München 1995); "Vom Duft der Heiligkeit" (Bad Nauheim-Steinfurth, Rosenmuseum Steinfurth 1995); "Die Rose" (ebd. 1995); "West-östliche Annäherungen - Europa in der Begegnung mit der islamischen Welt" (Stuttgart / Berlin / Köln 1995); Ebadollah Bahari: "Bihzad. Master of Persian Painting. Einleitung von Annemarie Schimmel" (London / New York 1996); "Das Buch der Welt: Wirklichkeit und Metapher im Islam" (Würzburg 1996); "Die schönsten Gedichte aus Pakistan und Indien: Islamische Lyrik aus tausend Jahren, hrsg. und übersetzt von Annemarie Schimmel" (München 1996); "Im Namen Allahs, des Allbarmherzigen: der Islam" (Düsseldorf 1996); "Islam - a need for understanding" (Centre for the Study of Islam and Christian-Muslim reflections, Birmingham 1996); "Jesus und Maria in der islamischen Mystik" (München 1996); Jürgen W. Frembgen (Hrsg.). "Rosenduft und Säbelglanz. Islamische Kunst und Kultur der Mogulzeit. Ausstellungskatalog" (München 1996, unter anderem mit einem Beitrag von Annemarie Schimmel über Sufi-Dichtung ); "Meine Seele ist eine Frau: Das Weibliche im Islam" (München 1996. Das weibliche im Islam. Annemarie Schimmel schildert die Bedeutung der Frau in der Geschichte des Islams und verdeutlicht die ursprüngliche Gleichheit zwischen Mann und Frau im Herz islamischer Religion: in der Mystik.); "Weltpoesie ist Weltversöhnung" (Würzburg 1996); "Ulrich Schön: Bi-Identität. Zweisprachigkeit, Bi-Religiosität, doppelte Staatsbürgerschaft. Mit einem Vorwort von Annemarie Schimmel" (Zürich / Düsseldorf 1996. Das Buch stellt Hintergründe und Alltagsrealitäten der Bi-Identität dar: Was geschieht, wenn in einem Menschen verschiedene Kulturen, Religionen und Nationalitäten aufeinanderstoßen? Wie gelingt es, daraus eine weltoffene Persönlichkeit zu entwickeln?); "Die drei Versprechen des Sperlings. Die schönsten Tierlegenden aus der islamischen Welt" (München 1997); "Muhammad Iqbal - zwischen Poesie, Philosophie und Politik" (Publikation eines Vortrages vom 29. Januar 1997 im Haus der Patriotischen Gesellschaft in Hamburg. Hrsg. Der Übersee-Club e.V., Hamburg 1997); "Die Träume des Kalifen: Träume und ihre Deutung in der islamischen Kultur" (München 1998); "Kompass Islam" (Hannover 1998); "Ernst Trumpp, 1828-1885: Ein kurzer Abriss seines Lebens und Werks" (Hrsg. Das Pakistanisch-Deutsche Forum, Karachi 1998); "Marc-Edouard Enay (Hrsg.): Die Kreuzzüge. Ihre Zeit und Folgen" (Hamburg 1998; darin ein Artikel von Annemarie Schimmel: Über die Mystik im Zeitalter der Kreuzzüge); "Panorama of India. Photographs by Jaroslav Poncar, Texts by Annemarie Schimmel" (Neu Dehli 1998); "Sufi Heirs of the Prophet: The Indian Naqshbandiyya and the Rise of the Meditating Sufi Shaykh" (Studies in Comparative Religion, Chapel Hill 1998); "The secrets of creative love: the work of Muhammad Iqbal" (Hrsg. Al Furqan Islamic Heritage Foundation, Wimbledon 1998); "Gesang und Ekstase: Sufi-Texte des indischen Islam" (München 1999); "Im Namen Allahs, des Allbarmherzigen: Der Islam" (München 1999); "Vogelgespräche und andere klassische Texte / Attar Farid-ad-Din. Vorgestellt von Annemarie Schimmel" (München 1999); "Im Reich der Großmoguln. Geschichte, Kunst, Kultur" (München 2000); "Sufismus: Eine Einführung in die islamische Mystik" (München 2000); "Das Islamische Jahr: Zeiten und Feste" (München 2001); "Kleine Paradiese: Blumen und Gärten im Islam" (Freiburg / Basel / Wien 2001, Reihe: Herder-Spektrum, Bd. 5192) "Rumi" (Freiburg 2001, Reihe: Herder-Spektrum 5093: Meister der Spiritualität); "Islam und Europa: kulturelle Brücken" (Jena und Erlangen 2002, Reihe: Schriften des Collegium Europaeum Jenense 26).
