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Valéry Giscard d'Estaing

(2.2.1926 - x.x.201x)


Tabellarischer Lebenslauf
zusammengestellt von
Nikolas Dikigoros

[Giscard, der Totengräber Frankreichs]

1926
02. Februar: Valéry René Marie Georges Giscard d'Estaing wird in Koblenz geboren, wo sein Vater Edmond Giscard als Besatzungsoffizier stationiert ist. (Er steigt später zum Haushalts-Kontrolleur* auf.) Seine Mutter Marthe ("May"), geb. Bardoux, rühmt sich, die Nachfahrin einer unehelichen Tochter des Bourbonen-Königs Ludwig XV zu sein.

[Marie-Louise O' Murphy de Boisfaily, Maitresse Ludwigs XV und angebliche Vorfahrin Giscards; Gemälde von Boucher 1752]

(Der vermeintliche Adelstitel ist in Wahrheit eine bloße Herkunftsbezeichnung. Der Großvater war Bürgermeister des Dorfes Estaing in der Auvergne, das nur "Insidern" bekannt war, nämlich als Stadion auf dem Pilgerpfad nach Santiago de Compostela. Der Vater kaufte dort 1922 das Schloß einer im 18. Jahrhundert ausgestorbenen Familie d'Estaing, die mit den Giscards nicht verwandt und nicht verschwägert war. Erst 2005 wird Giscard dieses Schloß zum "Familiensitz derer Giscard d'Estaing" erklären und als Museum herrichten lassen :-)


1932-48
Giscard besucht Schulen in Paris und Clermont-Ferrand sowie - unterbrochen vom Militärdienst - die "École polytechnique", eine der großen staatlichen Elite-Universitäten, deren Errichtung auf Napoléon Bonaparte zurück geht (der Giscards erklärtes Vorbild ist**).

1948-52
Giscard besucht die Nationale Hochschule für Verwaltung [E.N.A.], die französische Elite-Universität schlechthin für angehende Beamte.

1952
Giscard wird Beamter beim Rechnungshof*.
Dezember: Giscard heiratet Anne-Aymone Sauvage de Brantes. (Aus der Ehe gehen vier Kinder hervor.)

1954-58
Giscard bekleidet wechselnde Funktionärs-Posten auf staatlicher, regionaler und kantonaler Ebene.

1956
Giscard wird für die "republikanische" CNIP in die National-Versammlung gewählt.

1959
Januar: Nach der Machtergreifung de Gaulles wird Giscard Staatssekretär im Finanzministerium.

1962
Januar: Die CNIP bricht mit de Gaulle; Giscard verläßt die Partei und gründet mit einigen anderen Opportunistenweitsichtigen Abgeordneten die Fraktion der "Unabhängigen Republikaner [RI]", die weiterhin zu de Gaulle stehen.
Zur Belohnung wird Giscard Finanz- und Wirtschaftsminister im Kabinett Debré.

1966
Januar: Giscard wird von de Gaulle entlassen; er läßt sich zum Bürgermeister von Chamalières (einem Vorort von Clermont-Ferrand, der Hauptstadt der Auvergne) wählen und gründet eine eigene Partei, die er zunächst "Nationaler Bund unabhängiger Republikaner [FNRI]" nennt, später "UDF".

1969
Bei den Präsidentschaftswahlen stellt sich Giscard auf die Seite des ehemaligen Premierministers und Generaldirektors des jüdischen Bankhauses Rothschild, Georges Pompidou, der ihn nach seinem Sieg erneut zum Finanz- und Wirtschaftsminister macht.


1973
Januar: Das wichtigste Gesetzesvorhaben der neuen Regierung, das im Volksmund "Loi Pompidou-Giscard-Rothschild" genannte Haushaltsgesetz, wird verabschiedet. Danach darf sich der Staat das Geld für seine immer mehr ausufernden Projekte künftig nicht nur bei der Zentralbank leihen, sondern auch bei Privatbanken - allen voran Rothschild - zu erheblich höheren Zinsen. Das Haushaltsdefizit und die Staatsverschuldung erreichen daraufhin binnen weniger Jahre astronomische Ausmaße.***

