"Als ich 1940 nach New York City kam, war Amerika in einer kaum zu überwindenden Isolationsstimmung.
Nur wenn man das versteht kann man die Leistung Franklin Delano Roosevelts würdigen und verstehen.
Man könnte daran zweifeln ob Amerika ohne ihn in den Krieg gegangen wäre." (Nahum Goldmann)
Tabellarischer Lebenslauf
zusammengestellt von
Nikolas Dikigoros
1882
30. Januar: Franklin Delano Roosevelt wird in Hyde Park (New York/N.Y., USA) als Sohn des Eisenbahnpräsidenten James Roosevelt und dessen Frau Sarah geboren. (Da es sich bei "Delano" nicht um einen zweiten Vornamen, sondern um den Mädchennamen seiner Mutter handelt, ist die - von ihm selber eingeführte - Abkürzung als "middle initial" unkorrekt.) Beide Eltern sind sefardischer Abstammung. [Die sefardischen Juden wollen nichts mit den Aschkenasim zu tun haben, den vor allem aus Mittel- und Osteuropa stammenden "deutschen" Juden, deren Einwanderungszahl in diesem Jahr einen Höhepunkt erreicht.]
1884/87
Durch erzwungene "Verträge" mit dem Häuptling von Hawaii erhalten die USA das Recht, einen Marinehafen in Pearl Harbor einzurichten; sie bauen diesen nach und nach zum größten Flottenstützpunkt im Pazifik aus.
1896
Roosevelt, der zuvor Privatunterricht erhalten hatte, besucht die Groton School in Massachusetts (bis 1900).
1899
Juli: Die USA annektieren Hawaii, dessen "Unabhängigkeit" sie vier Jahre zuvor noch ausdrücklich anerkannt hatten.
1900-1904
Roosevelt studiert an der Harvard-Universität.
1904-1907
Roosevelt studiert Rechtswissenschaften an der Columbia Law School.
1905
Roosevelt heiratet seine Cousine Eleanor Roosevelt, eine Nichte von
Theodore Roosevelt.
1907
Roosevelt bricht sein Studium ohne Examen ab und arbeitet in einer jüdischen Law Firm (Anwaltskanzlei) in New York City.
1910
Roosevelt kandidiert für den Senat des Staats New York. Er wird in diesem Wahlkreis als erster Abgeordneter der Demokraten seit dem Bürgerkrieg (1861-1865) in den Senat gewählt; damit beginnt seine politische Karriere.
1912
Nach seiner Wiederwahl wird Roosevelt vom neu gewählten Präsidenten
Woodrow Wilson
zum Undersecretary of State [Staatssekretär] im Marineministerium ernannt.
1914-1918
Während des Ersten Weltkriegs
plädiert Roosevelt von Anfang an für den
Kriegseintritt der USA
gegen die "huns [Hunnen]" - sein Deutschenhaß ist wesentlich älter als der Antisemitismus des "Dritten Reichs".
1919
Roosevelt leitet die amerikanische Demobilisierung in Europa.
1920
Roosevelt wird bei den Präsidentschaftswahlen von der "Demokratischen Partei" als Vizepräsidentschafts-Kandidat nominiert. Die Wahl gewinnt jedoch der Republikaner Warren G. Harding (1865-1923).
1921
Roosevelt erkrankt an Kinderlähmung und ist fortan von den Hüften abwärts gelähmt; seine Frau Eleonor, die großen politischen Ehrgeiz hat, überzeugt ihn jedoch, sich nicht aus dem öffentlichen Leben zurückzuziehen; hinter den Kulissen zieht sie selber die Fäden, während ihr Mann seine Wahlkämpfe vom Rollstuhl aus führt.
1924
Auf dem Nominierungsparteitag für die Präsidentschaftswahlen tritt Roosevelt erstmals wieder in der politischen Öffentlichkeit auf.
1928
Roosevelt wird mit knapper Mehrheit zum Gouverneur von New York gewählt.
1930
Roosevelt wird als Gouverneur wieder gewählt. Damit wird er zum Kandidaten der "Demokratischen Partei" bei den nächsten Präsidentschaftswahlen. Für seinen Wahlkampf läßt sich auch der tumpe deutsche Boxweltmeister
Max Schmeling,
der in den USA sehr populär ist, einspannen. Roosevelt lügt ihm vor, er habe in Heidelberg und Göttingen studiert und liebe Germany sehr.
