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*1984 behauptet Schmidt, daß sein Vater "der uneheliche Sohn eines Juden einer einer Kellnerin" gewesen sei, was er bis dahin verschwiegen habe, um nicht von den bösen Nazis als "Vierteljude" diskriminiert zu werden. Dikigoros hält das für wenig glaubhaft - wäre es wahr, hätte es ihm sicher schon ein paar Jahrzehnte früher einfallen können, ohne daß er Gefahr gelaufen wäre, von irgendjemandem "diskriminiert" zu werden. Angeblich erfuhr er es nicht von seinem Vater, sondern von seiner Mutter; und da sowohl diese als auch sein Vater 1984 bereits tot waren, konnten sie ihm nicht mehr widersprechen.
**Nach Schmidts Auskunft geschah dies quasi automatisch, da sein Ruderverein von der HJ übernommen wurde. Dikigoros verkneift sich das Wort "angeblich", da er von seinem eigenen Vater weiß, daß solche "Übernahmen" tatsächlich vorkamen und daß der soziale Druck gegen einen - damals theoretisch noch möglichen - Austritt erheblich war.
***Offiziell behaupten die Schmidts, "keine Kinder" zu haben; daran halten sie zunächst auch nach dem Ende des "Dritten Reichs" fest, als sie nicht mehr Gefahr laufen, als "erbkrank" diskriminiert zu werden. Später ersetzen sie die Legende der Kinderlosigkeit durch die Legende, die Kinder seien an seltenen, damals noch unbekannten Krankheiten gestorben. Schmidt wird sich mit seinen Sekretärinnen trösten, Loki mit ihren Blumen.
****Schmidt ist ein bekennender Anhänger des "Germenglish". Bereits im Juli 1962 schrieb er in der Zeitung Die Welt, daß er an seiner Heimatstadt Hamburg vor allem "die vielen Anglizismen" in Formen, Gebärde und Sprache liebe. Er verkennt, daß es sich dabei (damals noch) nicht um Anglizismen handelte, sondern um altes niederdeutsches Sprachgut, das die Angeln und Sachsen einst nach Britannien gebracht hatten und das sich dort gegen das von den Normannen eingeschleppte Altfranzösische behaupten konnte. (Dikigoros verhehlt nicht, daß auch ihn als gebürtigen Hamburger solche "Anglizismen" nicht stören, die altsächsisches und altfriesisches Sprachgut zurück nach Deutschland bringen und dort pseudo-lateinische und pseudo-griechische Fremdwörter ersetzen; er verabscheut nur solche Anglizismen, bei denen lateinische Fremdwörter, welche die Germanen einst direkt von den Römern übernahmen und die längst "eingedeutscht" sind, durch andere lateinische Fremdwörter ersetzt werden, die aus dem Anglo-Normannischen stammen und zumeist eine für die Grammatik des Deutschen völlig unpassende Form angenommen haben. Gegen "flo[a]ten" als Verb ist insoweit gar nichts einzuwenden, wohl aber gegen "Floating" als Substantiv; nichts gegen "Budget" als Substantiv anstelle von "Haushalt", wohl aber gegen "budget" als Adjektiv anstelle von "billig"; und überhaupt nichts gegen "Team", vor allem dann nicht, wenn es Ausdrücke wie "Frauen-Mannschaft" ersetzt :-)
*****32 Jahre später versucht Schmidts Partei-Genosse und Möchtegern-Epigone Peer Steinbrück, es ihm wenigstens am Schachbrett gleich zu tun. Er empfängt in der Bonner Bundeskunsthalle den amtierenden Weltmeister Wladímir Kramnik zu einem Duell. Da letzterer jedoch kein deutscher Beamter ist, der Rücksicht auf seine Karriere nehmen müßte, bringt er Steinbrück (und seinem "Berater", dem ungarischen Altmeister Hort :-) eine klare Niederlage bei. Allerdings behält er den Ausflug in so angenehmer Erinnerung, daß er drei Jahre später einer Titelverteidigung gegen den Inder Ānad am selben Ort zustimmt.
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