























*Lindbergs zweiter Vorname - der sowohl als "glücklich" wie auch als "dummer August" verstanden werden kann - gibt Anlaß zu verschiedenen Spitznamen. In jungen Jahren nennt man ihn - der mehrere Flugunfälle unbeschadet übersteht - entweder "Lucky Lindbergh" oder "The Flying Fool".
**Streng genommen handelte es sich um einen groß angelegten Schwindel der Medien: Lindbergh war nicht der erste, der den Atlantik auf dem Luftweg überquerte; dies war bereits 1924 Hugo Eckener gelungen, und zwar unter sehr viel schwierigeren Bedingungen, nämlich mit einem langsamen Zeppelin-Luftschiff - aber an einen Deutschen durfte das ausgelobte Preisgeld natürlich nicht vergeben werden. (Entgegen später verbreiteten Gerüchten zählte zu den Bedingungen weder der Alleinflug - kein einziger der vielen Amerikaner und Franzosen, die den Versuch zuvor unternommen hatten, war alleine gestartet - noch die Benutzung eines Propellerflugzeugs, wohl aber der direkte Flug ohne Zwischenlandung. Diese Bedingung erfüllte Lindbergh nicht, da er - was bis heute gerne verschwiegen wird - einen Stop in Neufundland einlegte. Der erste echte Direktflug zwischen Paris und New York City in einem Propellerflugzeug gelang erst am 1.-2. September 1930 den heute so gut wie vergessenen Franzosen Dieudonné Costes und Maurice Bellonte.)
weiter zu Antoine de Saint-Exupéry
zurück zu Erwin Rommel
heim zu Militärische Lebensläufe