1932
Die verheerenden Folgen der seit dem "Schwarzen Freitag" vom Oktober 1929 (Kurseinbruch an der New Yorker Aktienbörse) schwelenden
Weltwirtschaftskrise
auf die amerikanische Ökonomie bringen den amtierenden Präsidenten Herbert Hoover (1874-1964) im Präsidentschafts-Wahlkampf in eine aussichtslose Lage. Roosevelt gewinnt die Wahlen ebenso deutlich und aus den gleichen
Gründen wie jenseits des Atlantiks
Adolf Hitler die Reichstagswahlen.
1933
4. März: Roosevelt wird als Präsident der USA vereidigt. Seine erste Amtshandlung ist die diplomatische Anerkennung der Sowjetunion, deren Außenminister sein Glaubensbruder Wallach, genannt "Litwinow" ist.
1933-35
Zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Depression und zur Dämpfung gesellschaflicher Spannungen propagiert Roosevelt den "New Deal", ein Hilfs- und Sanierungsprogramm für die US-Wirtschaft und das Finanzwesen. Er bedient sich dabei im wesentlichen der gleichen Mittel wie jenseits des Atlantiks der inzwischen zum Reichskanzler berufene Hitler. (Arbeitsdienst für junge Arbeitslose, Beschneidung des Wirtschaftsliberalismus hin zur staatlich gelenkten Planwirtschaft, Devisen-Bewirtschaftung, Aufrüstung) und sichert sich so zunächst eine breite Zustimmung in der Bevölkerung.
1935
August: Der Congress verabschiedet das "Neutralitätsgesetz", mit dem Roosevelt ermächtigt wird, gegen kriegführende Staaten ein Waffenembargo zu verhängen.
Juli: Mit dem "National Labor Relations Act" wird in den USA de facto die staatlich gelenkte Planwirtschaft eingeführt.
September: Roosevelt läßt Senator Huey Long, den Gouverneur von Louisiana, ermorden, der gedroht hatte, eine dritte Partei zu gründen und ihm bei den Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr Konkurrenz zu machen.
Rossevelt scheitert mit dem Versuch, das Buch "Road to war" von Walter Millis verbieten zu lassen.
Dezember: Auf der Londoner Flotten-Konferenz widersetzen sich die USA einer japanischen Flottenerweiterung.
1936
November: Obwohl Wirtschaftskrise und Massenarbeitslosigkeit anhalten, die Wirtschaft der USA durch Streiks gelähmt ist und sich die Staatsschulden seit Roosevelts Amtsantritt fast verdoppelt haben, wird er als Präsident wiedergewählt.
1937
Februar: Roosevelt gerät in eine scharfe Auseinandersetzung mit dem Obersten Gerichtshof der USA [Supreme Court], der Teile seiner "New Deal"-Verordnungen für verfassungswidrig erklärt. Roosevelt bemüht sich um eine Absetzung der Richter, scheitert jedoch am Widerstand der Konservativen im Kongreß. Eine vollständige Entmachtung der verfassungsmäßigen Organe
gelingt dem Westentaschen-Diktator - noch - nicht.
Roosevelt, dessen "New Deal" nach einigen Anfangserfolgen gescheitert ist, verfolgt mit Sorge und unverhohlenem Neid den wirtschaftlichen Aufschwung der als "Habenichtse" verunglimpften "Achsenmächte" Deutschland, Italien und Japan und bemüht sich um deren außenpolitische Isolierung. Innenpolitische Kritik übt Roosevelt dagegen nicht - es wäre dies den Amerikanern auch schwerlich zu vermitteln, denn im Roosevelt-Staat gelten selbstverständlich strenge Rassentrennungsgesetze ("segregation") mit Eugenik bis hin zur Euthanasie; Rassenschande ("miscegenation") ist ebenso strafbar wie der Besitz von
Fremdwährungen und Edelmetallen; die Immigration von Nicht-Weißen ist ebenso unmöglich wie der Erwerb der Staatsbürgerschaft durch Indianer oder Asiaten.
5. Oktober: In Chicago hält Roosevelt seine berüchtige
"Quarantäne-Rede",
in der er offen zum Krieg gegen die Achsenmächte hetzt. Dessen angebliche Notwendigkeit dient ihm als Vorwand für eine ungeheure Ausweitung der Aufrüstung, mit der er zugleich das wieder verschärfte Arbeitslosenproblem in den Griff bekommen will.