1974
Mai: Giscard wird - gegen den "ewigen Kandidaten" der Sozialisten und Kommunisten, François Mitterrand - zum Präsidenten Frankreichs gewählt. Zu seinen wichtigsten Projekten zählen innenpolitisch die Erleichterung der Ehescheidung und der Tötung ungeborener Kinder ("Abtreibung"), außenpolitisch die Umwandlung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft in eine politische Union unter Einführung einer gemeinsamen Währung. Jedes dieser verhängnisvollen Projekte wäre alleine ausreichend, um Giscard in die Liste der größten Missetäter des 20. Jahrhunderts einzureihen - er erreicht sie jedoch alle kumulativ. (Ob Giscard auch der Massenzustrom von - überwiegend muslimischen - Immigranten aus Afrika nach Frankreich, der unter ihm einsetzt, von Anfang an so geplant hatte, ist schwer nachprüfbar; jedenfalls unternimmt er nichts dagegen.)

1975
Giscard begründet die Tradition der "Weltwirtschaftsgipfel", zu denen er regelmäßig die Staats- bzw. Regierungschefs der sechs (später acht) führenden Industrie-Nationen einlädt. (Außer einigen Fehlentscheidungen kommt bei diesen Treffen nie etwas heraus.)

1978
Oktober: Giscard gewährt dem radikalen iranischen Muslim-Führer, Ayatullah Khomeini, politisches Asyl in Frankreich.
Dezember: Auf Betreiben Giscards werden die ersten Verträge zur künftigen europäischen Währungsunion geschlossen.

1979
Januar: Giscard lädt den US-Präsidenten Carter, den BRD-Kanzler Schmidt und den UK-Premier Callaghan auf die französische Karibik-Kolonie Guadeloupe (Heimat von Napoléons erster Frau Josephine) ein. Gemeinsam beschließen sie, den Shāh-in-Shā des Iran zu stürzen und statt seiner Khomeini an die Macht zu bringen. Giscard trägt die Hauptschuld an diesem größten außenpolitischen Fehler der Westmächte in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts, dessen Umsetzung die weltweite politische Wiederauferstehung des fundemantalistischen Islam einleitet und zum mörderischen "Jihād [heiligen Krieg]" der Muslime gegen alle nicht-islamischen Religionen und Staaten führt.


(Hinter vorgehaltener Hand wird gemunkelt, daß der Shāh es verabsäumt habe - anders etwa als Bokassa, der Negerhäuptling von Ubangi-SchariKaiser von Zentral-Afrika - Giscard durch millionenschwere Geschenke für sich zu gewinnen.)


März: Der ECU (Vorläufer des TEuro) wird eingeführt als Verrechnungseinheit für nunmehr starr festgeschriebene Wechselkurse zwischen den europäischen Währungen. Die fehlende Möglichkeit, eine Währung künftig auf- oder abzuwerten, führt in vielen Mitgliedsländern bald zu einer erheblichen finanziellen Schieflage.
Juni: Um die europäischen UntertanenBürger dumm zu halten, wird ihnen mittels so genannter Wahlen zum so genannten "Europäischen Parlament" vorgegaukelt, daß letzteres eine irgendwie geartete "demokratische Legitimation" habe. (Tatsächlich gibt es weder ein direktes noch ein gleiches Wahlrecht zu jener zwielichtigen Institution, da getrennt nach Staaten abgestimmt und gewichtet wird, wobei die Stimmen der BRD-Bürger am wenigsten zählen - die Stimmen der Luxenburger zählen z.B. dreimal so viel.) Zu dessen erster Präsidentin macht Giscard seine Parteifreundin, die Jüdin Simone Veil.****


1980
Mit Frankreich geht es rapide bergab. Das einzige, was noch ansteigt, ist die Zahl der Arbeitslosen und die Staatsverschuldung.

1981
April/Mai: Bei neuerlichen Präsidentschaftswahlen unterliegt Giscard entgegen allen Voraussagen***** gegen Mitterrand - der den Wagen noch tiefer in den Dreck karrt.


