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ADOLF HITLER

(1889 - 1945)

[Adolf Hitler]

Tabellarischer Lebenslauf
zusammengestellt von
Nikolas Dikigoros

1889
20. April: Adolf Hitler wird als viertes Kind des Zollamtsoberoffizials Alois Hitler (1837-1903) und dessen dritter Ehefrau (und Nichte) Clara, geb. Pölzel (1860-1907), in Braunau am Inn (Oberösterreich) geboren. (Gerüchte über die tschechische oder jüdische Abstammung seines Vaters - der bis 1877 Schicklgruber hieß - lassen sich weder beweisen noch widerlegen.)

1894
Die Familie übersiedelt nach Linz, wo Hitler die Volksschule besucht.

1899-1905
Hitler besucht die Realschule erst in Linz, dann in Steyr, ohne Abschluß.

1906-1913
Hitler geht nach Wien, wo er sich zweimal vergeblich um Aufnahme in die Kunstakademie bewirbt. (Er scheitert, da er sich weniger für Personen-Portraits als für Gebäude interessiert. Dem Rat der Professoren, doch lieber Architekt zu werden, kann er freilich nicht folgen, da es ihm an der für die Aufnahme eines Architektur-Studiums notwendigen Matura fehlt.)
Nachdem Hitler sein Erbe aufgebraucht hat, schlägt er sich ohne festen Wohnsitz und schließlich im Obdachlosenasyl mit Gelegenheitsarbeiten wie Postkartenmalen durch, besucht Bibliotheken, Opern (vor allem die Richard Wagners) und Parlaments-Sitzungen.

[Parlamentssitzung]

Die Erlebnisse in der "multikulturellen" Hauptstadt des Habsburger Vielvölkerstaates sowie die regelmäßige Lektüre antisemitischer Zeitungen bestimmen Hitlers "Weltanschauung", prägen seinen Judenhaß (der unter Bürgermeister Karl Lueger von den meisten nicht-jüdischen Wienern geteilt wird) sowie seine Ablehnung von Marxismus und Liberalismus.

1913
24. Mai: Hitler, der nicht bereit ist, dem von ihm verachteten Habsburgerstaat zu dienen, übersiedelt nach München, um sich dem Wehrdienst in der k.u.k. Armee zu entziehen.


1914
16. August: Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs tritt Hitler als Freiwilliger in die Bayrische Armee ein.
1. September: Hitler wird dem Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 16 (später "Regiment List") zugewiesen.
Oktober: Hitler macht die Schlachten an der Yser und bei Ypern mit.
1. November: Hitler wird zum Gefreiten befördert.
2. Dezember: Hitler wird das Eiserne Kreuz II. Klasse verliehen.


1915
Hitler nimmt an den Flandern-Schlachten teil.

1916
5. Oktober: Hitler wird am linken Oberschenkel verwundet, verbringt zwei Monate im Lazarett Beelitz und wird danach einem Ersatztruppenteil in München zugewiesen.

1917
März-August: Hitler kehrt zu seiner Fronteinheit zurück und nimmt an weiteren Flandern-Schlachten teil.
17. September: Hitler wird das bayerische Militärverdienstkreuz mit Schwertern verliehen.

1918
18. Mai: Hitler wird das Verwundetenabzeichen verliehen.
4. August: Hitler wird das Eiserne Kreuz I. Klasse verliehen.


15. Oktober: Bei einem Gasangriff erleidet Hitler eine schwere Vergiftung, die zu zeitweiser Erblindung führt. Dieses prägende Erlebnis läßt in ihm den Entschluß reifen, "Politiker zu werden" - wie er später behauptet, gegen seinen Willen.
Ende November: Nach seiner Entlassung aus dem Lazarett in Pasewalk kehrt Hitler zum 2. bayerischen Infanterie-Regiment nach München zurück und ist für das Reichswehr-Gruppenkommando 4 als "Politoffizier" im Unteroffiziersrang tätig.

1919
Juni: Hitler wird zu einem Rednerkurs für ausgewählte "Propagandaleute" an der Universität München abkommandiert und zeichnet sich dabei als talentierter Redner aus.
August: In seinen ersten schriftlichen politischen Notizen hebt Hitler als vordringlichstes Ziel die Entfernung der Juden aus Deutschland hervor.
12. September: Hitler besucht in dienstlichem Auftrag eine Versammlung der Deutschen Arbeiterpartei (DAP), die ihn wenige Tage später unter der Mitgliedsnummer 555 aufnimmt. (Die Zählung beginnt bei 500, um eine größere Mitgliederschaft vorzutäuschen.)
13. November: Hitler spricht erstmals als "Versammlungsredner" der DAP.

[Hitler als Versammlungsredner]

1920
1. Januar: Hitler eröffnet ein Parteibüro im Münchner Restaurant "Sterneckerbräu".
24. Februar: Hitler verkündet das neue Programm der in Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) umbenannten Partei.
31. März: Hitler wird aus der Reichswehr entlassen und widmet sich fortan ganz der Parteiarbeit.
17. Dezember: Hitler erwirbt den "Völkischen Beobachter" und den Franz-Eher-Verlag.

1921
Juni: Hitler lernt - über den Dichter Dietrich Eckart ("Deutschland erwache") - die Familie Bechstein kennen, die ihn künftig finanziell unterstützt.
29. Juli: Nach innerparteilichen Querelen, während derer Hitler vorübergehend aus der NSDAP ausgetreten ist, gelingt es ihm, sich auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zum neuen Vorsitzenden wählen zu lassen.

1923
27.-29. Januar: Hitler leitet den ersten "Reichsparteitag" der NSDAP in München. (In den meisten anderen deutschen Ländern - vor allem in Preußen - ist die NSDAP inzwischen verboten worden, mit Billigung des Staatsgerichtshofs [Vorläufer des Bundesverfassungsgerichts].)
1.-2. September: Auf dem "Deutschen Tag" in Nürnberg wird unter Vorsitz von General a.D. Erich Ludendorff der "Deutsche Kampfbund" gegründet, an dem sich auch die NSDAP beteiligt. Hitler wird dessen "politischer Leiter".
25. September: Gustav Kahr, der Präsident des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs, wird zum bayerischen Generalstaatskommissar ernannt. Einen Tag später verhängt er den Ausnahmezustand und bereitet die Sezession Bayerns vom Deutschen Reich vor, was Ludendorff und Hitler - denen er ursprünglich vorgespiegelt hatte, einen "Marsch auf Berlin" zu planen, um die Regierung der "Novemberverbrecher" zu stürzen - verhindern wollen.
8. November: Hitler setzt Kahr und seine Komplizen im Münchner Bürgerbräukeller gefangen, versäumt es jedoch, sich der Loyalität der bewaffneten Organe zu versichern.
9. November: Der von unbewaffneten Anhängern Ludendorffs und Hitlers veranstaltete friedliche "Marsch zur Feldherrnhalle" (von tendenziösen Geschichtsschreibern später als "Hitler-Putsch" bezeichnet) wird von bayrischer Polizei zusammen geschossen. Kahr kann aus dem Bürgerbräukeller entfliehen und ergreift erneut die Macht.
Die NSDAP wird am folgenden Tag verboten, Hitler zwei Tage später verhaftet.

1924
18. Februar: Kahr tritt von allen politischen Ämtern zurück. Damit gilt Bayern wieder als loyales deutsches Land und der Putschversuch gegen seinen braven Generalstaatskommissar a.D. als Staatsverbrechen.
26. Februar - 1. April: Hitler wird zusammen mit Ernst Röhm, Ludendorff u.a. vor dem Münchener Volksgerichtshof des Hochverrats angeklagt und zu fünf Jahren Festungshaft verurteilt. Während Ludendorff sich vornehm zurück hält (und schließlich frei gesprochen wird), nutzt Hitler die Gerichtsverhandlung, um sich in den Vordergrund zu spielen.

[Hitler in Landsberg]

20. Dezember: Hitler wird vorzeitig entlassen, nachdem er in Landsberg mit Hilfe von Rudolf Hess den ersten Band seiner Schrift "Mein Kampf" verfaßt hat.

1925
4. Januar: Heini Held, der neue bayrische Ministerpräsident, empfängt Hitler - den niemand als Verbrecher, geschweige denn als Hochverräter betrachtet.
26. Februar: Neugründung der NSDAP.
27. Februar: Hitler äußert sich in einer Rede wenig schmeichelhaft über die zeitgenössischen "demokratischen" Politiker.
9. März: Hitler erhält Redeverbot in Bayern - dem sich die meisten deutschen Länder anschließen.
März/April: Nach dem Tode Friedrich Eberts nominiert der "Deutsche Kampfbund" Ludendorff zum Kandidaten für die Neuwahl des Reichspräsidenten. Er erhält jedoch nur 1% der Stimmen. Gewählt wird statt dessen Generalfeldmarschall a.D. Paul v. Hindenburg und Beneckendorff.
30. April: Hitler wird auf eigenen Antrag aus der österreichischen Staatsbürgerschaft entlassen und damit staatenlos.
18. Juli: Der 1. Band von "Mein Kampf" erscheint, bleibt jedoch weitgehend unbeachtet.


1926
Hitler gewinnt als "Ersatzredner" den arbeitslosen Germanisten Joseph Goebbels, den er wenig später zum "Gauleiter von Berlin" ernennt.
Ansonsten umgibt sich der "Ausländer" Hitler, der selber über keinerlei Auslandserfahrung, verfügt, in auffälliger Weise mit Leuten, die im Ausland geboren sind oder einige Zeit dort gelebt haben, wie Walther Darré (Argentinien), Hermann Göring (Schweden), Ernst Hanfstaengl (USA), Rudolf Hess (Ägypten), Joachim Ribbentrop (Kanada), Ernst Röhm (Bolivien) und Alfred Rosenberg (Rußland). Daß deren "Erfahrungen" bisweilen grotesk oberflächlich sind und z.T. nicht einmal die Kenntnis der Landessprache einschließen, hindert ihn nicht, sein Bild jener Länder von ihnen prägen zu lassen.
3./4. Juli: Auf dem 2. Reichsparteitag der NSDAP in Weimar wird die "Hitler-Jugend" gegründet, deren Führung Hitler bald darauf dem Deutsch-Amerikaner Baldur v. Schirach überträgt.
10. Dezember: Der 2. Band von "Mein Kampf" erscheint und bleibt ebenfalls weitgehend unbeachtet.*

1927
9. März: Nach Aufhebung des Redeverbots für Bayern spricht Hitler zum ersten Mal wieder öffentlich in München.

1928
28. Mai: Bei den Reichstagswahlen erhält die NSDAP 2,8% der abgegebenen Stimmen. Hitler gilt als abgeschrieben.
16. November: Sechs Wochen nach Aufhebung des Redeverbots für Preußen spricht Hitler erstmals im Berliner Sportpalast.


1929
Mai-Dezember: Bei diversen Landtagswahlen steigert die NSDAP - die den Kampf gegen die Reparationszahlungen aufgrund des Versailler Friedensdiktats im allgemeinen und gegen den Young-Plan im besonderen in den Mittelpunkt ihrer Propaganda stellt - ihren Stimmenanteil kontinuierlich von knapp 5% (in Sachsen) auf über 11% (in Thüringen). Sie profitiert dabei von der seit dem New Yorker Börsenkrach vom 25. Oktober ("Schwarzer Freitag") einsetzenden Weltwirtschaftskrise und der dadurch bedingten millionenfachen Arbeitslosigkeit, Armut und Hunger.

[Moritätensänger an der Drehorgel - Grafik von Weinmair] [Unsere letzte Hoffnung - Propagandaplakat der NSDAP]

1930
22. Juni: Bei den Landtagswahlen in Sachsen wird die NSDAP mit 14,4% zweitstärkste Partei.
14. September: Bei den Reichstagswahlen wird die NSDAP mit 18,2% zweitstärkste Partei.
15. September: Hitler schwört - als Zeuge vor dem "Ulmer Reichswehrprozeß" - jeglichen Gewaltmaßnahmen ab, die er nicht mehr nötig habe, da er "mit der Zeit auf legalem Wege" an die Macht kommen werde.
5. Oktober: Hitler wird vom unpopulären Minderheits- und "Hungerkanzler" Heinrich ("mir graut vor Dir") Brüning empfangen, der sich vergeblich bemüht, ihn in eine Koalition einzubinden. Grund für das Scheitern sind weniger innenpolitische Differenzen (Brüning lehnt die "Parteien-Demokratie" ebenso ab wie Hitler und befürwortet statt dessen - wie später Konrad Adenauer - die "Demokratur") als vielmehr solche in der Außenpolitik: Brüning will das Versailler Diktat auf friedlichem Wege und im Einvernehmen mit Frankreich revidieren; Hitler betrachtet dagegen Frankreich als "Erbfeind" und setzt auf die Hilfe Englands und Italiens.


1931
13. Mai: Bei den Landtagswahlen in Oldenburg wird die NSDAP mit 37,2% der Stimmen erstmals stärkste Fraktion.
10. Oktober: Reichspräsident Hindenburg empfängt Hitler erstmals zu einer Aussprache, die ergebnislos bleibt, da Hitler sich nicht mit dem Posten eines Vizekanzlers begnügen will.
11. Oktober: Gründung der anti-republikanischen Harzburger Front aus NSDAP, Deutschnationaler Volkspartei (DNVP), Alldeutschem Verband und Stahlhelm.