1938
Mai: Im Rahmen der Aufrüstung wird der "Naval Expansion Act" verabschiedet, dessen Ziel eine Verdoppelung der US-Kriegsmarine binnen zehn Jahren ist.
Juli: Auf der Konferenz von Evian (Frankreich) verbittet sich Roosevelt die weitere Einwanderung mittel- und osteuropäischer Juden (Aschkenasim) in die USA und fordert die anderen Teilnehmerstaaten auf, ihre bisher verschlossenen Grenzen der jüdischen Einwanderung zu öffnen. Mit Ausnahme Haïtis (dessen Diktator Trujillo gerade tausende streikender
Schwarzer hat erschießen lassen und sie durch hellhäutige Arbeiter ersetzen will) lehnen sie dies jedoch durchweg ab.
1939
14. April: In einer weiteren üblen Hetzrede wirft Roosevelt Deutschland, Italien und Japan vor, "hunderte von Millionen Menschen in aller Welt" mit Krieg zu bedrohen, bereits "drei europäischen Nationen" (er meint Deutsch-Österreich, die Tschecho-Slowakei und die Stämme Albaniens) und "einem afrikanischen Volk" (er meint die Stämme Abessiniens) die
Unabhängigkeit genommen zu haben.
15. April: In einem offenen Brief an Hitler und den italienischen Regierungschef
Benito Mussolini
fordert Roosevelt
Nichtangriffsgarantien
der "Achsenmächte" für 31 Staaten in Europa, Afrika und Asien, darunter acht Staaten, die er zwei Jahre später der Sowjetunion ausliefern wird, sechs Staaten, die er bis zuletzt nicht zu einer Kriegserklärung gegen Deutschland bewegen kann und sechs Staaten, die von den Alliierten selber überfallen und besetzt worden sind. Bis auf Polen, Frankreich und England (und die unter deren Militärbesatzung stehenden Nachfolgestaaten des Osmanischen Reiches) distanzieren sich die Regierungen aller von Roosevelt genannten Staaten ausdrücklich von dessen Forderung.
2. August: Der schon vor Jahren in die USA eingewanderte jüdische Fysiker
Albert Einstein
unterzeichnet einen Brief, in dem diverse Wissenschaftler wahrheitswidrig behaupten, daß Deutschland dabei sei, eine Atombombe zu bauen, und die Roosevelt auffordern, ein gleiches zu tun.
1. September: Während in Deutschland, Japan und Italien wieder Vollbeschäftigung (in einigen Wirtschaftszweigen sogar Arbeitskräftemangel) herrscht, sind in den USA noch immer über 10 Millionen Männer arbeitslos gemeldet. [Verheiratete Frauen haben keinen Anspruch auf Arbeitslosen-Unterstützung und werden daher in der Statistik nicht mitgezählt, ebenso wenig wie nicht anspruchsberechtigte Männer, deren Zahl auf noch einmal 10 Millionen geschätzt wird.]
3. September: Zwei Tage nach Beginn des
Polenfeldzugs
erklären Großbritannien und Frankreich dem Deutschen Reich den Krieg (nicht aber der Sowjetunion, als auch die Rote Armee in Ostpolen einrückt); Roosevelt verkündet offiziell die Neutralität der USA. Inoffiziell unterstützt er jedoch vom ersten Tag an unter Umgehung des Congress die Westmächte. Hitler läßt er als Menschenfresser und Halbaffen karikieren, dem er seine eigenen - Roosevelts, a.k.a. Rule-the-world - Welteroberungspläne unterschiebt.
4. November: Ein neues "Neutralitätsgesetz" erlaubt den Export von Waffen und Munition auch an kriegführende Mächte gegen Barzahlung bei Abholung ("cash and carry").
1940
Januar: Die USA weigern sich, den auslaufenden japanisch-amerikanischen Handelsvertrag von 1911 zu verlängern.
Mai: Roosevelt unterstützt die Bildung eines "Committee to Defend America by Aiding the Allies". Es soll das "America First Committee" - das gegen einen Kriegseintritt der USA ist - bekämpfen. Roosevelt verlangt den Bau von jährlich 50.000 Kampfflugzeugen. (Zum Vergleich: Die deutsche Luftwaffe verfügt damals insgesamt über weniger als 5.000 Flugzeuge.)
