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***Für Fechter[innen] galten die Amateurbestimmungen des IOC von je her nicht; daher durften auch Fechtlehrer[innen] teilnehmen, während z.B. Skilehrer[innen] als "Profis" ausgeschlossen waren. Nach Mayers Tod wurde das Märchen verbreitet, sie sei von den bösen Nazis zur Teilnahme "erpreßt" worden mit der Drohung, sonst käme ihr jüdischer Vaters ins Konzentrationalager. Tatsächlich war Ludwig Mayer bereits 1931 verstorben. Mayer wurde auch in keiner Weise diskriminiert, wie später behauptet wurde, sondern - wie alle deutschen Medaillengewinner[innen] - von Hitler persönlich empfangen und beglückwünscht.
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******Auch dies widerlegt das Märchen, Mayer sei jüdischer Konfession gewesen. Der Waldfriedhof war damals noch ein rein christlicher Friedhof. Erst 1955 wurde er auch für Angehörige nicht-christlicher Konfessionen geöffnet - zunächst wurde ein "islamisches Gräberfeld" eingerichtet. Juden wurden auf dem "alten Teil" des Waldfriedhofs überhaupt nicht beerdigt (Paul Heyse war entgegen anders lautenden Gerüchten kein Jude - selbst nach den "Nürnberger Gesetzen" nicht, denn alle seine Großeltern waren getauft), sondern erst auf dem durch die Erweiterung 1963-66 hinzu gekommenen "neuen Teil", wo u.a. auch Leni Riefenstahl begraben liegt.
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