Artikel in Fachzeitschriften: "Kalif und Kadi im spätmittelalterlichen Ägypten" in: Die Welt des Islams 24 (1942), 1-128; "Einsetzungsurkunden mamelukischer Emire", in: Die Welt des Orients 1, Nr.4 (1949), 302-306; "Rezension zu Die mamelukischen Sultansurkunden des Sinai Klosters, hrsg. und übersetzt von Hans Ernst", in: ZDMG 113 (1963), 296-297; "Some Glimpses of the Religious Life in Egypt during the Later Mamluk Period", in: Islamic Studies, 4 (1965), 353-392; "Sufismus und Heiligenverehrung im Spätmittelalterlichen Ägypten", in: Erwin Gräf (Hrsg.), Festschrift für Werner Caskel zum siebzigsten Geburtstag am 5. März 1966. Gewidmet von Freunden und Schülern, Leiden 1968, 274-289; "Rezension zu Ibn `Ata' Allah (m. 709/1309) et la naissance de la confrérie sadilite von Paul Nwyia", in: ZDMG 125 (1975), 182-183; "Rezension zu Die Terminologie Ibn `Arabis im "Kitab wasa'il as-sa'il" des Ibn Saudakin: Text, Übersetzung, und Analyse von Manfred Profitlich", in: ZDMG 128 (1978), 371-372; "As Through a Veil: Mystical Poetry in Islam. Lectures on the History of Religions, American Council of Learned Societies No. 12, New York 1982; "Karbala and the Imam Husayn in Persian and Indo-Muslim literature", in: Al-Serat 12 (1986); "Meine Barmherzigkeit ist größer als Mein Zorn. Gedanken zum islamischen Gottesbild", in: Lebendiges Zeugnis 49 (1994), 110-119; "Review of Quest for Red Sulphur: The Life of Ibn `Arabi, by Claude Addas, and An Ocean Without Shore: Ibn Arabi, the Book, and the Law, by Michel Chodkiewicz", in: Journal of Islamic Studies 6, No. 2 (1995), 269-272; "A Review of The Calligraphic State: Textual Domination and History in a Muslim Society by Brintley Messick", in: Anthropological Linguistics 39, No.1 (Frühjahr 1997), 179; "In memoriam Fritz Meier, in: Die Welt des Islam 39,2 (1999), 144-148; Daneben schrieb Annemarie Schimmel auch zahlreiche Artikel für die in New York erscheinende Quartalszeitschrift "Sufi: A Journal of Sufism".
Lit.: Spektrum des Geistes 1981. Ein Querschnitt durch das Literaturschaffen der Gegenwart. 30. Jahrgang des Literaturkalenders. Begründet von Hartfrid Voss. Hrsg. von Ehrhardt Heinold. Mit zahlr. Autorenporträts u. Handschriftproben, Hamburg / München 1980 (es finden sich in- und ausländische Autoren der Gegenwart in Wort und Bild mit Kurzbiographien und Handschriftproben. Es sind außerdem faksimilierte Gedichthandschriften und Manuskriptproben von Annemarie Schimmel, Thomas Valentin, Katarina Elisabeth Bader-Molnar, Kurt Marti, Rudolf Steiner, Eberhard Horst, Heinrich Schirmbeck, Sergius Golowin, Peter-Torsten Schulz, Karl Christ, Armin Mohler, Eva Johanna Rubin, Walter Mehring, Hannsferdinand Döbler, Heimito von Doderer, Manfred Hausmann, Gerrit Engelke, Ingo Cesaro u.a. enthalten); - Bruno Martin u. a., Der Sufi-Weg heute - Interviews und Informationen, mit John G. Bennett, Reshad Feild, Tony Hodgson, Oscar Ichazo, Pir Vilayat Khan, Idries Shah, Annemarie Schimmel, Irina Tweedie u. a., Südergellersen 1983; - Alma Giese und J. Christoph Bürgel (Hrsg.), Gott is schön und Er liebt die Schönheit/God is Beautiful and He Loves Beauty: Festschrift für Annemarie Schimmel, Bern 1994; - Ansprachen aus Anlaß der Verleihung. Herausgegeben vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V., Franfurt 1995; - Christoph Burgmer, (Hrsg.): Der Islam in der Diskussion. Interviews geführt von Ch. Burgmer mit Annemarie Schimmel, Reinhard Schulze, Baber Johansen, Yann Richard, Gudrun Krämer, Faruk Sen, Gernot Rotter, Mainz 1996.