Juni: Roosevelt verfügt umfangreiche Waffen- und Munitionslieferungen an Großbritannien.
3. September: Roosevelt schließt ein "Verteidigungsabkommen" mit Großbritannien, das 50 amerikanische Zerstörer erhält; dafür erhalten die USA Militärstützpunkte auf Neufundland und in der Karibik.
16. September: Roosevelt läßt die allgemeine Wehrpflicht einführen.
26. September: Roosevelt nimmt das vier Tage zuvor geschlossene Abkommen zwischen Frankreich und Japan über die Einräumung von Militärstützpunkten in Indochina zum Anlaß, ein Ausfuhrverbot für Stahl und Eisenschrott zu verhängen.
November: Unter dem Vorwand, daß Europa ohne ihn als US-Präsident unter deutsche Herrschaft fallen würde, kandidiert Roosevelt unter Bruch der Verfassung für eine dritte Amtszeit. Durch Wahllügen ("ich verspreche Euch, daß ich keine amerikanischen Boys auf fremden Schlachtfeldern opfern werde" - über 75% der US-Bevölkerung ist deutscher, irischer,
italienischer, japanischer, mexikanischer oder schwedischer Abstammung und will von einem Kriegseintritt auf Seiten der Westalliierten nichts wissen) und Manipulationen bei der Stimmenauszählung gewinnt er auch diese Wahl.
17. Dezember: Roosevelt fordert auf einer Pressekonferenz ein "Lend-lease Program [Leih-Pacht-Programm]" zur Stärkung der britischen Kriegswirtschaft. Künftig sollen Rüstungsgüter auch auf Pump geliefert werden können.
Sofort nach seiner Wiederwahl beginnt Roosevelt eine beispiellose, rassistische Hetzkampagne, um die amerikanische Bevölkerung für einen Kriegseintritt der USA gegen die Achsenmächte zu gewinnen. Dabei stellt er seine Gegner - vor allem, aber nicht nur, die Japaner - als Untermenschen, Affen, Ratten und/oder Ungeziefer dar, das es auszurotten gelte.
Besonders wertvolle Hilfe leistet ihm dabei der aus Ungarn stammende jüdische Karikaturist Arthur Szyk, der seinen Glaubensbruder Roosevelt als Ritter ohne Fehl und Tadel und "Freiheitskämpfer" darstellt. Der "Kreuzzug" gegen die "Hunnen" kann erneut beginnen.
1941
Januar-März: In Washington finden geheime Besprechungen des amerikanischen und des englischen Generalstabs zur gemeinsamen Kriegführung statt. Man kommt überein, zunächst Deutschland nieder zu werfen ("Germany first").
1. März: Der Jude Theodore N. Kaufman veröffentlicht die Denkschrift
Germany must perish [Deutschland muß untergehen],
die in Deutschland als "Kaufman-Plan" bekannt wird. Um das deutsche Volk auszurotten, sollen alle Männer unter 60 und alle Frauen unter 45 zwangssterilisiert werden. Roosevelt erhält ein Freiexemplar, das er aufmerksam studiert.
11. März: Das von Roosevelt geforderte Leih-Pacht-Gesetz wird verabschiedet. Die Industrie der USA wird zunehmend auf Rüstungsproduktion umgestellt - dadurch können 10 Millionen Männer und Frauen zusätzlich eingestellt werden (in den Streitkräften 14 Millionen) - und erreicht bald wieder den Stand von 1929 vor der Depression.
9. April: Roosevelt läßt das dänische Grönland besetzen.
27. Mai: Roosevelt ruft den nationalen Notstand aus.
29. Mai: Roosevelt läßt alle in US-Häfen liegenden europäischen Schiffe beschlagnahmen.
8. Juni: Roosevelt läßt die französischen Karibi-Inseln Martinique und Guadeloupe besetzen.
14./15. Juni: Rooseelt läßt die deutschen und italienischen Guthaben bei US-Banken beschlagnahmen.