1932
27. Januar: Hitler spricht vor dem Industrie-Club in Düsseldorf. Er ist "gesellschaftsfähig" geworden. Seine politischen Ziele unterscheiden sich in wesentlichen Punkten nicht von denen anderer - nicht nur rechter - Parteien: außenpolitisch Aufhebung des Versailler Diktats, innenpolitisch Überwindung der Wirtschaftskrise, insbesondere Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit und Abwehr der kommunistischen Gefahr. Angesichts der verzweifelten Lage fragt kaum jemand nach den Mitteln, die er zu diesem Zweck einsetzen will, ebenso wenig nach seinem Antisemitismus. Dagegen sieht sich die Linke nunmehr in ihrer Auffassung bestätigt, daß Hitler ein "Kapitalist" sei. Der jüdische Kommunist Helmut Herzfeld (der sich seit 1916, um sein Anti-Deutschtum zu demonstrieren, "John Heartfield" nennt) beginnt eine Hetzkampagne gegen Hitler, mit der er dessen Verbindung zu den "Kapitalisten" aufs Korn nimmt. Hinter ihm stehen die Millionen des Playboys Harry Graf Keßler, der Hetzfelds Anti-Hitler-Karikaturen an allen Berliner Litfaßsäulen plakatieren läßt.

[Schluckt Gold und redet Blech - Anti-Hitler-Karikatur von Helmut Herzfeld alias 'John Heartfield' 1932] [Der Sinn des Hitlergrußes: Millionen stehen hinter mir. (Kleiner Mann bittet um große Gaben) - Anti-Hitler-Karikatur von Helmut Herzfeld alias 'John Heartfield' 1932] [Harry Graf Keßler - seine Millionen stehen hinter Herzfeld]

25. Februar: Hitler wird zum Braunschweiger Regierungsrat ernannt; damit ist die Verleihung der deutschen Staatsbürgerschaft verbunden. Diese benötigt Hitler, um für die Reichspräsidentenwahl kandidieren zu können. Im Wahlkampf stellt die NSDAP Hitler als Kandidaten der Frontsoldaten und Hindenburg als Kandidaten der Juden dar.


13. März: Im ersten Wahlgang erhält Hitler gut 30% der Stimmen.
10. April: Im zweiten Wahlgang erhält Hitler knapp 37%; Hindenburg wird wiedergewählt.
13. August: Obwohl die NSDAP aus den Wahlen vom 31. Juli als stärkste Fraktion hervor gegangen ist, lehnt Hindenburg eine Berufung Hitlers zum Reichskanzler ab und ernennt statt dessen den General Kurt v. Schleicher.
September: Nach dem Selbstmord seiner Nichte Geli Raubal wird Hitler Vegetarier.
6. November: Bei erneuten Reichstagswahlen bleibt die NSDAP trotz erheblicher Verluste - ca. 2 Mio Stimmen - stärkste Fraktion im Reichstag.
8. Dezember: Hitler überwirft sich mit Gregor Strasser, der daraufhin alle Parteiämter niederlegt und sich aus der Politik zurück zieht. Damit besteht der Parteivorstand nur noch aus Gefolgsleuten Hitlers, die vor allem im Ausland bald süffisant karikiert werden.

[Hanfstängl, Göring, Hitler, Röhm, Frick]
[Göring, Hess, Hitler mit Goebbels, Himmler, Ribbentrop, 'Reichstrunkenbold' Ley, Rosenberg]

1933
4. Januar: Hitler und Ex-Kanzler Franz v. Papen einigen sich auf eine Regierungskoalition.


30. Januar: Hitler wird von Hindenburg zum Reichskanzler eines national-konservativen Kabinetts ernannt, dem mit Hermann Göring und Wilhelm Frick nur zwei weitere Nationalsozialisten angehören, daneben Franz v. Papen und der "Pressezar" Alfred Hugenberg (DNVP).
Entsprechend der Propaganda von Herzfeld & Co. glauben viele Beobachter im In- und Ausland, daß sich Hitler als Marionette der Finanzwelt von seinen Koalitionspartnern werde lenken lassen.


27. Februar: Nach dem Reichstagsbrand verfügt Hitler ein härteres Vorgehen gegen die Kommunisten.


5. März: Bei der Reichstagswahl erhält die NSDAP knapp 44% der abgegebenen Stimmen.
21. März: Reichskanzler Hitler kommt mit Reichspräsident Hindenburg zum "Tag von Potsdam" zusammen. Durch die demonstrative Verbindung des "Alten mit dem Neuen" wird das Ansehen der Regierung Hitler vor allem in konservativen Kreisen gesteigert.


24. März: Das so genannte "Ermächtigungsgesetz" wird von allen Parteien mit Ausnahme der SPD und der inzwischen de facto verbotenen KPD verabschiedet.
31. März/7. April: Die Länder werden durch Einsetzung von "Reichskommissaren" (später "Reichsstatthaltern") "gleichgestellt" ("gleichgeschaltet").
1. Mai: Hitler erklärt den "Tag der Arbeit" zum Feiertag und erfüllt damit einen lang gehegten Wunsch der Arbeiterschaft.
2. Mai: Hitler läßt die Einzelgewerkschaften auflösen; an ihre Stelle tritt bald darauf die "Deutsche Arbeitsfront [DAF]", die als Einheitsgewerkschaft zur Vorläuferin des DGB wird. (Anders als etwa in Großbritannien und anderen "demokratischen" Staaten ist eine Mitgliedschaft in der Gewerkschaft jedoch weder Voraussetzung für eine Anstellung noch mit einer Zwangsmitgliedschaft in der Partei verbunden.)
Hitler erklärt den 2. Sonntag im Monat zum "Muttertag".
Hitler kauft das Haus Wachenfeld auf dem Obersalzberg.
22. Juni: Hitler läßt die SPD verbieten; die übrigen Parteien - außer dem Zentrum - lösen sich bald darauf selber auf.
5. Juli: Das Zentrum löst sich selber auf; damit ist die NSDAP einzige Partei.
14. Juli: Hitler läßt die Neugründung von politischen Parteien verbieten.
20. Juli: Hitler schließt das Reichskonkordat mit dem Vatikan und gewinnt so weite Teile der deutschen Katholiken für sich - die Karikaturisten sahen und sehen das freilich anders.

[Gott mit uns] [Konkordat mit dem Teufel]

August: Hitler schließt mit der "Zionistischen Vereinigung für Deutschland" das so genannte Ha'avara-Abkommen, welches die Förderung der Auswanderung deutscher Juden nach Israel vorsieht. Dies ist vor allem eine Devisenfrage, da sich die britische Kolonialmacht die Einwanderung nach "Palästina" mit 1.000 Goldpfund (20.000.- Reichsmark, nach heutigem Geld ca. 200.000 Euro) pro Kopf bezahlen läßt. [Das Reich finanziert bis 1939 ca. 50.000 (nach anderen Quellen ca. 66.000) deutschen Juden die Auswanderung ins "gelobte Land"; danach schließt England die Grenzen.] Wenige Wochen nach Abschluß des Abkommens wird der Verhandlungsführer der ZVD, Chaim Arlosoroff, in Palästina auf offener Straße erschossen; die Täter (zwei Araber, die offenbar mit Billigung - oder sogar im Auftrag - der Briten gehandelt haben) entkommen unbehelligt.
September: Zu Beginn des Baus der Reichsautobahnen führt Hitler propagandawirksam den ersten Spatenstich.


1. Oktober: Hitler läßt das - bisher nur kirchlich begangene - Erntedankfest erstmals als staatlichen Feiertag auf dem Bückeberg bei Hameln feiern.


19. Oktober: Hitler spricht eine ordentliche Kündigung der deutschen Mitgliedschaft im Völkerbund zum 19. Oktober 1935 aus. (Die Mitgliedsbeiträge in Höhe von 4 Mio RM - schon damals trägt Deutschland den Löwenanteil der Kosten überflüssiger internationaler Institutionen - werden bis dahin vollständig bezahlt.)
12. November: Bei einer Volksabstimmung billigen 92% der Wähler diesen Schritt.


Dezember: Damit die Autobahnen nicht umsonst gebaut werden - und um den Absatz der notleidenden Automobil-Industrie anzukurbeln - bringt Hitler ein "Gesetz über Steuerfreiheit für Ersatzbeschaffungen" auf den Weg. Danach werden Autohalter, die ein altes Kfz verschrotten und dafür ein neues anschaffen, von der Kfz-Steuer befreit. Die im Volksmund "Verschrottungsprämie" genannte Maßnahme kommt zu 100% deutschen Autoherstellern zugute und belastet den Staatshaushalt kaum.

1934
26. Januar: Hitler schließt einen auf zehn Jahre befristeten Nichtangriffspakt mit Polen.
30. Januar: Hitler läßt die Länder abschaffen; an ihre Stelle treten - nach dem Vorbild der preußischen Landratsämter - auf mittlerer Verwaltungsebene die "Gaue". Damit wird das Deutsche Reich zu einem mehr oder weniger zentralisierten "Einheitsstaat", wie ihn bereits der preußische Ministerpräsident Otto Braun (SPD) im Jahre 1927 befürwortet hatte, um überflüssigen und kostspieligen Verwaltungsaufwand einzusparen.
30. Juni/1. Juli: Auf Drängen der Reichswehr, die ihr Monopol als einzige Waffenträgerin der Nation durch die "braunen Bataillone" der SA gefährdet sieht, in der Rufe nach einer "zweiten Revolution" laut werden, ringt sich Hitler zur Niederschlagung des so genannten Röhm-Putsches durch. Bei der Gelegenheit werden auch "alte Rechnungen" beglichen; zu den politischen Gegnern Hitlers, die getötet werden, zählen u.a. Kurt v. Schleicher, Kurt v. Bredow und Gustav v. Kahr.
13. Juli: Vor dem Reichstag rechtfertigt Hitler sein Vorgehen mit den Worten: "Es gibt keine segensreiche Entwicklung mittels periodisch wiederkehrender Revolten." In der Bevölkerung, die bald den Begriff "Nacht der langen Messer" prägt, herrscht - vor allem in bürgerlichen Kreisen - Erleichterung, daß von den SA-Rabauken künftig keine Gefahr mehr ausgeht.
14. Juli: Hitler empfängt König Rama VII Prajadhipok von Siam zum Staatsbesuch, der ein Jahr später während eines Aufenthalts in England wegen seiner Deutschfreundlichkeit zur Abdankung gezwungen wird.


20. Juli: Hitler befreit die Schutzstaffel (SS) ob ihrer Verdienste vom 30. Juni aus ihrem Unterstellungsverhältnis zur SA, unterstellt sie sich selber direkt und läßt sie entgegen seinen Zusagen an die Reichswehrführung erste bewaffnete Einheiten aufstellen.
2. August: Nach Hindenburgs Tod legt Hitler die Ämter des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers zusammen und führt fortan den Titel "Führer und Reichskanzler". Die Reichswehr (aus der 1935 die Wehrmacht hervor geht) wird auf ihn persönlich vereidigt.

1935
13. Januar: Bei einer vom Völkerbund durchgeführten und beaufsichtigen Volksabstimmung im Saarland sprechen sich 91% der Wähler für einen Anschluß an das "Dritte Reich" aus, 9% für die Selbständigkeit und 0% für einen Anschluß an das "demokratische" Frankreich.
Februar: Hitler setzt im Einvernehmen mit Reichsbankpräsident und Wirtschaftsminister Hjalmar Schacht das "Kreditermächtigungsgesetz" durch, das mit Hilfe der so genannten "Mefo-Wechsel" Geldbeschaffung durch Staatsverschuldung in großem Stil ermöglicht. Damit kurbelt er die Wirtschaft gezielt an, so daß die Arbeitslosigkeit binnen kürzester Zeit vollständig beseitigt wird.

[Mefo-Wechsel] [Propagandaplakat: Hitler baut auf] [John Maynard Keynes]

Er nimmt damit in der Praxis vorweg, was der jüdische Volkswirtschafts-Professor John Maynard Keynes (Cambridge) ein Jahr später in seiner "General theory of employment, interest and money" als "deficit spending" bezeichnet.


1. März: Der Völkerbund gibt das Saarland an Deutschland zurück, das damit in der regierungsamtlichen Propaganda wieder als "frei" gilt.


4. März: Großbritannien verabschiedet den höchsten Rüstungshaushalt seiner Geschichte.
15. März: Frankreich verlängert die Wehrpflicht auf zwei Jahre.
16. März: Hitler verkündet daraufhin die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht ("Wiederherstellung der deutschen Wehrhoheit").

[Propaganda-Plakat in Ludwigshafen 1935]

Um Aufbruchstimmung zu verbreiten, veranlaßt Hitler eine Propaganda-Kampagne unter dem Motto "Du bist Deutschland". Es ersetzt das - in weiten Teilen des Volkes zunehmend als fragwürdig empfundene - ältere Motto "Du bist nichts, Dein Volk ist alles".

[Copyright: DHM/LEMO]

April: Großbritannien, Frankreich und Italien schließen in Stresa ein Bündnis, das sich gegen den Wunsch der Deutsch-Österreicher gegen die Wiedervereinigung mit dem Deutschen Reich richtet ("Stresa-Front").
Mai: Frankreich und die Sowjet-Union schließen ein gegen Deutschland gerichtetes Militärbündnis.
Hitler erklärt daraufhin den Locarno-Vertrag - der u.a. eine De-Militarisierung des Rheinlands vorsieht - für verletzt und schließt mit Großbritannien ein Flottenabkommen, das die der deutschen Marine im Versailler Vertrag auferlegten Rüstungsbeschränkungen weitgehend aufhebt. Er schöpft die nunmehr erlaubten Kapazitäten jedoch nie auch nur annähernd aus.
15. September: Von dem zum Reichsparteitag nach Nürnberg einberufenen Reichstag werden die vornehmlich gegen die Juden gerichteten "Nürnberger Rassegesetze" verabschiedet.** (Auf Frontkämpfer des Ersten Weltkriegs und deren Angehörige finden die Gesetze keine Anwendung.)
November: Hitler entscheidet sich zur Unterstützung des italienischen "Duce" Benito Mussolini im Abessinien-Krieg. Italien kann so die Sanktionen des Völkerbunds unterlaufen.