1984
Giscard wird wieder in die National-Versammlung gewählt.

1986
Giscard wird zum Präsidenten des Regionalrats der Auvergne gewählt.

1988
Giscard wird wieder Vorsitzender der UDF.

1995
Giscard kandidiert für den Bürgermeisterposten von Clermont-Ferrand, wird jedoch nicht gewählt.

1996
Giscard tritt als Vorsitzender der UDF zurück.

2003
Giscard wird in die Académie française berufen. (Er hat bisher immerhin schon einen Groschenroman mit dem Titel "Le passage" geschrieben, kann also als "Literat" gelten; und sein Französisch ist auch nicht viel schlechter als das des verstorbenen NegerhäuptlingsPräsidenten von Senegal, Léopold Senghor, dessen Platz er einnimmt.)
Mai: Giscard wird für seine "Verdienste" um Europa der "Karlspreis" der Stadt Aachen verliehen.


Giscards wichtigste KreaturenKreationen 'für' Europa: der ECU und Madame Simone Veil - sein verdienter Lohn: der Karlspreis

2004
Giscard kann auch sein Mandat im Regionalrat der Auvergne nicht verteidigen. Er tröstet sich mit seinem Posten im Verfassungsrat (dem er als Ex-Präsident automatisch angehört). Zugleich betreibt er massive Propaganda für den "Vertrag von Lissabon", der die EU noch weiter in Richtung auf einen europäischen Zentralstaat "voran" bringen soll. (Der Vertrag wird, wiewohl in einer Volksabstimmung von den Franzosen verworfen, mit einigen kosmetischen Änderungen durchgepeitscht.)

2007
Mai: Der vom jüdischen Glauben abgefallene Ungar Mikola Sárközy ("Nicolas Sarkozy") wird neuer Präsident von Frankreich. Er setzt die Politik Giscards und seiner Nachfolger Mitterrand und Chirac, die aussterbenden Franzosen der Republik mehr und mehr durch Afrikaner - vor allem solche muslimischen Glaubens - zu ersetzen, kongenial fort.


*Der französische "Inspecteur des finances" hat nichts mit einem deutschen Finanz-Inspektor zu tun; und die "Inspection générale des finances" entspricht nur äußerlich dem Bundesrechnungshof: Während der letztere lediglich über Haushaltsüberschreitungen und Verschwendung von Staatsgeldern berichten darf und im übrigen völlig machtlos ist, hat die erstere die Befugnis, solche auch abzustellen; sie steht insoweit über den Fachministerien.

**Giscard schwelgt noch im hohen Alter in Fantasien, was wäre, wenn Napoléon den Rußland-Feldzug gewonnen hätte (Giscard meint: er hätte eine großartige Friedensepoche eingeleitet und wäre dann freiwillig zurück getreten); er veröffentlicht u.a. einen historisch-utopischen Roman mit dem Titel "Der Sieg der Großen Armee".

***"Astronomisch" nach damaligen Begriffen; gemessen an der heute üblichen Haushaltspolitik waren das allenfalls "Peanuts". Dies dürfte das Hauptmotiv für Giscards Streben nach einer europäischen Währungsunion gewesen sein, bei der die anderen Mitgliedsstaaten - allen voran die BRD - Frankreichs Haushaltsdefizit mitfinanzieren müssen.

****Simone Veil - 1974-79 Giscards Gesundheitsministerin - gilt als Hauptverantwortliche für die Freigabe der Anti-Baby-Pille und der Ermordung ungeborener Kinder. (Das Abtreibungsgesetz von 1975 wurde nach ihr "Loi Veil" genannt.) In Kreisen so genannter "Feministinnen" wird sie dafür bis heute gefeiert. Unbestreitbar sind Veils "Verdienste" um das allmähliche Aussterben der Franzosen.

*****Kurz vor dem zweiten Wahlgang - den ersten hatte Giscard noch mit relativer Mehrheit gewonnen - veröffentlichte die Presse Behauptungen, daß Giscards Finanzminister Papon unter Pétain an Judenverfolgungen beteiligt gewesen sei, woraufhin die Stimmung massiv umkippte - u.a. entzog der Gaullist Chirac Giscard daraufhin seine Unterstützung. Dies ist umso pikanter, als später heraus kam, daß Papon ein ganz kleines Licht war, während vielmehr der Dunkelmann Mitterrand - dem dieser Presse-Coup zur Präsidentschaft verhalf - unter Pétain maßgeblich an Judenverfolgungen beteiligt war.


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