16. Juni: Roosevelt verfügt die Schließung der deutschen und italienischen Konsulate in den USA.
7. Juli: Roosevelt läßt Island besetzen.
10. Juli: Roosevelt bricht die diplomatischen Beziehungen zu Deutschland und Italien ab.
26. Juli: Roosevelt nimmt den zwei Tage zuvor erfolgten Einmarsch japanischer Truppen in Indochina zum Anlaß, alle japanischen Guthaben in den USA "einzufrieren". Da seit den Washingtoner Gesetzen der Jahre 1921-1924 (nach deren Vorbild 1935 die "Nürnberger Gesetze" in Deutschland geschaffen wurden) kein Japaner mehr US-Bürger sein kann, kommt dies einer
Enteignung von ca. einer Million in den USA lebenden Menschen japanischer Abstammung und de facto einer Kriegserklärung an Japan gleich.
Am selben Tag läßt Roosevelt die bereits formell in die Unabhängigkeit entlassenen Filipinen wieder unter US-Militärverwaltung stellen.
1. August: Die USA verhängen ein Ausfuhrverbot für Flugbenzin (außer an Großbritannien). Zugleich versucht Roosevelt, Druck auf die Verwaltung von Niederländisch-Indien auszuüben, kein Öl mehr nach Japan zu verkaufen.
14. August: In der "Atlantik-Charta" erklären Roosevelt und der britische Premieminister
Churchill
offen ihre gemeinsamen Kriegsziele, deren wichtigstes die "Entwaffung der Aggressoren-Staaten" ist.
4. September: Der US-Zerstörer Greer beteiligt sich südlich von Island zusammen mit
britischen Verbänden an der Jagd auf deutsche U-Boote.
11. September: Roosevelt erläßt einen
Befehl
an die US-Streitkräfte, Kriegs- und Handelsschiffe der Achsenmächte ohne Vorwarnung anzugreifen und zu versenken ("Shoot on Sight Order"). Obwohl damit keine offizielle Kriegserklärung verbunden ist - was der Congress nicht zulassen würde - (und sich auch die Achsenmächte zu keiner solchen hinreißen lassen), ist damit der bis dahin auf Europa und Nordafrika beschränkte Krieg zu einem Weltkrieg geworden.
November: Vergeblich bemüht sich der neue (seit Oktober) japanische Regierungschef Tōjō um eine Beilegung der Differenzen, insbesondere um eine Freigabe der japanischen Guthaben; Roosevelt ist jedoch fest zum Krieg entschlossen.
6. Dezember: Roosevelt verlangt von Kaiser
Hirohito
ultimativ den Rückzug Japans aus China und Indochina, die er als amerikanische Einflußzonen betrachtet.
7. Dezember: Japan reagiert auf die Provokationen Roosevelts mit einer Kriegserklärung und einem gleichzeitigen Angriff auf den US-Flottenstützpunkt Pearl Harbor auf Hawaii.
8. Dezember: Roosevelt - der durch seine Spionageabwehr, die den japanischen Funkcode dechiffriert hatte, längst über alle Einzelheiten des Angriffs informiert war, die - ohnehin veralteten - Schlachtschiffe und ihre Besatzungen jedoch bewußt opferte (die Flugzeugträger hatte er rechtzeitig in Sicherheit bringen lassen), um in der US-Bevölkerung endlich einen Stimmungsumschwung für den Krieg herbei zu führen, hält eine Rede, deren Manuskript den Schluß zuläßt, daß sie bereits von langer Hand vorbereitet war.
Roosevelt spricht darin von einem "day of infamy [Tag der Infamie]" - die friedlichen, nichts ahnenden USA seien von den verbrecherischen Japanern heimtückisch überfallen worden. Die USA haben einen neuen alten Schlachtruf für den Krieg gegen Japan. Er lautet - in Anlehnung an "Remember the Alamo!" (1836 gegen Mexiko), "Remember the Maine" (1898 gegen Spanien) und "Remember the Lusitania"" (1917 gegen Deutschland): "Remember Pearl Harbor!" bzw. "Remember December 7th!"*.
Noch am selben Tag veranlaßt Roosevelt die - seit Jahren vorbereitete - Verschleppung einer Million japanisch-stämmiger "Volksfeinde" in Konzentrationslager; er erreicht damit eine weitgehende "ethnische Säuberung" Kaliforniens und Oregons.
22. Dezember: Roosevelt empfängt Churchill zu nunmehr offenen Gespräch über einen gemeinsamen Kriegsrat. Der Grundsatz "Germany first" wird bestätigt.
