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![[Verteilung von Lebensmittelspenden in Kenya, Januar 2008]](kenya2008maisspenden.jpg)


*Kenyatta legte Wert auf die Feststellung, daß sein Großvater nicht etwa nur ein einfacher Medizinmann ("mondo mogo") war, sondern ein sakraler Oberpriester ("Arathi"), dessen Amt erblich war. Ferner nahm Kenyatta für sich die erbliche Häutplingswürde in Anspruch, die in Afrika traditionell durch das Führen eines Fliegenwedels aus Ziegenhaar - vergleichbar dem Königszepter in Europa - dokumentiert wird, weshalb er einen solchen ständig mit sich herum trug. Da sich ein "Arathi" jedoch eigentlich nicht politisch betätigen darf, kann da irgendetwas nicht stimmen.

**"In Facing Mount Kenya rechtfertigte er alles: die Vielweiberei, die Klitorisbeschneidung, die Sippenhaftung, die Magie... Er schilderte das idyllische Leben des schwarzen Afrika vor der Ankunft des einzigen Schuldigen, des Bösewichts, des Weißen, der das Land gestohlen und die uralte Ordnung der Vorfahren zerstört hatte. Der Weiße, der ausgerottet werden mußte, wenn er darauf beharrte, das Land nicht zu verlassen... Kenyatta schrieb den reinen Afrikanismus auf seine Fahne. Er schuf einen Mythos des Goldenen Zeitalters. Er suchte keinen Kompromiß mit dem weißen Mann, nicht einmal die Anordnung von Etappen für seine Abreise, er wollte ihn ganz einfach als Fremdkörper ausmerzen." (R. Cartier, Histoire mondiale de l'Après-Guerre)
***richtig: "Uma-Uma [Raus]". (Wenn man diesen Schlachtruf oft genug wiederholt, macht das für britische Ohren keinen Unterschied :-) Entgegen der Wahrnehmung in Großbritannien waren die Opfer der Terroristen in erster Linie nicht die Weißen - die lediglich eine dreistellige Zahl von Toten zu beklagen hatten -, sondern vielmehr deren schwarze "Kollaborateure", bei denen die Zahl der Todesopfer fünfstellig war.
****Da in Kenya - und anderen Ländern Schwarzafrikas - Polygamie und Sodomie nach wie vor die Regel sind, grassiert AIDS dort besonders. Die Kenyaner haben sich dafür allerdings eine andere, bequemere Erklärung ausgedacht: Danach wurde AIDS von weißen Rassisten eigens entwickelt, um die Schwarzafrikaner damit auszurotten. Eine Clique geistesgestörter Norweger verlieh für die Verbreitung dieser "wissenschaftlichen" Theorie der kenyanischen HaßpredigerinProfessorin Wangari Muta Maathai den Friedens-Nobelpreis 2004.

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