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![[Eisenhower nach seinem Sieg bei den Präsidentschaftswahlen]](ikesieger.jpg)
*Die Auffassung, die korrekte Namensbezeichnung müßte "George Patton III" lauten, da nicht nur sein Vater, sondern auch schon sein Großvater den Vornamen "George" trug, ist unzutreffend. Pattons Großvater hieß "George Patton", nicht aber sein Vater zur Zeit seiner Geburt. Pattons Großmutter hatte, nachdem sein Großvater 26-jährig in der Schlacht von Winchester gefallen war, einen Oberst George Smith geheiratet, der ihre Kinder aus erster Ehe adoptierte. "Smith" war also weder ein "middle name" noch der Geburtsname der Mutter, sondern der Familienname des Stiefvaters, und George Smith Patton war nicht der dritte, sondern erst der zweite Träger dieses Namens.
**Ganz im Gegenteil ist in jüngster Zeit eine Tendenz zu beobachten, Pattons olympischen Leistungen immer weiter herab zu würdigen: Nicht nur wird ins Blaue hinein behauptet bzw. nachgeplappert, daß er tatsächlich der schlechteste Schütze gewesen und deshalb zu Recht auf dem letzten Platz gelandet sei; auch in den übrigen Wettbewerben - die er allesamt gewonnen hatte - sinken seine Plazierungen immer weiter ab: Die Macher der sich halb-offiziell gebenden Homepage "Patton Headquarters" schreiben, er sei 1912 zwar 1. im Fechten, aber nur 2. im Schwimmen, 3. im Reiten und 27. im Schießen geworden. Anläßlich der Olympischen Spiele 1996 behauptete gar ein Schmierfink namens William Gildea in der Juli-Ausgabe von "Readers Digest", Patton sei nur 3. im Laufen, 4. im Fechten, 6. im Reiten, 7. im Schwimmen und 21. im Schießen geworden. Tatsächlich hatte Patton alle anderen Wettbewerbe gewonnen, auch alle Kämpfe beim Fechten; insbesondere sein Sieg über den französischen Fechtweltmeister galt als kleine Sensation. Beim Schießen hatte er 198 von 200 möglichen Ringen erzielt; selbst wenn man ihm wegen des einen - angeblichen - Fehlschusses 10 Ringe abgezogen hätte, wäre er auch in dieser Disziplin noch auf dem 1. Platz geblieben. Statt dessen setzte man ihn - ohne jegliche Grundlage im Regelwerk - auf einen fiktiven 27. Platz herunter (obwohl nur noch 21 Teilnehmer im Wettbewerb waren), so daß er in der Gesamtwertung vom 1. auf den 5. Platz fiel. Das Olympische Komitee der USA legte auf ausdrücklichen Wunsch Pattons keinen Protest ein.
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