1942
Januar: Roosevelt richtet ein "War Production Board [Kriegsproduktionsamt]" ein. Er fordert die totale Mobilmachung für den totalen Krieg und als ersten Schritt die Produktion von 60.000 Flugzeugen, 45.000 Panzern, 20.000 Flakgeschützen und 6 Mio BRT Schiffsraum (mehr als das 100-fache der deutschen Jahresproduktion). Finanziert wird das ganze durch massive
Steuererhöhungen und den Zwangsverkauf von Kriegsanleihen. Durch einen Preisstop für Konsumgüter und Mieten bei gleichzeitigen Lohnerhöhungen (bis Kriegsende um durchschnittlich 100%) entsteht ein spürbarer Warenmangel, und es entwickelt sich ein blühender Schwarzmarkt. Damit einher geht ein breiter gesellschaftlicher und moralischer Niedergang: Die Zahl der Ehescheidungen verdoppelt sich während des Krieges ebenso wie die Zahl der Prostituierten.
März: Aus Furcht vor einer japanischen Invasion an der Westküste läßt Roosevelt die internierten Japaner in Konzentrationslager im Landesinneren verlegen.
Juni: Roosevelt ernennt General
David Dwight Eisenhower
zum Oberbefehlshaber für die geplante Landung der Alliierten in Nordafrika.
November: Roosevelt läßt einen Lohnstop einführen. Danach dürfen Arbeiter in staatseigenen Betrieben nicht mehr als 22.00 US-$ pro Tag verdienen (Arbeiterinnen nicht mehr als 6.95 US-$).
Dezember: Roosevelt läßt wichtige Lebensmittel (u.a. Zucker, Fleisch und Butter, aber auch Kaffee, Alkoholika, Obstkonserven und Benzin) rationieren.
1943
14.-21. Januar: Auf der Konferenz von Casablanca stellen Roosevelt und Churchill noch einmal ausdrücklich klar, daß sie nicht gegen Hitler und den National-Sozialismus, sondern gegen Deutschland und die Deutschen Krieg führen. Sie vereinbaren, keinerlei Verhandlungen, auch nicht mit etwaigen deutschen Widerstandsgruppen, die Hitler beseitigen könnten, zu
führen, sondern auf bedingungsloser Kapitulation ("unconditional surrender") Deutschlands zu bestehen.
Daraufhin werden geheime Friedensverhandlungen, die in Ïstanbul zwischen Roosevelts Sonderbeauftragtem George Earle und Admiral
Wilhelm Canaris,
dem deutschen Geheimdienstchef, geführt worden waren, abgebrochen.
März-Mai: In mehreren Industriezweigen - vor allem im Bergbau und in der Stahlindustrie - kommt es zu Massenstreiks.
Juni 1943: Roosevelt läßt die vom Streik betroffenen Betriebe enteignen/verstaatlichen und bereits den Aufruf zum Streik unter Strafe stellen.
28. November - 1. Dezember: Auf einer Konferenz in Tährān [Teheran] - der Hauptstadt des von den Alliierten besetzten Iran - beschließen Roosevelt, Churchill und "Uncle Joe"
Stalin
die Unterstützung der jugoslawischen Widerstandsbewegung unter dem kroatischen Kommunisten
Josip Brosz "Tito".
Für die Teilung Europas in einen von der Sowjetunion beherrschten kommunistischen Osten und einen von den USA beherrschten Westen werden damit entscheidende Grundlagen gelegt.
1944
Januar: Roosevelt führt den obligatorische Arbeitsdienst als Vorstufe zum Militärdienst ein.
June: US-Truppen gelingt in der Normandie die Invasion Europas.
August: Roosevelt läßt den französischen General
Charles de Gaulle
an der Konferenz von Dumbarton Oaks teilnehmen und erkennt widerstrebend dessen provisorische Regierung an.
19. August: Roosevelt bekennt sich - in Anlehnung an die Denkschrift Kaufmans - öffentlich zum geplanten Völkermord an den Deutschen. Er sagt u.a.: "Wir müssen mit den Deutschen hart sein. Das heißt mit dem deutschen Volk, nicht nur mit den Nazis. Wir müssen sie entweder kastrieren oder so mit ihnen verfahren, daß sie nicht länger Menschen zeugen können."