1935/36
Hitler läßt das Haus Wachenfeld zum Berghof ausbauen.

1936
Februar: Das französische Parlament ratifiziert das Militärbündnis mit der Sowjet-Union, die ein ähnliches Abkommen auch mit der Tschecho-Slowakei schließt.
März: Hitler kündigt daraufhin den Locarno-Vertrag und läßt deutsche Truppen ins Rheinland einrücken. Entgegen der Behauptung späterer Geschichtsklitterer handelt es sich jedoch nicht um den Einmarsch von 30.000 Mann, sondern lediglich um 3.000 Reservisten, die nur mit leichten Infanteriewaffen ausgerüstet sind, also mehr um einen symbolischen Akt.


29. März: Bei einem Volksentscheid über Hitlers Politik der Kündigung des Locarno-Vertrags und der Re-Militarisierung des Rheinlands stimmten 98% der Abstimmungsberechtigten dafür, 1% dagegen, und 1% beteiligen sich nicht. (Es besteht keine Abstimmungspflicht.)
25. Juli: Hitler entscheidet sich zum Eingreifen in den Spanischen Bürgerkrieg auf Seiten der putschenden Generäle und begeht dabei - von so genannten "Spanien-Kennern" schlecht beraten - seinen ersten großen außenpolitischen Fehler. Er verkennt, daß der Galizier Francisco Franco - der sich seiner Mit-Generäle kaltblütig durch "Unfälle" entledigt - kein Nationalist ist, sondern ein Zentralist, der seine sefardo-jüdische Abstammung hinter einem 150%igen katholischen Klerikalismus verbirgt. Hitler verkennt ferner, daß die "Rojos [Roten]" untereinander zerstritten sind, und daß die Entstehung eines sowjet-russischen Satellitenstaates zu keiner Zeit droht. Vielmehr hätte die Unabhängigkeit der von den Kastiliern unterdrückten iberischen Völker - insbesondere der Basken und Katalanen, deren Nationalisten lediglich ein Zweckbündnis mit den Kommunisten eingegangen waren - der Anfang einer Neuordnung Europas nach ethnischen Staatsgrenzen sein können. Auch militärisch - als "Ernstfall"-Training für die Wehrmacht - ist der Einsatz der "Legion Condor" kontraproduktiv, da er Hitler zu dem Glauben verführt, daß die deutsche Luftwaffe denen anderer Staaten auf Dauer überlegen sei. Er legt daher die Entwicklung vielversprechender neuer Technologien - z.B. des Düsenjägers - auf Eis, so daß die deutschen Flugzeuge in der entscheidenden Fase des Zweiten Weltkriegs denen der Alliierten hoffnungslos unterlegen sind.
1.-16. August: Die Olympischen Spiele von Berlin werden für Hitler zu einem großen Propaganda-Erfolg.


25.-28. September: Hitler empfängt Mussolini zum Staatsbesuch in Deutschland.
25. Oktober: Deutschland und Italien schließen einen Freundschaftsvertrag. Die später so genannte "Achse Berlin-Rom" nimmt Konturen an.
25. November: Trotz Hitlers "rassischer" Bedenken schließt das Deutsche Reich den Antikominternpakt mit Japan. (Italien tritt später bei.)


1937
Januar: Hitler stiftet aus Verärgerung darüber, daß die Nobelpreise zunehmend unter politischen Gesichtspunkten vergeben werden, den "Deutschen Nationalpreis für Kunst und Wissenschaft", der ausschließlich unter fachlichen Gesichtspunkten vergeben werden soll.***


18. Juli: Hitler eröffnet die erste "Grosse Deutsche Kunstausstellung" im "Haus der Deutschen Kunst" zu München und hält aus diesem Anlaß eine programmatische Rede, in der er sich kritisch mit der so genannten "modernen Kunst" - insbesondere Kubismus, Dadaismus, Futurismus und Impressionismus - auseinander setzt. (Teile dieser Rede sind heute aktueller denn je, weshalb ihr Wortlaut allenthalben - u.a. auch auf der haltamtlichen Internetseite der BRD - wohlweislich verschwiegen wird.) Hitlers persönlicher Kunstgeschmack ist eher konservativ; er bevorzugt Maler wie Makart und Padua.



Oktober: Hitler empfängt in Berchtesgarden den Ex-König Edward VIII von England, der ein Jahr zuvor wegen seiner Deutschfreundlichkeit zur Abdankung gezwungen worden war unter dem Vorwand, daß er eine geschiedene Frau heiraten wollte - ein Fall ohne jegliche Präzedenz im britischen Staatsrecht.

[Hitler & Edward VIII mit Frau]

5. November: Hitler fordert - als Reaktion auf die "Quarantänerede", in der US-Präsident Franklin Delano Roosevelt im Vormonat in Chicago zum Krieg gegen die Achsenmächte Deutschland, Italien und Japan gehetzt hat - von der militärischen Führung, daß die Wehrmacht bis 1945 für einen Krieg gerüstet sein müsse. Ausweislich des so genannten Hoßbach-Protokolls - dessen Echtheit freilich zweifelhaft ist - plant Hitler zur Not ein militärisches Vorgehen gegen Österreich und gegen die Tschecho-Slowakei.

1938
4. Februar: Hitler entläßt die militärische Spitze und übernimmt den Oberbefehl über die Wehrmacht. Er ersetzt Außenminister Konstantin von Neurath durch Ribbentrop.
15. März: Nach dem friedlichen Einmarsch deutscher Truppen in Österreich verkündet Hitler vor einer jubelnden Menschenmenge auf dem Wiener Heldenplatz den "Anschluß" der Ostmark ("Republik Österreich") an das Deutsche Reich.


10. April: Bei einer anschließenden Volksabstimmung wird dies von über 98% der Wähler gebilligt.
Die NS-Propaganda stellt daraufhin Hitler in eine Reihe mit Friedrich II von Preußen, Bismarck und Hindenburg. (Die Aberwitzigkeit dieses Vergleichs scheint niemandem aufgefallen zu sein: Während Hitler Deutschland friedlich wieder vereinte und versuchte, den Einfluß der Juden zu beseitigen, hatten Friedrich II und Bismarck blutige Kriege Preußens gegen Hitlers Heimat Österreich und Bayern geführt, die Deutschland geteilt hatten, und diese Kriege von jüdischen Bankiers finanzieren lassen, die dafür zahlreiche Privilegien genossen.)


2.-10. Mai: Hitler reist auf Staatsbesuch nach Italien.


26. Mai: Hitler legt den Grundstein für den Bau des Volkswagenwerks in Wolfsburg, wo der "KdF-Wagen" produziert werden soll.


29. September: Nach dem Münchner Abkommen kehren auch die von den Tschechen brutal unterdrückten Sudetendeutschen "heim ins Reich".


Hitler erklärt anschließend, keine territorialen Ansprüche in Europa mehr zu haben ("Wir wollen gar keine Tschechen").
21. Oktober: Angesichts der waffentechnischen Überlegenheit der CSR (die deutschen Panzer I und II sind den tschechischen Škoda-Modellen hoffnungslos unterlegen) befiehlt Hitler den Bau schwererer Panzerkampfwagen, um für eine "Zerschlagung der Rest-Tschechei" - die noch immer eine Verbündete ("Flugzeugträger") der Sowjet-Union ist, die auf das Münchner Abkommen äußerst ungehalten reagiert hat - gerüstet zu sein.
9. November: Hitler verurteilt scharf die Ausschreitungen, zu denen es in vielen deutschen Städten nach der Ermordung eines deutschen Diplomaten in Paris durch einen polnischen Juden gekommen ist, bei denen zahlreiche Synagogen und jüdische Geschäfte beschädigt worden sind. Im Volksmund spricht man spöttisch von "Reichskristallnacht", weil meist nicht viel mehr als Glasschäden entstanden sind, die von deutschen Versicherungen in voller Höhe ersetzt werden. (Spätere Geschichtsklitterer schreiben unzutreffend von "Reichsp[r]ogromnacht", obwohl keine Rede sein kann von Pogromen im Sinne des - russischen - Wortes, wie sie zur gleichen Zeit in den USA, Polen und der Sowjet-Union statt finden und noch am 1. Dezember 1947 von Arabern und britischen Besatzungstruppen in Jerusalem unter den aus Deutschland eingewanderten Juden verübt werden.)

1939
Januar: Das US-amerikanische Nachrichtenmagazin Time kürt Hitler zum "Mann des Jahres" 1938.
Januar: Schacht tritt als Reichsbankpräsident zurück, da er glaubt, Hitlers "Verschuldungs-Politik" nicht länger verantworten zu können.
(Die Staatsverschuldung beträgt damals knapp 2,4 Mrd. Reichsmark, also selbst unter Berücksichtigung der Geldentwertung nicht einmal 1% der heutigen Staatsverschuldung der BRDDR.)
30. Januar: Die britische Regierung beschließt mit geheimer Kabinettsorder den Krieg gegen das Deutsche Reich. Unterdessen gibt sich Hitler noch Illusionen darüber hin, seine außenpolitischen Ziele ohne einen solchen, sondern nur durch Bluff, erreichen zu können. In einer Reichstagsrede profezeit er für den Fall eines nochmaligen Weltkriegs - an den er bis zuletzt nicht glauben mag - "die Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa".

[Copyright: DHM/LEMO]

15. März: Nachdem die Slawaken mit ihrer Unabhängigkeitserklärung durch Jozef Tiso die Tschecho-Slowakei aufgelöst, Polen das "Hultschiner Ländchen" und Ungarn die "Karpatho-Ukraine" besetzt hat, reist der tschechische Staatspräsident Hacha nach Berlin und erklärt sich damit einverstanden, daß die bis 1866 zum Deutschen Bund gehörenden Gebiete der "Rest-Tschechei" als "Protektorat Böhmen und Mähren" wieder zum Reich kommen.
21. März: Hitler fordert - in Absprache mit dem Völkerbundskommissar Carl Jacob Burckhardt - von Polen die Zustimmung zur Rückkehr der Freien Stadt Danzig in das Deutsche Reich sowie zum Bau einer exterritorialen Autobahn durch den westpreußischen "Korridor". Polen lehnt dies mit der Begründung ab, Deutschland würde ja auch keine exterritoriale Autobahn durch Elsaß-Lothringen verlangen.
6. April: Großbritannien und Polen schließen ein Bündnis gegen das Deutsche Reich. Der polnische Botschafter in Berlin, Lipski, erklärt seinem schwedischen Kollegen, Polen vertraue darauf, daß seine Truppen problemlos bis Berlin vorstoßen und daraufhin ein Aufstand in Deutschland ausbrechen und das NS-Regime stürzen würde.
28. April: Hitler läßt der polnischen Regierung mitteilen, daß er das Bündnis mit England als Bruch des deutsch-polnischen Nichtangriffspaktes von 1934 betrachte. (Eine tendenziöse Geschichtsschreibung bezeichnet dies später als "Kündigung" desselben durch Hitler.)
22. Mai: Nach einem neuerlichen Staatsbesuch Hitlers (in Rom, Florenz und Neapel) wird zwischen dem Deutschen Reich und Italien der so genannte "Stahlpakt" geschlossen, der sich allerdings bald als wertlos erweist, da Italien "noch nicht kriegsbereit" ist.
23. Mai: Hitler erläutert den Generälen der Wehrmacht seine Angriffspläne und fordert die Eroberung von "Lebensraum im Osten". Hitler verkennt, daß die deutsche Geburtenrate längst nach unten zeigt, so daß von einem "Volk ohne Raum", wie es noch Hans Grimm in seinem gleichnamigen Roman zum Schlagwort gemacht hatte, längst nicht mehr die Rede sein kann - oder er macht sich Illusionen, diesen Trend durch gezielte "Mutterschafts"-Propaganda umkehren zu können. Das am selben Tag erstmals verliehene "Ehrenkreuz der deutschen Mutter" ("Mutterkreuz") wird jedoch praktisch nur nachträglich vergeben; Frauen, die in der Zeit des "Dritten Reiches" acht oder mehr Kinder gebären und damit die dritte Stufe ("Mutterkreuz in Gold") erwerben, gibt es kaum.

[leerer Vordruck der Verleihungsurkunde] [Mutterkreuz]

4. August: Die polnische Regierung droht in einem Ultimatum, die freie Stadt Danzig wegen Zollstreitigkeiten militärisch zu besetzen. Zugleich beginnt sich die Verfolgung der schon seit Jahren schikanierten Volksdeutschen in Polen pogromartig auszuweiten. Hitler weist die deutsche Presse an, die schlimmsten Fälle zu verschweigen, um die anti-polnische Stimmung nicht noch weiter anzuheizen. Versuche, über die britische Regierung einen mäßigenden Einfluß auf Polen auszuüben, scheitern; die Polen sind - auch nach Einschätzung Burckhardts -, ebenso wie die Engländer, zum Krieg entschlossen.
23. August: In Moskau unterzeichnen die Außenminister Ribbentrop und Molotow ein "deutsch-sowjetisches Grenz- und Freundschaftsabkommen" (später ungenau "Hitler-Stalin-Pakt" genannt).