Einige ausgewählte Literatur zu Sufismus, Islamischer Mystik, Spiritualität und Dichtung: Georg Müller (Hrsg.), Mesnevi oder Doppelverse des Scheich Mevlâna Dschalâl ad Din-Rumi, München 1913; - Enzyklopädie des Islam, 4 Bde., Leiden 1913-1934, Ergänzungsband 1938; - Fritz Meier, Vom Wesen der islamischen Mystik, Basel 1943; - K. Kreiser, W. Diem, H-G. Majer, Lexikon der Islamischen Welt, 3 Bde., Stuttgart 1974; - Rudi Paret: Der Koran. Kommentar und Konkordanz. Bd. 2, 2Stuttgart 1980; - Ders., Der Koran. Übersetzung Bd. 1, 3Stuttgart 1983; - Gisela Wendt, Dschalaluddin Rumi Vierzeiler, Amsterdam 1981; - Gerhard Endreß, Einführung in die islamische Geschichte, München 1982; - Peter J. Awn, Satan's Tragedy and Redemption: Iblis in Sufi Psychology, E.J. Brill Leiden 1983; - Talat Sait Halman u. Metin And (Hrsgg.), Mevlana Celaleddin Rumi and The Whirling Dervishes. Sufi Philosophy - Whirling Rituals - Poems of Ecstasy - Miniature Paintings. Art Edition, Istanbul 1983; - Werner Ende und Udo Steinbach, Der Islam in der Gegenwart, München 1984; - Bruno Martin, Handbuch der Spirituellen Wege, Reinbek bei Hamburg 1985; - Adel Theodor Khoury, L. Hagemann u. P. Heine, Islam Lexikon, 3 Bde., Freiburg 1991; - Richard Gramlich, Islamische Mystik, Sufische Texte aus zehn Jahrhunderten, Stuttgart 1992; - Ders., Alte Vorbilder des Sufitums I, Wiesbaden 1995 (Sehr umfang- und materialreiche Darstellung der Biographien und Werke von 13 frühen Sufi-Meistern aus der Gegend von Basra und Bagdad, u. a. Shebli, Adham, Nuri, Roweim, mit deren Werk sich auch Annemarie Schimmel sich intensiv befasst hat); - John Renard, All the King's Falcons. Rumi on Prophets and Revelation, New York 1994; - Attilio Petruccioli, Der islamische Garten - Architektur, Natur, Landschaft, Stuttgart 1995 (Der reich bebilderte Band hat hinreißende Exkurse über den Garten in der islamischen Malerei und die Gärten auf den Landschaftsteppichen. Erwähnt werden muss auch die umfassende Bibliographie. Das Buch lässt im wahrsten Sinn des Wortes den islamischen Garten aufblühen); - Cyrus Atabay (Übers.), Ich sprach zur Nacht. Vierzeiler des Dschalal ed-din Rumi. Düssedorf 1996; - Stephan Makowski, Allahs Diener in Europa. Denker und Dichter im Dialog mit dem Islam, Zürich 1997; - Sayed Omar-Ali-Shah, Gulistan. Der Rosengarten, Berlin 1997 (Seikh Saadi von Shiras lebte im 13. Jahrhundert und war der berühmteste Sufimeister seiner Zeit. Im 'Rosengarten' - seinem Hauptwerk, das zur großen Weltliteratur zählt - führt wer den Leser in dichter und poetischer Sprache zu einer feineren und schärferen Wahrnehmung der Wirklichkeit. Aus den alten Handschriften neu übertragen von dem großen Sufilehrer Omar Ali-Shah); - Mojdeh Bayat, Mohammad Ali Jamnia, Geschichten aus dem Land der Sufis, Frankfurt 1998; - Der Diwan. Aus dem Persischen zum ersten Mal ganz übersetzt von Joseph von Hammer. Nachdruck der Ausgabe Stuttgart, Tübingen, Cotta von 1812. Erster und zweiter Theil. von Mohammed Schems ed-Din Hafis, u. a., Kelkheim 1999; - Llewellyn Vaughan-Lee, Transformation des Herzens. Die Lehren der Sufis, Frankfurt 1999; - Peter Pannke, Horst A. Friedrichs, Troubadoure Allahs. Sufis im Industal, München 1999; - Dschelaluddin Rumi, Das Mathnawi, Buch I-VI, 3 Bde., Köln 1999-2001; - Molana Salaheddin A. N. Angha, Hazrat Pir, Sufismus, die Realität der Religion, Washington DC. 2000; - Idries Shah, Die Sufis, München 2000; - Jürgen Wasim Fremgen, Reise zu Gott. Sufis und Derwische im Islam, München 2000; - Hans Bethge, Sa´di der Weise, Kelkheim 2001; - Andrew Harvey, Die Lehren des Rumi. Weisheiten des großen Sufi-Meisters, München 2001; - Muzaffer Ozak, Der Wein der Sufis. Die Lehren des inneren Islam, Freiamt 2002; - Hans Rein, Liebeslieder an Gott. Islamische Mystik, Seeon 2002; - Faruk Sen und Aydin Hayrettin, Islam in Deutschland, München 2002; - Yasar Nuri Öztürk und Nevfel Cumart, Rumi und die islamische Mystik. Über das Menschenbild im Islam, Düsseldorf 2002.
Ronny Baier
Letzte Änderung: 01.02.2003