Anschließend beauftragt er seinen Finanzminister Henry Morgenthau und dessen Assistenten Harry Dexter White mit der Ausarbeitung dieser Planung. Den amerikanischen Soldaten wird durch eine massive Propaganda-Kampagne nahe gelegt, bei der Vergewaltigung japanischer, deutscher und italienischer Frauen Kondome zu benutzen.
2. September: Das Finanzministerium legt die Denkschrift "Germany is our problem [Deutschland ist unser Problem]" vor, die als "Morgenthau-Plan" in die Geschichte eingeht. Vorgesehen ist die Ausrottung des deutschen Volkes durch Verhungern; die deutschen Länder sollen zerstückelt und in Kartoffeläcker umgewandelt werden.
11.-16. September: Auf der Konferenz von Quebec unterschreiben Roosevelt und Churchill gemeinsam den "Morgenthau-Plan". [Später wird das Gerücht verbreitet, Roosevelt habe seine Unterschrift "einen Monat später" auf der Konferenz von Dumbarton Oaks "zurück gezogen". Das ist schon deshalb nicht möglich, weil die Konferenz von Dumbarton Oaks da bereits beendet war. Der "Morgenthau-Plan" blieb bis zum Tode Roosevelts in Kraft.]
November: US-Außenminister Cordell Hull, der gegen den "Morgenthau-Plan" protestiert und ihn "ein Verbrechen gegen die Zivilisation" nennt, muß seinen Hut nehmen. [Auch dies ein eindeutiger Beleg dafür, daß Roosevelt den "Morgenthau-Plan" nicht aufgegeben hat.]
Der Supreme Court der USA erklärt die grundlose Inhaftierung der Japaner in Konzentrationslagern für verfassungswidrig. Daraufhin läßt Roosevelt alle männlichen Insassen zwangsweise zum Militär einziehen und an vorderster Front verheizen; es gibt kaum Überlebende.
November: Roosevelt läßt sich - unter Verstoß gegen die US-Verfassung - zum vierten Mal zum Präsidenten wählen.
1945
Januar: Weniger als 100.000 überlebende japanische Frauen und Kinder werden aus den amerikanischen Konzentrationslagern entlassen; sie bleiben jedoch enteignet und entrechtet. [Erst Jahrzehnte später, unter US-Präsident Ronald Reagan, werden die wenigen dann noch immer lebenden mit einigen tausend US-$ "entschädigt" - verglichen mit den vielen Milliarden, die tatsächlichen und angeblichen Überlebenden deutscher Konzentrationslager und ihren Nachkommen von der BRD als "Wiedergutmachung" gezahlt werden, "peanuts".]
4.-11. Februar: Auf der Konferenz von Jalta erkennt Roosevelt den sowjetischen Machtbereich in Osteuropa endgültig an. Dafür sagt Stalin ihm die sowjetische Kriegserklärung an Japan zu. Ferner vereinbaren sie, nach Kriegsende 50.000 deutsche Offiziere zu ermorden - nach dem Vorbild von Katyn, wo dies bereits mit polnischen Offizieren praktiziert wurde - und
bekräftigen dies mit einem Trinkspruch. (Die vereinbarte Zahl wird tatsächlich weit übertroffen: Die Alliierten ermorden nach Kriegsende ca. 5 Millionen deutsche - und verbündete - Soldaten und Zivilist[inn]en. Ein geringer Prozentsatz dieser Morde wird mit Pseudo-"Gerichtsverfahren" bemäntelt.)
Februar: Roosevelt zieht sich nach Warm Springs (Georgia) zurück. Er bereitet dort die Gründungsversammlung der Vereinten Nationen vor, die als Kriegs- und Nachkriegsbündnis zur Niederhaltung Deutschlands gedacht sind.
12. April: Franklin Delano Roosevelt stirbt in geistiger Umnachtung in Warm Springs; sein Nachfolger als US-Präsident wird der bisherige Vize-Präsident
Harry S. Truman.
* * * * *
1958
US-General a.D. Albert C. Wedemeyer veröffentlicht seine Memoiren unter dem Titel "Wedemeyer Reports!" Er wirft darin Roosevelt erstmals öffentlich vor, den Zweiten Weltkrieg ohne jeden stichhaltigen Grund vom Zaun gebrochen zu haben. Insbesondere seitens Deutschlands habe ausweislich der nach Kriegsende in die USA überführten Unterlagen nicht die geringste Aggressionsabsicht bestanden. Eine Übersetzung des Buchs ("Der verwaltete Krieg") erscheint auch in der BRD, wird dort aber weitgehend tot geschwiegen.