[Veröffentlicht wird lediglich der Nichtangriffspakt, nicht dagegen das geheime Zusatzprotokoll, das eine Abrenzung der beiderseitigen Interessenssfären in Osteuropa vorsieht, insbesondere eine "territoriale Neugestaltung" entlang der schon auf der inter-alliierten Konferenz von Spa im Juli 1920 von dem damaligen britischen Außenminister George Curzon vorgeschlagenen, nach ihm benannten "Linie".]


24./25. August: Die britische Regierung bekennt sich nachdrücklich zu ihren Bündnispflichten gegenüber Polen und erteilt dessen Regierung öffentlich "carte blanche" für den geplanten Angriffskrieg gegen Deutschland. Hitler - der unter allen Umständen Krieg mit England vermeiden will - läßt daraufhin den bereits angelaufenen Einmarsch der Wehrmacht in Polen kurzfristig stoppen.
3. September: Für Hitler völlig überraschend erklärten drei Tage nach Beginn des Polenfeldzugs Großbritannien (mit den Dominions Australien und Neuseeland sowie einer indischen Marionetten-Regierung) und Frankreich dem Deutschen Reich den Krieg (nicht aber der Sowjetunion, als auch die Rote Armee in Polen einrückt), der sich bald zum Zweiten Weltkrieg ausweiten soll. Hitler - der fest darauf vertraut hatte, daß die Westmächte "still halten" würden - bietet sogleich Frieden unter Räumung Polens (außer Danzigs, das offiziell nie zu Polen gehörte) an. Das Angebot wird von den Westmächten - die schon lange auf einen Vorwand gewartet hatten, erneut Krieg gegen Deutschland zu führen - abgelehnt.
Hitler erneuert daraufhin rückwirkend zum 1. September das "Eiserne Kreuz", eine Tapferkeitsauszeichnung, die bereits im Befreiungskrieg gegen Napoleon 1813, im deutsch-französischen Krieg 1870 und im Ersten Weltkrieg verliehen wurde.


6.-10. Oktober: England stürzt die Regierungen der Dominions Südafrika und Kanada - die geneigt sind, Hitlers neuerliches Friedensangebot anzunehmen - und ersetzt sie durch Marionetten-Regimes, die dem Deutschen Reich den Krieg erklären. Hitler erläßt daraufhin Weisungen zur Vorbereitung des Westfeldzugs.
8. November: Hitler entgeht einem Bombenanschlag im Münchner Bürgerbräukeller durch den Schreinergesellen Johann Georg Elser. Bei dem Anschlag sterben acht Menschen, 63 weitere werden - z.T. schwer - verletzt. (Der Attentäter wird nie vor Gericht gestellt, sondern in ein Konzentrationslager eingewiesen, wo er im April 1945 umkommt.)

1940
9. April: Hitler kommt einer bereits angelaufenen britischen Invasion Skandinaviens um wenige Stunden zuvor, indem er die Wehrmacht Dänemark und Norwegen besetzen läßt. Als deutsche Truppenteile bei Narvik eingekesselt werden und Hitler den Befehl zum Rückzug geben will, redet ihm der örtliche Kommandeur, Generalmajor Eduard Dietl, dies aus und verspricht, die Stellung "bis zur letzten Patrone" zu halten. Da er damit Erfolg hat, macht sich Hitler diese "Strategie" des "Haltens um jeden Preis" im weiteren Verlauf des Krieges zu eigen.
10. Mai: Der Westfeldzug gegen Frankreich beginnt. Gegen den Widerstand des Generalstabs hat Hitler den Plan seines genialen jüdischen Feldherrn Erich v. Manstein (richtig: v. Lewinski) durchgesetzt, der den Vorstoß schneller Panzerverbände durch die Ardennen an die Kanalküste ("Sichelschnitt") vorsieht.
In völliger Verkennung des Willens der neuen britischen Regierung unter dem Fanatiker Winston Churchill, den Krieg um jeden Preis - auch den des Untergangs des 'Empire' - bis zur Vernichtung Deutschlands fort zu führen, läßt Hitler die Panzerspitzen der Wehrmacht vor Dünkirchen anhalten und ermöglicht so die Evakuierung von 335.000 alliierten Soldaten in der vergeblichen Hoffnung, diese großzügige Geste werde zur Annahme seines Friedensangebots führen. Das Gegenteil ist der Fall. Mit dieser Fehleinschätzung vergibt Hitler die Chance, den Krieg vor seiner Ausweitung zum Weltkrieg und dem Einsetzen des "Holocaust" siegreich zu beenden. Die deutsche Propaganda feiert die Niederlage indes als vermeintlichen Sieg.


22. Juni: Frankreich kapituliert. Der nach England geflohene Panzer-Brigadier (Generalmajor) Charles de Gaulle bildet jedoch eine Exilregierung und setzt den Krieg auf Seite der Briten fort. Gleichwohl demobilisiert Hitler die Wehrmacht und läßt alle Rüstungsprogramme einfrieren. (Den daraus resultierenden Rüstungsrückstand gegenüber den mit allen Mitteln aufrüstenden Alliierten - insbesondere den offiziell noch "neutralen" USA - wird Deutschland nie mehr aufholen.) Obwohl die britische Regierung sein großzügiges Friedensangebot vom
19. Juli drei Tage später definitiv ablehnt, verfolgt Hitler auch danach den Plan einer Invasion Englands ("Operation Seelöwe") nur halbherzig, kann sich nicht einmal dazu durchringen, die zu diesem Zeitpunkt noch kaum verteidigungsfähigen britischen Mittelmeer-Stützpunkte Gibraltar und Malta zu besetzen. Niemand von all den tapferen "Widerstandskämpfern" in spe unternimmt es, Hitler, der sich durch diese selbstmörderische Politik in seinem Friedenswahn als nicht mehr zurechnungsfähig erweist, zu stürzen. Statt dessen nehmen vor allem die Heeresoffiziere dankbar die Beförderungswelle und den Ordensregen in Empfang, den der vermeintlich "Größte Feldherr aller Zeiten" auf sie niedergehen läßt.
Unterdessen reist Hitler mit dem Architekten Albert Speer nach Paris, um Baudenkmäler zu besichtigen.


27. September: Hitler schließt - immer noch in einer illusionären Friedenssehnsucht befangen und in völliger Verkennung der politischen Ziele der Alliierten - mit Japan und Italien den so genannten "Wehrpakt zur Wiederherstellung des Weltfriedens" (auch "Dreimächtepakt" genannt). Militärisch gesehen ist der Pakt wertlos, da er keinerlei Abstimmung über eine etwaige strategische Zusammenarbeit beinhaltet.


11. November 1940: Bei einem Angriff der Luftwaffe auf das englische Rüstungszentrum Coventry wird versehentlich auch die Innenstadt mit der berühmten Kathedrale getroffen.


Hitler - der zu Beginn des Krieges ausdrücklich verboten hatte, nicht-militärische Ziele in England anzugreifen, während Churchill die Royal Air Force vom ersten Tag an Terror-Angriffe gegen die deutsche Zivil-Bevölkerung hatte fliegen lassen - ist über diesen unerwarteten "Erfolg" so erfreut, daß er in die "Luftschlacht um England" eingreift und statt der Bombardierung von Flugplätzen und Rüstungsanlagen die von Wohnvierteln befiehlt. Durch diese strategische Fehlentscheidung Hitlers geht die Luftschlacht um England verloren.
12./13. November: Nachdem es zu Differenzen mit der Sowjetunion gekommen ist, welche die Bindung der Wehrmacht im Westen ausgenutzt hat, um ihre Einflußsfäre in Osteuropa über das im August 1939 vereinbarte Maß hinaus zu erweitern, empfängt Hitler deren Außenminister Molotow zu Verhandlungen in Berlin. Die Differenzen werden jedoch nicht ausgeräumt.
18. Dezember: Hitler erläßt die "Führerweisung" Nr. 21 ("Unternehmen Barbarossa") zum Angriff auf die Sowjetunion, "um England seinen Festlandsdegen aus der Hand zu schlagen". Dabei unterschätzt Hitler Qualität und Quantität der sowjetischen Streitkräfte erheblich, sowohl hinsichtlich der anspruchslosen, leidensfähigen Soldaten als auch der Ausrüstung. (Waffen wie dem Kampfpanzer T 34 und dem Fernbomber Iljuschin 2 hat die Wehrmacht nichts Gleichwertiges entgegen zu setzen.)
Eine Woche später wird die Weisung Nr. 21 an Stalin verraten, der daraufhin seinerseits beginnt, einen Krieg gegen das Deutsche Reich vorzubereiten. (Beide Diktatoren planen also aus ihrer Sicht einen "Präventivkrieg".)


1941
Hitler läßt den 100. Jahrestag der Dichtung des Deutschlandslieds durch Hoffmann v. Fallersleben mit der Behauptung feiern, daß "des Dichters Traum" Wirklichkeit geworden sei; richtig ist, daß er aus Rücksicht gegenüber Mussolini auf Südtirol - und damit auf die Etsch - verzichtet hat.
April: Der Beginn des Rußlandfeldzugs verzögert sich, da die mit Deutschland verbündete Regierung in Belgrad gestürzt wird und Hitler kurzfristig den "Balkanfeldzug" zur Eroberung Jugoslawiens und des britischen Truppen besetzten Griechenlands ansetzt.
Nachdem die Einnahme Kretas unverhältnismäßig hohe Verluste unter den deutschen Fallschirmjägern gekostet hat, verzichtet Hitler auf eine Eroberung Gibraltars, Maltas, Cyperns und Bagdads aus der Luft - die um den Preis einiger Regimenter aller Voraussicht nach zum Zusammenbruch des britischen Empire geführt und damit den Rußlandfeldzug ebenso entbehrlich gemacht hätte wie den offenen Krieg gegen die USA. Hitlers Schonung seiner geliebten Elitetruppen führt zum Verlust ganzer Armeen - und letztlich zur Kriegsniederlage und zum Untergang des Deutschen Reiches.
6. Juni: Hitler erläßt den "Kommissarbefehl" zur Erschießung gefangenen genommener Politkommissare der Roten Armee. (Der Befehl wird - in Verkennung der kriminellen Natur jener "Kommissare" - seitens der deutschen Wehrmacht kaum befolgt; die Russen und Ukrainer töten diese ihre Quälgeister bei Kriegsbeginn jedoch vielfach selber.)
22. Juni: Beginn des Rußlandfeldzugs. Die geknechteten Völker der Sowjet-Union - einschließlich des russischen - begrüßen die deutschen Truppen anfangs als Befreier. Hitler macht jedoch keine Anstalten, die Völker der Sowjet-Union von der Vorherrschaft der Russen zu befreien, sondern richtet vielmehr in den besetzten Gebieten "Reichskommissariate" unter deutscher Verwaltung ein. Ebenso wenig kann er sich zu der anderen Alternative durchringen, nämlich unter den Millionen z.T. freiwillig in Kriegsgefangenschaft gegangenen Russen anti-stalinistische Kräfte für sich zu gewinnen und einzusetzen, etwa durch Gründung einer Gegenregierung. Lediglich einige "Hilfswillige [HiWis]" werden in die Wehrmacht aufgenommen oder als Erntehelfer - später auch als Industrie-Arbeiter - nach Deutschland gebracht.


21. August: Hitler lenkt die zunächst erfolgreiche Offensive der Wehrmacht nach Südosten in die Ukraine um, statt sie Moskau direkt angreifen zu lassen; dies geschieht gegen den Rat seiner Generäle, von denen einige - vor allem Heinz Guderian - später behaupten, damit sei "der greifbare Sieg im Osten verschenkt" worden.
11. September: Roosevelt - der die Westalliierten vom ersten Kriegstag an mit Waffen und anderen Waren versorgt hatte - erteilt den US-Streitkräften den Befehl, alle Kriegs- und Handelsschiffe der Achsenmächte ohne Vorwarnung anzugreifen und zu versenken. Obwohl damit keine offizielle Kriegserklärung verbunden ist, wird der bis dahin auf Europa und Nordafrika beschränkte Krieg so zum Weltkrieg.
03. Oktober: Hitler hält im Berliner Sportpalast eine Rede, in der er großspurig behauptet, der Krieg gegen die Sowjet-Union sei bereits entschieden. (Nur drei Wochen später läuft sich der Rußlandfeldzug im Schlamm, danach im Schnee, fest.)
28. November: Hitler empfängt Hadji Muhammäd Amin äl-Husseini, den nach dem gescheiterten Araberaufstand im Irak nach Europa geflohenen "Groß"-Mufti von Jerusalem. Hitler stellt ihm die Bildung deutsch-arabischer Streitkräfte in Aussicht, weigert sich jedoch, einen Aufruf der arabischen Welt zum Jihād gegen die Briten zu unterstützen.


11. Dezember: Vier Tage nach dem Kriegsausbruch zwischen Japan und den USA erklärt Hitler den USA den Krieg, in der Hoffnung, daß Japan im Gegenzug der Sowjetunion den Krieg erklären würde. Da dies nicht geschieht, kann Stalin seine sibirischen Elite-Einheiten an die Westfront verlegen und so den verspäteten deutschen Angriff auf Moskau abwehren.
19. Dezember: Hitler übernimmt den Oberbefehl über das Heer.

1942
20. Januar: Auf einer "Besprechung zur Endlösung der Judenfrage" in Berlin ("Wannsee-Konferenz") unter Vorsitz des [halb-]jüdischen SS-Obergruppenführers Reinhard Heydrich taucht statt der Auswanderung oder Umsiedlung der Juden erstmals schriftlich das Konzept der "Vernichtung durch Arbeit" oder durch "Sonderbehandlung" auf - auf wessen Veranlassung, ist bis heute ungeklärt; neben Heydrich spielt wahrscheinlich der [Halb-]Jude Adolf Eichmann eine ausschlaggebende Rolle.
25./27. Januar: Hitler empfängt den Reichsführer-SS Heinrich Himmler in seinem Hauptquartier "Wolfsschanze" und erklärt ihm u.a.: "Der Jude muß aus Europa hinaus (...) Wenn er dabei kaputt geht, kann ich nicht helfen. Ich sehe nur eines: die absolute Ausrottung, wenn sie nicht freiwillig gehen (...) Am besten, sie gehen nach Rußland." Hitler vergleicht diese Zwangsumsiedelung der Juden mit der Rücksiedlung der 150.000 Wolhynien-Deutschen, die auch "mit Härten verbunden" gewesen sei. Aus diesem grundsätzlichen Festhalten Hitlers an der Umsiedelung auch noch nach der "Wannsee-Konferenz" schließen seine Apologeten später, er habe von den "Holocaust"-Plänen der Heydrich, Eichmann & Co. "nichts gewußt".
Sommer: Statt im Norden die Murmanbahn - über die der US-amerikanische Nachschub für Stalin transportiert wird - zu unterbrechen, was mit geringen Kräften möglich wäre, oder nochmals den Eisenbahnknotenpunkt Moskau anzugreifen, beginnt Hitler auf Drängen Görings eine strategisch völlig verfehlte Offensive an der Südostfront mit dem Ziel, die Ölquellen des Kaukasus zu erobern. Er verkennt, daß diese im Falle einer Eroberung von den Sowjets problemlos zerstört und auf Jahre hinaus unbrauchbar gemacht werden können, ferner, daß die lange Frontlinie entlang der Wolga äußerst verwundbar ist, zumal dort zweit- und drittklassige Hilfstruppen aus Italien, Rumänien und Ungarn eingesetzt werden müssen.
25. August: Angesichts der alliierten Vorbereitungen zu einer Invasion Europas läßt Hitler die französische Küste zum "Atlantik-Wall" ausbauen - der freilich weitgehend nur auf dem Papier steht.
November: Die deutsche 6. Armee und Teile verbündeter Armeen werden bei Stalingrad (früher Tsarytsin, heute Wolgograd) von überlegenen sowjetischen Truppen eingekesselt.

1943
Januar: Nach gescheiterten Entsatzversuchen verbietet Hitler den möglichen Ausbruch der 6. Armee aus Stalingrad, weil mit dessen Fall die im Kaukasus stehende "Heeresgruppe Süd" (ca. 2 Millionen Mann) abgeschnitten würde; er opfert damit bewußt ca. 200.000 Mann.
2. Februar: Die letzten deutschen Verbände in Stalingrad kapitulieren.
13. Mai: Die letzten deutschen Verbände in Nordafrika kapitulieren; auch dort hatte Hitler die rechtzeitig mögliche Räumung unterbunden - diesmal ohne strategischen Zwang - und sogar noch mehr Menschen und Material in den tunesischen Brückenkopf gepumpt, womit er erneut ca. 200.000 Mann opfert.
13. Juli: Nach der Landung der West-Alliierten auf Sizilien bricht Hitler den Angriff auf den Frontbogen bei Kursk ("Operation Zitadelle") ab. (Dies gegen den ausdrücklichen Rat v. Mansteins, der darin einen weiteren kriegsentscheidenden Fehler Hitlers sah.) Damit ist die letzte deutsche Groß-Offensive im Osten gescheitert; die militärische Initiative geht endgültig auf die Rote Armee über.
25. Juli: In Italien wird Mussolini gestürzt.
3. September: Italien kapituliert vor den Alliierten.
13. Oktober: Italien erklärt dem Deutschen Reich den Krieg.

1944
6. Juni: Die alliierte Invasion in der Normandie gelingt, da Hitler - der sie für ein Ablenkungsmanöver hält und die "echte" Invasion am Pas de Calais erwartet - sich weigert, rechtzeitig die vorhandenen Panzerverbände freizugeben, um sie "ins Meer zurück zu werfen", und die neu entwickelten Flugbomben ("V1") statt gegen die Invasionsflotte gegen London einsetzt, wo sie wegen ihrer Zielungenauigkeit auf größere Entfernung kaum Schaden anrichten.****
20. Juli: Eine kleine Gruppe von Wehrmachts-Offizieren unternimmt ein Attentat auf Hitler. Es mißlingt infolge der Feigheit des Haupttäters, Claus Graf Schenk v. Stauffenberg, der, um sein eigenes Leben zu retten, nicht bei der neben Hitler abgestellten Bombe ausharrt. Hitler ist bei der Explosion weit genug entfernt und wird nur leicht verletzt.

[Feigling und Versager: Claus Graf Schenk v. Stauffenberg, Möchtegern-Attentäter]

23. August: Nach dem Sturz des Marschalls Antonescu erklärt Rumänien dem Deutschen Reich den Krieg.
30. August: Die Rote Armee besetzt die rumänischen Erdölfelder von Plojescht. Damit ist der Krieg für Deutschland militärisch und wirtschaftlich aussichtslos geworden, da auch die mehr und mehr zerbombten Hydrierwerke nicht mehr genug "Ersatztreibstoff" liefern können. Hitler, der dies nicht wahrhaben will, klammert sich an die Hoffnung auf neue "Wunderwaffen", ohne zu bedenken, daß diese ohne Benzin nicht eingesetzt werden können.
25. September: Hitler ordnet an, Jugendliche und alte Männer zum so genannten "Volkssturm" einzuziehen, der die Reichsgrenzen verteidigen soll.

[Briefmarke auf den 'Volkssturm']

1945
30. Januar: Hitler beschwört in seiner letzten Rundfunkansprache zum Jahrestag der "Machtergreifung" noch einmal den "Endsieg" und ruft zum verstärkten Widerstand gegen die nach Deutschland einbrechenden alliierten Truppen auf. Deren Greueltaten an der deutschen Zivilbevölkerung lassen erkennen, was Deutschland im Falle einer Niederlage erwartet.
März: Nach Angaben von Albert Speer erläßt Hitler einen "Verbrannte-Erde-Befehl", der vorsieht, die deutschen Gebiete vor dem Rückzug vollständig zu verwüsten, da sich das deutsche Volk für die Durchsetzung seiner Ziele als "zu schwach" erwiesen habe.
29. April: Hitler heiratet seine langjährige Lebensgefährtin Eva Braun.


30. April: Nachdem er den Großadmiral Karl Dönitz testamentarisch zu seinem Nachfolger bestimmt hat, begeht Adolf Hitler gemeinsam mit seiner Frau im Bunker unter der Reichskanzlei in Berlin Selbstmord. Der KGB vergräbt ihre Leichen in einer Kaserne in Magdeburg.
8./9. Mai: Mit der Kapitulation der deutschen Wehrmacht wird das Deutsche Reich von den Alliierten für aufgelöst erklärt; Deutschland wird besetzt, die Deutschen werden zu Trizonesiern "umerzogen".

seit 1949
Auf dem Boden des Deutschen Reiches werden verschiedene neue Staaten gegründet und neue Völker erfunden. Binnen kurzen war niemand je für Hitler gewesen, hatte ihn gewählt oder war ihm in den Krieg gefolgt. Alle Deutschen waren - zumindest innerlich - zwölf Jahre lang Widerstandskämpfer gewesen, Unschuldsengel, die vom Teufel persönlich verführt worden waren, ebenso die ausländischen "Staatsmänner" und Diplomaten. Die Alleinschuld an allem, was 1933-45 in Deutschland, in Europa und auf der ganzen Welt geschehen war, trug einzig und allein Adolf Hitler. Im Laufe der Jahre wird er zur meist diskutierten Person des 20. Jahrhunderts; die Zahl der über ihn geschriebenen Bücher ist Legion, die der selbsternannten "Experten" von links bis rechts außen geht in die tausende; viel Brauchbares liefern sie nicht ab. (Die dümmsten und unsachlichsten Schwafler sind freilich die staatlich besoldeten "Fachhistoriker" der "demokratischen Mitte", die sich vor allem durch eine erschreckende Unkenntnis der Zwischenkriegszeit auszeichnen. Die "Forschung" verengt sich mehr und mehr auf das von jüdischen "Holocaust"-Industriellen betriebene, lukrative "Shoa"-business.)

1956
25. Oktober: Hitler wird vom Amtsgericht Berchtesgarden nach dem Verschollenheitsgesetz für tot erklärt.

1964
20. April: An Hitlers 75. Geburtstag nimmt die außerhalb Englands (und Hamburgs) noch relativ unbekannte, überwiegend aus irischen Einwanderern bestehende Liverpooler Band "The Beatles" - deren Gründer John Lennon aus seiner Bewunderung für Hitler keinen Hehl macht - den Titel "In my life I love you more [In meinem Leben liebe ich Dich mehr]" auf, der ihnen den Durchbruch zum Weltruhm bringt. Die "Beatles" entwickeln sich in den folgenden Jahren zur erfolgreichsten Pop-Gruppe aller Zeiten. Das Stück darf allerdings in Deutschland nicht gespielt werden; es ist auch ihr einziger Titel, von dem es bis heute keine deutschsprachige Fassung gibt.


1965
Der Kölner Professor Andreas Hillgruber veröffentlicht "Hitlers Strategie, Politik und Kriegsführung." Er vertritt darin die auf maßloser Überschätzung Hitlers beruhende Auffassung, dieser habe seine gesamte Außenpolitik bis einschließlich zum Rußland-Feldzug langfristig im voraus entworfen und dann Schritt für Schritt konsequent verwirklicht. Dies ist seither die herrschende Lehre an deutschen Universitäten; im Ausland findet diese These dagegen kaum Anhänger.

1968
Der jüdische Historiker Friedrich Heer veröffentlicht "Der Glaube des Adolf Hitler". Darin vertritt er die These, Hitler sei ein typischer Katholik gewesen und seine Ideologie, insbesondere seine Einstellung gegenüber den Juden, sei nur eine Fortentwicklung der zu seiner Zeit herrschenden Kirchenlehre gewesen. In einer Zeit, da die "68er" die These vertreten, daß der National-Sozialismus vielmehr eine Fortentwicklung des Kapitalismus gewesen sei, findet auch diese These kaum Anhänger.

1970
KGB-Chef Andropow läßt die Leichen der Eheleute Hitler exhumieren, vollständig verbrennen (grch.: "holokavtomai") und ihre Asche in die Elbe schütten.

1973
Die Hitler-Biografie von Joachim Fest erscheint; sie gilt zeitweise als Standardwerk; ihre Verfilmung erhält das Prädikat "besonders wertvoll".


1974
Der - angeblich autobiografische - Roman der Jüdin Judith Kerr "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" (1971) wird als "herausragendes Kinderbuch" mit dem "Deutschen Jugendliteraturpreis" ausgezeichnet. Er dient seither in der BRD neben dem - angeblich autobiografischen - Roman "Das Tagebuch der Anne Frank", ausweislich dessen Verfilmung Hitler auch schon die rosa Katze stahl und damit als der Tierheitsverbrecher schlechthin entlarvt war, als "Standardwerk für den Schulunterricht zur Einführung in die Problematik des Dritten Reichs".

[Hitler stahl auch schon die rosa Katze!] [Der historisch unwiderlegbare Beweis: Hitler stahl das rosa Kaninchen!] [Das Kaninchenheitsverbrechen - so sieht Geschichtsunterricht in der BRD aus!]

1978
Der Journalist Raimund Pretzel (1907-1999), der bis dahin nur durch eine lobhudelnde Churchill-Biografie - die selbst in seiner Wahlheimat England niemand lesen wollte - und durch eine Schmähschrift gegen die Sozialdemokraten - denen er "Verrat" an der November-Revolution von 1919 vorwarf - in Erscheinung getreten ist, veröffentlicht unter dem Pseudonym "Sebastian Haffner" seine ganz persönlichen "Anmerkungen zu Hitler". Er greift darin eine alte These aus dem Zweiten Weltkrieg auf, wonach Hitler eine gespaltene Persönlichkeit nach Art der Romanfigur "Dr. Jekyll & Mr. Hyde" gewesen sei. Das Buch wird mit gemischten Gefühlen aufgenommen, zumal als Haffner 1985 das - weitgehend tot geschwiegene - Buch "Im Schatten der Geschichte" folgen läßt, in dem er sich angesichts der gesellschaftlichen Entwicklung offenbar Gedankengänge der Dr.-Jekyll-Hälfte Hitlers zu eigen macht.


seit 1979
Außerhalb Deutschlands, wo der Vergleich mit anderen Politikern nicht als "Relativierung" unter Strafe steht, vor allem in den USA, setzt sich allmählich eine differenziertere Beurteilung Hitlers durch, zumal klar wird, daß Politiker wie Churchill und Roosevelt auch bei jedem anderen Kanzler einen neuerlichen Weltkrieg gegen Deutschland begonnen hätten, und daß Hitler nicht so sehr die Hauptschuld an dessen Ausbruch trug, als vielmehr an dessen Ausgang - Deutschlands unnötiger Niederlage -, da er ihn wegen seiner naiven Friedens-Illusionen nicht mit der notwendigen Härte und Konsequenz führte. Diese Forschungsergebnisse unterliegen jedoch in der BRD der inoffiziellen Zensur, d.h. es wird staatlicherseits Druck auf die Verlage ausgeübt, keine deutschen Übersetzungen zu veröffentlichen. Ebenso bleiben alle Werke verboten, in denen Hitler anders als "teuflisch" dargestellt wird. Die offizielle Lesart für Personen aus seinem näheren Umfeld wie Udet, Dönitz, Speer u.a. lautet fortan: "Des Teufels General", "Des Teufels Admiral", "des Teufels Architekt" usw.
Trauriger Höhepunkt dieser Politik ist der Skandal um die 1983 von der Hamburger Illustrierten Stern veröffentlichten Hitler-Tagebücher, die bereits vor eingehenden Untersuchungen zu "Fälschungen" erklärt werden, da sie Hitler als zu "menschlich" zeigen. Seitdem nimmt im Ausland niemand mehr die deutsche "Hitler-Forschung" ernst.