1967
Roosevelts Schwiegersohn Curtis B. Dall veröffentlicht unter dem Titel "My Exploited Father in Law [Mein ausgenutzter Schwiegervater]" eine Biografie, in welcher er die These vertritt, daß Roosevelts politische Fehler nicht diesem zur Last zu legen seien, sondern vielmehr seinen kriminellen Beratern, die vom Börsenkrach (um Roosevelt an die Macht zu bringen) bis zum Zweiten Weltkrieg (um die Wirtschaft wieder auf die Beine zu bringen) an allen Verbrechen jener Zeit die Alleinschuld trügen.
Die deutsche Übersetzung erscheint
1972
unter dem Titel "Amerikas Kriegspolitik. Roosevelt und seine Hintermänner", wird jedoch auf Betreiben der BRD-Regierung - die nicht begreift, daß es sich um eine apologetische Schrift handelt - tot geschwiegen.
1981
Nahum Goldmann, der selbst ernannte "Führer des Weltjudentums", würdigt in seinen Memoiren Roosevelts persönliche Verdienste am Zustandekommen des Zweiten Weltkriegs; damit macht er den Weg frei auch für andere, dies zu tun.
1982
Der renommierte Historiker John Toland veröffentlicht die wahre Vor- und Nachgeschichte des Angriffs auf Pearl Harbor von 1941 unter dem Titel "Infamy". Andere Autoren folgen.
Roosevelt gilt seitdem weltweit - außer in der BRD, wo der Inhalt des Buches pflichtgemäß dementiert werden muß - als einer der größten Polit- und Kriegsverbrecher des 20. Jahrhunderts, auf einer Stufe mit Hitler, Stalin und Churchill.
2001
11. September: Am 60. Jahrestag der "Shoot on Sight Order" zerstören muslimische Kamikaze-Flieger das World Trade Center in New York City und beschädigen das Pentagon in Washington D.C. Obwohl damit keine offizielle Kriegserklärung verbunden ist, ist damit die bis dahin nur als "Kampf der Kulturen" geführte Auseinandersetzung zwischen dem Islām und den "Ungläubigen" zu einem Weltkrieg geworden - auch wenn viele Nicht-Muslime das noch nicht wahr haben wollen. Die Nachwirkung der Enthüllungen über Roosevelts infame Taktik im Zweiten Weltrieg ist so stark, daß weite Bevölkerungskreise in den USA und im Ausland -
auch in der BRD
- glauben, daß die Vorbereitung der Kamikaze-Angriffe der US-Regierung bekannt war und daß sie lediglich deshalb nichts dagegen unternommen habe, weil sie die Bevölkerung psychologisch auf den Weltkrieg gegen den Islam vorbereiten wollte, zumal der neue Präsident George W. Bush Roosevelts verlogene Wendung "a day of infamy" wieder aufgreift und man vereinzelt auch schon den Spruch hört: "Remember September eleven!"
2003
Hans Heinrich Dieckhoff veröffentlicht "Roosevelt auf Kriegskurs. Amerikas Kreuzzug gegen den Frieden 1933-1941".
*(Anm.: Die Alternative - Datum statt Festung bzw. Schiffe - geht nicht auf amerikanische, sondern auf englische Tradition zurück, und zwar auf das Jahr 1605, als die Regierung unter Robert Cecil, dem Earl of Salisbury, in der Nacht auf den 5. November den so genannten
"Gunpowder Plot"
inszenierte, um ihn einem gewissen Guy Fawkes in die Schuhe zu schieben. Der Schlachtruf
"Remember, remember, the 5th of November..." begleitete den Holocaust an den britischen Katholiken, der bald darauf unter diesem Vorwand einsetzte, und der - im Gegensatz zum versuchten deutschen Holocaust an den Juden 1942-44 - zu einer vollständigen Ausrottung der Katholiken in England
führte. Ähnlich wie des 9. Novembers [1938 - "Reichskristallnacht"] in Deutschland wird auch des 5. Novembers 1605 bis heute in England alljährlich gedacht - und zwar durch Jubelfeste und Freudenfeuer, in denen die durch Strohpuppen symbolisierten Katholiken, jene bösen Terroristen, noch einmal in effigie verbrannt werden.)