[Hitler lacht über die Tagebuch-Affäre]

1989
20. April: An Hitlers 100. Geburtstag kommt der Dokumentarfilm "Imagine" der Japanerin Yoko Ono in die Kinos, eine Biografie ihres Ehemannes John Lennon, der am 7. Dezember 1980 - dem Jahrestag des japanischen Angriffs auf Pearl Harbor - von einem angeblich geisteskranken US-Juden ermordet worden war. Der Film wird vor allem in Japan - wo man das Dogma von der alleinigen Kriegsschuld der Achsenmächte nie akzeptiert hat - äußerst populär.


seit 1991
Die nach dem Ersten Weltkrieg künstlich geschaffenen Staatsgebilde Sowjet-Union, Tschecho-Slowakei und Jugo-Slawien brechen auseinander. Es zeigt sich, daß die in jenen Völkergefängnissen eingeschlossenen Menschen sie stets ablehnten und nur auf ihre Befreiung warteten; die Vermutung liegt nahe, daß lediglich Hitlers unkluge Besatzungspolitik schuld daran war, daß sie sich gleichwohl gegen Deutschland wendeten und damit zum Untergang des Reiches und zum Fortbestehen jener künstlichen Staaten für ein weiteres halbes Jahrhundert beitrugen.

1994
20. April: Das bereits fest angesetzte Fußball-Länderspiel Groß-BRD (seit 1990) gegen Groß-Britannien wird kurzfristig abgesagt, nachdem einem politisch-korrekten Gutmenschen aufgefallen ist, daß es sich um Hitlers 105. Geburtstag handelt und daß der vorgesehene Austragungsort in Hamburg-Altona den fascistoïden Namen "Volkspark-Stadion" trägt. Zur Strafe darf nie wieder ein Fußball-Länderspiel im Volkspark-Stadion statt finden.***** Das gleiche gilt für "nationale" Veranstaltungen jeglicher Art - also nicht nur für Spiele der Fußball-Nationalmannschaft - am 20. April, der zum politischen Schabbat der BRD wird.

1997
Die Machthaber der BRDDR stiften aus Verärgerung darüber, daß die Nobelpreise in Ausnahmefällen wieder unter fachlichen Gesichtspunkten vergeben werden, den (neuen) "Deutschen Nationalpreis", der ausschließlich unter politischen Gesichtspunkten vergeben werden soll.******

seit 2000
Auch im neuen Jahrtausend bleibt Hitler der Buhmann für alles und jedes. Jeder mißliebige Politiker - vom amerikanischen Präsidenten bis zum israelischen Premierminister - oder sonstige Zeitgenosse muß sich Vergleiche mit ihm gefallen lassen.



2001
Ein Titelbild des Nachrichtenmagazins Der Spiegel ("Hitlers langer Schatten") schlägt im Ausland hohe Wellen, nachdem der deutschen Sprache nicht hinreichend kundige Korrespondenten die großflächigen Werbeplakate der Ausgabe 19/2001 für "Wahlkampfplakate" gehalten und entsprechende Nachrichten über "Hitlers Rehabilitierung" in Deutschland nach Hause geschickt haben.

[Hitlers langer Schatten (Spiegel-Titel 19/2001)] [Spiegel-Werbeplakat, vermeintliches 'Wahlplakat' für die neue Hitler-Partei 'HLS']

In der BRD wird diese Affäre tot geschwiegen, die auch deshalb besonders peinlich ist, weil so heraus kommt, daß ausländische Medien es angesichts des immer weiter verbreiteten "Germenglish" nicht mehr für nötig halten, ihre Korrespondenten Deutsch lernen zu lassen, bevor sie in die BRD geschickt werden.

[Deutscher spricht Germenglish]

2002
Carl Dirks und Karl-Heinz Janßen veröffentlichen die Monografie "Der Krieg der Generäle". Darin behaupten sie, daß Hitler lediglich ein "Werkzeug" des Generalstabs gewesen sei, der den "Revanchekrieg" bereits zu Zeiten der "Weimarer Republik" vorbereitet habe. Die These wird in "Fachkreisen" nicht ernsthaft diskutiert; das Buch wird lediglich zur allgemeinen Diffamierung des deutschen Militärs herangezogen, wie sie vor allem seit der so genannten "Wehrmachts-Ausstellung" in Mode gekommen ist.


2005
Guido Giacomo Preparata veröffentlicht "Conjuring Hitler. How Britain and America made the Third Reich". Das - weniger wegen seiner historischen Thesen als wegen seiner aktuellen Bezüge zur Gegenwart hoch brisante - Buch wird in der BRDDR tot geschwiegen.
Dort beschäftigt man sich statt dessen ausgiebig mit "Hitlers Volksstaat" von Götz Aly, der den Deutschen vorwirft, daß es ihnen im "Dritten Reich" besser ging als in der "Weimarer Republik"; sie hätten sich von Hitlers sozialpolitischen Wohltaten "korrumpieren" lassen.

[Preparata - Conjuring Hitler] [Götz Aly - Buchcover]

Die durch diese These provozierte Debatte fällt in eine Zeit, da die sozialpolitische Lage in der Bundesrepublik sich Weimarer Verhältnissen anzunähern beginnt; die Zahl der Arbeitslosen ist bereits höher als 1932. Freilich besteht insoweit ein Unterschied, als es keine "Volksgemeinschaft" mehr gibt und angesichts der "Alterspyramide" auch keine mittelfristige Lösung in Sicht ist, da infolge einer Jahrzente langen verfehlten Familien- und Gesellschafts-Politik zwei ganze deutsche Nachwuchs-Generationen ausgefallen ("abgetrieben") und durch zugewanderte Ausländer und deren Nachkommen (insgesamt 16 Millionen Personen mit "Migrationshintergrund" bei 82 Millionen Gesamtbevölkerung, also fast 20%, Tendenz rapide steigend) "ersetzt" worden sind, die weder bereit noch in der Lage sind, die zur Aufrechterhaltung des sozialen Netzes notwendigen Arbeitsleistungen zu erbringen. Hitlers düstere Ahnungen haben sich auf gespenstische Weise bewahrheitet.

[Gerhard Schröder - der schlechteste Kanzler, den 
Deutschland je hatte - US-Propaganda 2005]

60 Jahre nach Hitlers Tod provoziert erstmals wieder ein deutscher Kanzler ähnliche Haßausbrüche in der US-Propaganda und läßt Rufe nach einem neuerlichen Weltkrieg gegen "Nazi-Deutschland" laut werden. Er wird nach Washington zitiert und muß wenige Tage später die "Vertrauensfrage" stellen, um sich trotz Parlamentsmehrheit abwählen zu lassen. Nicht einmal er selber darf für sich stimmen; er darf lediglich noch einmal - in leicht abgeänderter Form - die "Du bist Deutschland"-Kampagne aufnehmen, die Hitler 70 Jahre zuvor gestartet hatte, was alsbald boshafte Vergleiche und Persiflagen von links und rechts nach sich zieht.

[Karikatur auf die 'Du bist Deutschland'-Kampagne der 
Bundesregierung. Eine Initiative der deutschen Medien. Mit freiwilliger Unterstützung von spreeblick.com. Foto: www.google.de]
[Dein Christus ein Jude... egal] [neo-nazistische Verunglimpfung des aus Rumänien stammenden BRDDR-Präsidenten Horst Köhler, hier in einer jüdischen Synagoge in Israel] [neo-nazistische Verunglimpfung des aus Ghana stammenden Fußballdeutschen und DFB-Auswahlspielers Gerald Asamoah]

2006
März: Die als Überlebende des "Holocaust" unangreifbaren Juden Josien Vananu und Doov Orner stellen in der "Pyramiden-Galerie" von Haifa einige harmlose Jugendgemälde Hitlers aus, die 1945 von den alliierten Besatzern geraubt worden waren, und entfesseln damit einen medialen Sturm im Wasserglas. Jonas Jahav, der Bürgermeister von Haifa, läßt die Ausstellung mit folgender Begründung schließen: "Wir dürfen unter keinen Umständen zulassen, daß die menschliche Seite des Mörders Adolf Hitler dargestellt wird."

[Gemälde Hitlers von 1916] [Gemälde Hitlers]

Juni: Im deutschen Bundestag wird - ohne den Präzedenzfall unter Hitler zu erwähnen - die Abschaffung der Bundesländer, die nur noch als nutzlose "Milliardengräber" angesehen werden, offen diskutiert.

2007
März: Die Braunschweiger Lokalpolitikerin Isolde Saalmann (SPD) zieht inmitten eines Landes, das sozial und wirtschaftlich zerrüttet ist wie seit 1932 nicht mehr, mit dem Hauptprogrammpunkt in den Wahlkampf, Hitler posthum die deutsche Staatsangehörigkeit abzuerkennen. Da will sich die CDU nicht lumpen lassen: Ihr Ortsverband Schilda Bad Doberan beantragt, für den eventuellen Fall, daß Hitler Ehrenbürger der Stadt gewesen sein sollte (wovon bis dahin nie jemand etwas gehört hatte - es gibt auch keinerlei diesbezügliche Unterlagen), ihm die Ehrenbürgerschaft abzuerkennen. Leider ist dies juristisch unmöglich, da eine Ehrenbürgerschaft automatisch mit dem Tode des Betroffenen erlischt - in diesem Falle also spätestens mit der offiziellen Toterklärung von 1956.
Mai: In diesem Zusammenhang wird bekannt, daß auch die Stadt Emden bereits seit längerer Zeit vor einem ähnlichen Problem stand, nämlich daß Hitler nie ihr Ehrenbürger war und wenn doch, daß diese Ehrenbürgerschaft längst erloschen wäre. In einem aufwendigen, Jahre langen Forschungsprojekt hatte man jedoch das Gegenteil zu beweisen versucht. Damit die Millionen Steuergelder nicht auch offiziell als verschwendet gelten müssen, wird Hitler in aller Form die Ehrenbürgerschaft aberkannt.


Böse Zungen schlagen daraufhin vor zu prüfen, ob man Hitler nicht für nie geboren erklären könnte - allerdings bliebe dann die schwierige Frage zu klären, wen man an seiner Stelle für alle Übel der Welt verantwortlich machen sollte.
August: In Rußland taucht Hitlers Schallplattensammlung wieder auf, die ein sowjetischer Besatzungsoffizier 1945 geraubt gefunden befreit hatte. Zum Entsetzen aller politisch-korrekten Musik-Kritiker stellt sich heraus, daß zu Hitlers bevorzugten Komponisten die Russen Tschajkowskij, Mussorgskij, Borodin und Rachmaninow zählten, so daß sich die herrschende Lehre von Richard Wagner als alleinigem musikalischen "Wegbereiter des National-Sozialismus" nicht länger aufrecht erhalten läßt. (In der BRDDR wird der Fund tot geschwiegen; im Ausland tröstet man sich mit dem Gedanken, daß jene Russen zumindest Nationalisten, Rachmaninow sogar erklärter Anti-Kommunist war - was sie mit Wagner auf eine Stufe stellt.)
Oktober: Angesichts der katastrofalen Bevölkerungs-Entwicklung in der BRDDR******* wagt die Staatsfernseh-Redakteurin Eva Herman zu sagen, daß die Familienpolitik im "Dritten Reich" durchaus richtig war. Sie wird dafür fristlos entlassen und durch eine noch nicht dagewesene Hetzkampagne in allen staatlichen Medien, insbesondere im Fernsehsender ZDF durch den immer politisch-korrekten "Hinrichtungs-Journalisten" Johannes B. Kerner, bundesweit geächtet. Die Bevölkerung steht indes, soweit sie über die Möglichkeit zur freien Meinungsäußerung im Internet verfügt, fast geschlossen hinter der entlassenen Redakteurin, ebenso die katholische Kirche. Das veranlaßt den jüdischen Historiker Saul Friedländer zu dem verbitterten Satz: "Also waren 60 Jahre Umerziehung vergeblich!" Friedländer beklagt ausdrücklich die "Sachlichkeit", die sich manche Leute in der Diskussion um dieses Thema zuschulden kommen lassen. Diese werde der Geschichte des "Dritten Reichs" nicht gerecht. (Für diese - und ähnliche - Äußerungen wird ihm wenige Tage später der "Friedenspreis des deutschen Buchhandels" verliehen.) Die Bundesregierung veranlaßt das zu einem Gesetzentwurf, wonach die Zugangsdaten ihrer Untertanen zum Internet künftig besser überwacht und gespeichert werden sollen, um solche Gedankenverbrechen künftig besser verfolgen zu können - mit einem "Überwachungsstaat" habe das allerdings nichts zu tun; auch an ein Verbot der katholischen Kirche werde - noch - nicht nachgedacht. Das Staatsfernsehen sendet - um die TV-Konsumenten wieder auf politisch-korrekte Gedanken zu bringen - eine Dokumentation über einen tapferen anti-faschistischen Widerstandskämpfer", der sich damit brüstet, 1935 Terror-Anschläge auf die "Nazi-Autobahn" Frankfurt-Darmstadt geplant zu haben.
November: Anläßlich des Landespresseballs von Baden-Württemberg am 18. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer verhängt der Zentralrat der Juden kraft der ihm von Jahwe verliehenen Autorität gegen alle Deutschen ein Tanzverbot für den 9. November und erklärt auch dieses Datum zum politischen Schabbat. (Für den Fall des Zuwiderhandelns droht der ZdJ dem Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg - der sich bereits wenige Monate zuvor seinen Zorn zugezogen hatte, als er ohne seine ausdrückliche Erlaubnis an der Beerdigung seines Amtsvorvorgängers Filbinger teilnahm - die Absetzung an.)
Damit ist nach Führers Geburtstag und Kaisers Geburtstag (Gedenktag gemäß Jecken-Resolution vom 11.11. UN-Resolution vom 1.11.2005) auch der Tag des Marsches auf die Feldherrnhalle wieder nationaler Gedenktag in Deutschland.

2008
Februar: Nach der Landtagswahl in Hessen macht die SPD Anstalten, auch im Westen mit der kommunistischen Partei "Die Linken" zusammen zu gehen und damit de facto eine neue SED zu gründen.


Um davon abzulenken, wird zur selben Zeit von den Staatsmedien ein anderer "Skandal" in den Vordergrund der Berichterstattung gerückt: In Australien ist die Fußballsaison zuende gegangen. Beim Kostümball zur Feier der Vizemeisterschaft bei den Central Coast Mariners erscheint der ehemalige Bundesliga-kicker André Gumprecht verkleidet als "Feldwebel Schulz", dem Helden einer beliebten Fernsehserie. Obwohl dieses Kostüm nicht die geringste Ähnlichkeit mit der Uniform Hitlers hat und weder Hakenkreuz noch sonstige national-sozialistische "Hoheitszeichen" aufweist, wird in der BRDDR kolportiert, Gumprecht sei "als Adolf Hitler" aufgetreten. Der Zentralrat der Juden in Deutschland bringt das Thema Tage lang in die Schlagzeilen, bis sich die Empörung über den Wählerverrat des ProblembärenPolitprofis und SEDSPD-Vorsitzenden Kurt Beck - der vor der Wahl ein Zusammengehen mit der Partei "Die Linken" ausgeschlossen hatte und es nun mit Nachdruck propagiert - gelegt hat. Ganz Australien lacht über die tumpen Deutschen.

[Kurt Beck, Kommunistenfreund und SPD-Chef, als Problembär] [André Gumprecht (rechts), Fußball-Vizemeister von Australien, als Feldwebel Schulz]

Juni: Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett plant, in seiner Berliner Filiale - wie schon in der Londoner Zentrale - eine Nachbildung Hitlers auszustellen. Der Zentralrat der Juden in Deutschland - dessen Genehmigung zuvor eingeholt werden muß, wie mittlerweile bei allen wichtigen und unwichtigen politischen Entscheidungen in der BRDDR - genehmigt dies unter dem Vorbehalt, daß Hitler nicht naturgetreu, sondern nur als "gebrochener Mann" dargestellt werden darf, und auch nicht nur mit einem Namensschild versehen (wie alle anderen Figuren), sondern mit einer ausführlichen Inschrift, daß er ein böser Nazi war.
Juni: Die jüdischen Kulturbolschewisten begnadeten Künstler J. & D. Chapman - die bereits 2003 achtzig Werke des spanischen Malers Francisco Goya durch Beschmieren öffentlich zerstört hatten - erwerben dreizehn am Ende des Krieges aus Deutschland geraubte Aquarelle Hitlers - u.a. ein fascistoïdes Bild der Wiener Karlskirche - und versauen verschönern sie ebenfalls durch Beschmieren. Anschließend stellen sie diese in London aus und bieten sie für schlappe 870.000.- Euro zum Verkauf an. Obwohl jüdische Kritiker aus aller Welt ihnen bescheinigung, daß es sich um "moderne Kunst vom Allerfeinsten" handelt, finden sich jedoch keine privaten Käufer; allerdings erwägt die Regierung der BRDDR, sie aus Steuergeldern zu erwerben, um zu demonstrieren, daß Hitler "künstlerisch nicht sehr begabt" war.
Juli: Ein jüdischer Hooligan tapferer anti-fascistischer Widerstandskämpfer zerstört die Hitler-Statue im Berliner Wachsfiguren-Kabinett und verletzt beim Randalierenbei dieser Heldentat mehrere Wärter. Die Bundesregierung erwägt, ihm dafür das Bundesverdienstkreuz zu verleihen und den von ihm angerichteten Schaden (ca. 200.000,00 Teuro) aus Steuergeldern zu ersetzen.
Juli: Ein jüdischer Hooligan tapferer anti-fascistischer Widerstandskämpfer besudelt die Aphrodite-Statue im Linzer Stadtpark und hinterläßt ein anonymes Schreiben, wonach jene Statue "von Hitler" gewesen sein. Der Stadtrat beeilt sich darauf, die politische unkorrekte Statue umgehend zu beseitigen. Alsbald werden Stimmen laut, daß diese Maßnahme noch nicht weit genug gehe. [Warum nicht alle öffentlichen Bauwerke in Linz abreißen oder die Stadt ganz dem Erdboden gleich machen? Immerhin war es die "Lieblingsstadt des Führers"!]


14. September: Hitler wird von Ex-BRD-Kanzler Helmut Schmidt als "charismatischer Redner" gewürdigt, der u.a. dem Ex-SPD-Vorsitzenden Oskar Lafontaine als Vorbild gedient habe.
10. Oktober: Nach dem - bereits einige Jahre zurück liegenden - ruchlosen Überfall Afģānistāns auf Deutschland erneuern die Machthaber der BRDDR das "Eiserne Kreuz", das allerdings nicht so genannt werden darf, nicht aus Eisen sein darf und auch sonst in keinem erkennbaren Traditions-Zusammenhang mit seinen Vorgänger-Modellen stehen darf. Es handelt sich vielmehr um das blecherne "Ehrenkreuz" der Bundeswehr, das für besondere Verdienste im "Friedenseinsatz" am Hindukusch verliehen wird, wo deutsche Soldaten gemäß ihrem grundgesetzlichen Auftrag das Vaterland militärisch verteidigen, ohne "Krieg" zu führen. (Nur diese Form wurde vom Zentralrat der Juden in Deutschland - der auch dafür die zuständige Institution ist - genehmigt.)


14. Oktober: Auf der Frankfurter Buchmesse beklagt der türkische Schriftsteller PumucklPamuk, daß in der Türkei - wo Hitlers Mein Kampf nach wie vor das meistverkaufte Buch eines ausländischen Autors ist - so viele Bücher verboten seien, wohingegen es derartige Eingriffe in die Publikationsfreiheit in Deutschland löblicherweise nicht gebe.********

2009
Januar: Um den Absatz der notleiden Automobil-Industrie anzukurbeln, bringt die Regierung der BRDDR - die bereits mit der Nachahmung der "Du-bist-Deutschland"-Kampagne großen Erfolg erzielt zu haben glaubt - die "Richtlinie zur Förderung des Absatzes von Personenkraftwagen" auf den Weg. Danach erhalten Autohalter, die ein altes Kfz verschrotten und dafür ein neues anschaffen, einen staatlichen Zuschuß von 2.500 Euro. Die offiziell "Umweltprämie", im Volksmund "Abwrackprämie" genannte Maßnahme kommt zu 90% ausländischen Autoherstellern zugute, reißt ein großes Loch in den ohnehin völlig überlasteten Staatshaushalt und trägt - entgegen der amtlichen "Mogelpackung" - kaum etwas zum Umweltschutz bei.
Januar: Der Zentralrat der Juden in Deutschland und die BRDDR-Regierung verbieten dem Mineralölkonzern Esso und dem Kaffeeröster Tschibo, ihre Produkte mit dem Slogan "Einer für alle" zu bewerben, da dieser auch unter Hitler verwendet und somit "mißbraucht" worden sei. Die jüdisch beherrschten Medien stimmen lautstark in die HetzeAufklärung ein (Focus: "Nazi-Eklat", Spiegel: "Abgewandelter Nazi-Spruch", Frankfurter Rundschau: "Nazi-Werbung").*********
Januar: Die Regierung der Republik Tschechien feiert ihre Übernahme des EU-Ratsvorsitzes mit der Plastik "Entropa" des jüdischen Schmierfinken begnadeten Künstlers David Černý. Auf dieser ist die BRDDR dargestellt als eine Landkarte mit Autobahn-Abschnitten, die ein stilisiertes Hakenkreuz bilden. Die TschechenTschechiener rechtfertigen dies mit dem Hinweis, daß die Autobahnen schließlich von Hitler erbaut worden seien und somit jeder Deutscher, der auf ihnen fahre, ein Nazi sei. Die Bundesregierung wagt es daraufhin nicht, gegen die Plastik offiziell zu protestieren, um sich nicht in die Nähe von "Holocaust-Leugnern" zu begeben.**********


Juli: Die GartenzwergschaftStaatsanwaltschaft Nürnberg entblödet sich nichtfindet endlich einen Grund, ein Ermittlungsverfahren gegen den mißliebigen, da aus Hessen stammenden Präsidenten der Nürnberger Akademie der Bildenden Künste, Professor Ottmar Hörl, einzuleiten, der schon seit einiger Zeit in dem Verdacht steht, ein gefährlicher Neo-Nazi zu sein, da er Plastiken von Berliner Bären und Hessischen Löwen mit erhobener rechter Pfote gefertigt hatte, was man durchaus als "Hitler-Gruß" verstehen konnte, und daher unter besonderer Beobachtung immer wachsamer jüdischer Lobbyisten-Gruppen stand. Nun hat er gar einen Gartenzwerg mit erhobenem rechten Arm ausgestellt, der denselben zu einem "Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen" (der Organisation der NS-Gartenzwerge?) macht, deren Verwendung in der BRDDR bekanntlich strafbar ist.


Oktober: Thilo Sarrazin, Mitglied des Bundesbank-Vorstands, äußerst einige traurige Wahrheiten in Bezug auf den seit 1945 statt gefundenen Bevölkerungsaustausch in Mitteleuropa, insbesondere durch die Invasion Immivasion Immigration von Muslimen. Wiewohl er vorsichtshalber die vermehrte Immigration von Juden ausdrücklich für wünschenswert erklärt hat, bezeichnet ihn der Zentralrat der Juden in Deutschland als "Rassisten", der Hitler "einen Gefallen erwiesen habe", und leitet ein staatsanwaltschaftliches Ermittlungsverfahren wegen "Volksverhetzung" gegen ihn ein.


*Beide Bände von Mein Kampf sind seit 1945 in Deutschland verboten, obwohl - oder weil - ihr Inhalt der herrschenden Lehre diametral entgegen steht: Hitler war kein "Anti-Semit" aus "rassistischen" Gründen; er hatte nichts gegen Araber - die der selben [Unter-]Rasse angehören wie die Juden. Er teilte auch nicht den religiösen Anti-Semitismus eines Luther (der ihm persönlich suspekt war); Hitlers Judenhaß war vielmehr "kulturell" begründet; er warf ihnen hauptsächlich vor, die Kultur ihrer "Wirtsvölker" zu zersetzen. (Hitler verkannte, daß es in Wahrheit die muslimischen Araber waren, die alle von ihnen erst unterwanderten, dann eroberten Kulturen auslöschten, während die Juden die Kulturen ihrer "Wirtsvölker" oft sogar bereicherten.) Auch Hitlers Überheblichkeit gegenüber slawischen Völkern war kulturell, nicht rassisch motiviert. Er bezeichnete die Russen als "großes Volk", das lediglich vom "jüdischen" Bolschewismus unterdrückt werde; zuletzt glaubt er, daß "dem stärkeren Ostvolk" die Zukunft gehöre; die Rassentheorien eines Rosenberg oder eines Himmler lehnte er als pseudo-romantische "Germanentümelei" ab. Außerhalb Deutschlands ist "Mein Kampf" nach wie vor ein Bestseller. Einer der wichtigsten Gründe dürfte das bis heute fortbestehende Verbot in der BRDDR sein, das potentielle Leser in aller Welt neugierig auf seinen Inhalt macht. Die Besprechungen auf Amazon deuten allerdings darauf hin, daß der Inhalt sowohl englische als auch amerikanische Leser noch aus anderen Gründen anspricht, z.B. wegen der - durchaus fundierten und mehr den je aktuellen - Kritik am Parlamentarismus und an der Parteienherrschaft. Da dies so ist, verlangte der Zentralrat der Juden in Deutschland im April 2008, Mein Kampf auch in Deutschland wieder zuzulassen, da sich aus diesem bereits der "Holocaust" ablesen lasse, so daß der Vorwurf der "Kollektivschuld" gegenüber allen potentiellen Lesern und ihren Nachkommen aufrecht erhalten werden kann. Da es solche Passagen allerdings nicht gibt, beansprucht der ZdJ für sich das alleinige Recht, den Text entsprechend zu manipulieren "editieren". (Das Problem, daß der verfälschte "editierte" Text allein in der BRDDR in Umlauf käme, während im Ausland weiterhin authentische Ausgaben existieren, ließe sich dadurch lösen, daß man - ähnlich wie im Fall der verfälschten "Tagebücher der Anne Frank" - die Leugnung der Echtheit der Leugnung des "Holocaust" gleich und damit unter Strafe stellt.) Bereits im Mai 2008 stellte der deutsch-französische Staatssender arte die Fälschung eines französischen Juden aus dem Jahre 1934 - in der behauptet wird, Hitler habe Frankreich "von der Landkarte vertilgen" und "die Franzosen ausrotten" wollen - als allein richtige Fassung vor und bezeichnete den authentischen Text als "Fälschung".

**Die Bezeichnung "Rasse"-Gesetze ist freilich irreführend; die Kriterien richten sich de facto und de iure nach der Religionszugehörigkeit: "Jude" ist, wer nicht mindestens zwei getaufte Großeltern nachweisen kann und am 15.09.35 selber noch der jüdischen Konfession angehört. (Auch andere Volksgruppen werden nicht wirklich nach "rassischen" Gesichtspunkten erfaßt. So gelten als Zigeuner "Personen, die den Lebenswandel eines Zigeuners führen", d.h. Landstreicherei, gewerbsmäßiger Bandendiebstahl usw.; "nomadisierende Nicht-Zigeuner" sind ihnen ausdrücklich gleich gestellt.) Das in diesem Zusammenhang oft erwähnte Heiratsverbot zwischen Juden und "Ariern" geht nicht über die - bis heute gültigen - religiösen Gesetze der Juden [Deut. 7:3] hinaus, bleibt im Gegenteil weit hinter diesen zurück: Nach jüdischem Gesetz sind Ehen zwischen Jüdinnen und Nicht-Juden unzulässig und unwirksam; Ehen zwischen Juden und Nicht-Jüdinnen ("Schicksen") sind zwar zulässig, aber die Kinder aus diesen Verbindungen gelten nicht als "Halbjuden", "Mischlinge" o.ä., sondern schlicht als Nicht-Juden ("Gojim"), folglich als illegitim.

***Mit einer Ausnahme geschieht das auch. So wird der Preis u.a. an den NS-kritischen Chirurgen Sauerbruch verliehen, der als Deutscher beim Nobelpreis für Medizin keine Chance gehabt hätte. Den erhält vielmehr später der US-Jude Freeman für seine Verdienste um die "Lobotomie" genannten Gehirnamputationen an Gefangenen. Gegen jene Bestie war der berüchtige KZ-Arzt Mengele ein Waisenknabe.

****Während man über Hitlers wichtigste militärische Entscheidungen im Osten - Kiew statt Moskau 1941, Stalingrad 1942, Kursk 1943 - trefflich streiten kann, unterliegt es keinem ernst zu nehmenden Zweifel, daß seine militärischen Fehler im Westen - Dünkirchen 1940, Normandie 1944 - kriegsentscheidend waren.

*****Das Volkspark-Stadion wird vier Jahre später vollständig abgerissen, das Grundstück von der Stadt Hamburg für 1.- DM an eine Investoren-Gruppe verkauft, die darauf einen Neubau errichtet, der nach einem jüdischen Unternehmen "AOL-Arena" genannt wird. In diesem dürfen dann auch wieder Länderspiele statt finden.

******So sieht es der Satzungszweck ausdrücklich vor, und so geschieht es auch. Mit einer Ausnahme - einem Ausländer - wird der Preis durchweg an Individuen oder Institutionen vergeben, die jeglicher Auszeichnung derart unwürdig sind, daß selbst die staatlich kontrollierten Massenmedien den barmherzigen Mantel des Schweigens darüber hängen. Das Tragen des echtenalten "Nationalpreises" ist verboten, da es sich um einen "Nazi-Orden" handele; allerdings ist ohnehin keiner seiner Träger mehr am Leben.

*******Laut Statistischem Bundesamt wurden im 1. Halbjahr 2007 im Bundesgebiet nur noch 313.000 Kinder geboren. Davon waren ca. zwei Drittel Ausländer oder "BRD-Bürger mit Migrationshintergrund". Dagegen waren von den 409.000 Verstorbenen fast 90% "eingeborene" Deutsche. Böse Zungen haben ausgerechnet, daß bei anhaltender Entwicklung in der BRDDR binnen zwei Generationen eine nicht-deutsche, überwiegend muslimische Bevölkerungsmehrheit zustande kommen würde, die durch "demokratische" Wahlen, also ganz legal - wie Hitler 1933 - die Macht ergreifen könnte. Da es im Islām keine Gleichberechtigung für andersgläubige Minderheiten gibt, wäre sodann - ganz wie es Roosevelt, Morgenthau & Co. vorschwebte - mit der vollständigen Ausrottung der Deutschen zu rechnen; auch dies sei nach einer entsprechenden Änderung des Grundgesetzes mit Zweidrittelmehrheit völlig "legal" zu bewerkstelligen. Die Bundesregierung macht keinerlei Anstalten, dieser Entwicklung gegenzusteuern, etwa durch Bevorzugung deutschen Nachwuchses beim Kindergeld, statt dieses in Milliardenhöhe an kinderreiche Ausländerfamilien zu auszuzahlen - auch nach Anatolien oder in andere Herkunftsländer von Migranten, die ihre Familien noch nicht nachgeholt haben. Eine solche "Diskriminierung" verstieße - angeblich - gegen das Grundgesetz. (Möglicherweise würde sich diese Auffassung ändern, wenn jemand dem Zentralrat der Juden klar machen würde, daß auch die Juden in Deutschland von der Ausrottung durch die Muslime bedroht wären.) Zur Vorbereitung auf den - erkannten, aber nicht bekämpften - "demografischen Wandel" empfiehlt der Ministerpräsident des bevölkerungs-(und ausländer-)reichsten Bundeslandes, daß noch mehr deutsche Frauen eine Berufstätigkeit aufnehmen, statt Kinder zu gebären und aufzuziehen. Hausfrau und Mutter zu sein entspräche dem national-sozialistischen Frauenbild, das es nachhaltig zu überwinden gelte. Die wenigen noch geborenen Kinder sollen vom vollendeten 1. Lebensjahr an staatliche "Kindertagesstätten" und später "Ganztagsschulen" besuchen, um ihnen dieses gesellschaftliche "Idealbild" rund um die Uhr einzutrichtern. Eltern, die es wagen, ihre Kinder wenigstens stundenweise selber zu erziehen, soll zur Strafe das Kinder- bzw. Erziehungsgeld gekürzt werden.

********In der Türkei sind einige Dutzend Bücher verboten. In der BRDDR sind dagegen nur einige tausend Publikationen aus der Zeit von 1933-1945 verboten; außerdem darf eine fünfstellige Anzahl von Büchern aus der Zeit vor 1933 nicht mehr im Original neu aufgelegt werden, weil ihr Inhalt als "prä-fascistisch", "anti-semitisch", "jugendgefährdend" o.ä. gilt. Dazu zählen auch "Klassiker" wie die Romane "Soll und Haben" von Gustav Freytag, "Der Hungerpastor" von Wilhelm Raabe und "Nesthäkchen im Weltkrieg" von Else Uri, ferner Teile aus den Werken Martin Luthers, Johann Wolfgang v. Goethes und Wilhelm Hauffs, die nur noch in zensierter verfälschter entstellter verkürzter überarbeiteter und den Erfordernissen der Zeit angepaßter Form erscheinen dürfen. In der Türkei sind 2008 dreimal soviele Buchtitel erschienen wie in der BRDDR, davon fast 90% Werke türkischer Autoren; dagegen sind von den in der BRDDR erschienenen Titeln fast 90% Werke ausländischer - überwiegend jüdischer - Autoren in Übersetzung.

*********Tatsächlich handelt es sich nicht um einen "Nazi-Spruch" - auch nicht um einen "abgewandelten", geschweige denn um einen, den die Nazis zu Zwecken der Werbung verwendet hätten -, sondern um einen Satz, der auf die römische Antike (Cato, Cicero) zurück geht ("suum cuique"). Schlomo Korn vom ZdJ - der diesen Satz mit Recht fürchten mag - nimmt als Vorwand für seine Hetze, daß er auch im Konzentrationslager Buchenwald verwendet wurde. Doch im "Dritten Reich" wurden viele Wörter und Worte verwendet, die man darob - noch - nicht verboten hat. (Obwohl gewisse Juden sicher gerne den Gebrauch der deutschen Sprache ganz verbieten würden, wie sie es bereits in Israel getan haben, wo sie den deutschen Dialekt "Jiddisch" durch den toten arabischen Dialekt "Hebräisch" ersetzten und so einen kulturellen Holocaust ungeheuren Ausmaßes an sich selber verübten.) Der deutsche Normalverbraucher ist allerdings - in völliger Verblendung - weniger ob jener "Geschmacklosigkeit" der Werbeindustrie empört als vielmehr ob des Vorgehens der Zentraljuden und der ihnen hörigen BRDDR-Machthaber. Aus politisch-unkorrekten Leserbriefen zum HetzAufklärungs-Artikel des Focus: "Es wird immer lächerlicher. Wir sollten eine andere Sprache mit anderen Buchstaben und natürlich einer vollkommen anderen Grammatik in unser Land einführen." - "Warum nicht gleich alle Worte verbieten, die jemals im Dritten Reich verwendet worden sind? Warum nicht gleich die deutsche Sprache verbieten und durch eine Mischung aus Einwanderersprachen ersetzen?" - "Wollen wir vielleicht demnächst das Wort 'Führer' abschaffen, weil es mit dem Führer Hitler in Verbindung gebracht werden könnte?" - "Vielleicht sollte künftig auch die Farbe braun verboten werden. Schließlich wird auch diese mit den Nazis in Verbindung gebracht." [Dem würde sicher die Firma Coca Cola widersprechen, Anm. Dikigoros] - "Wenn an der Tür zum Arbeitsamt 'Arbeit macht frei' stehen würde, dann wäre das verwerflich, aber an 'Jedem das Seine" Anstoß zu nehmen, das ist mehr als lächerlich!" - "Ich halte die Haltung des ZdJ (wieder einmal) für völlig überzogen. Aber bitte, jedem seine Meinung - oder darf man das jetzt auch nicht mehr sagen?" - "In der lateinischen Version ist die Redewendung die Ordensdevise des von Friedrich II gestifteten Schwarzen Adlerordens, und davon abgeleitet auch das Motto der Feldjägertruppe der Bundeswehr. Und nun?" - "'Jedem das Seine' ist preußisch, nicht nazistisch. Dies nicht zu wissen, ist Zeichen eines katastrophalen Bildungsverfalls in Deutschland, der Böses ahnen läßt." - "Mein Vater war 6 Jahre in Buchenwald, als politischer Häftling. Er hatte aber auch in seiner aktiven Zeit als MdL der SPD nie ein Problem damit, das Zitet 'Jedem das Seine' zu verwenden! Also Leute, bitte laßt die Kirche im Dorf und macht euch nicht lächerlich durch permanentes Suchen und Anprangern von Dingen, die historisch gesehen nichts mit den Nazis zu tun hatten. Cato würde sich im Grabe umdrehen, wenn er das mitbekommen würde!" - "Groteske Überempfindlichkeit. Mit dergleichen bizarren Übertreibungen disqualifiziert sich der Zentralrat und erreicht langfristig nur, daß er nicht mehr ernst genommen wird." - "Eine derart geschmacklose Unterstellung seitens des Zentralrats finde ich sehr bedenklich. Schade auch, daß diese Unterstellungen fruchten. Demnächst wird sich ein PR-Stratege dreimal fragen, ob er nicht besser einen anglizismenlastigen Werbespruch entwirft. Mit Englisch dürfte man nichts falsch machen." - "Für meine Generation ist die NS-Zeit Geschichte! Ich habe kein schlechtes Gewissen, da ich nichts Schlechtes getan habe! Der Z.d.J. ist m.E. völlig überflüssig! Nur noch auf den eigenen Vorteil bedacht und heute in keinem Fall mehr Opfer! Geschichte eben!" - "Ich finde es gefährlich, wenn man alles, was in der NS-Zeit vorkam, verbietet, auch wenn es 2000 Jahre alt ist. Sollen wir auch Scheitel verbieten?" - "Vielleicht sollte ein neues Amt gegründet werden, das jede Formulierung und jede bildliche Darstellung vor der Veröffentlichung auf mögliche politische, religiöse, rassistische sowie sittliche Anstößigkeiten überprüft - würde in Deutschland bestimmt einige tausend Arbeitsplätze generieren." - "Ein Witz! Alle Welt benutzt das klassische Zitat des Philosophen Cato. Warum nicht auch wir?!" - "Soll der Satz jetzt für alle Zeiten tabu sein? Die Nazis haben auch die Autobahnen gebaut, und wir fahren noch drauf!"

**********Dagegen wurde die Darstellung Bulgariens als eine Ansammlung von Hock-Latrinen nach einem Protest aus Sofia wieder verhüllt. Die Tschechiener mußten einräumen, daß es in ganz Bulgarien keine so sauberen Latrinen gibt wie in der Darstellung Černýs, die somit unzutreffend und unangemessen sei.


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