







![[Originalplakat 1944: Aufruf zur Säuberung des Elsass von Elsässern]](elsass44.jpg)




![[Karikatur]](degaulle1967kari.jpg)
![[De Gaulle in Kanada]](degaulle1967quebec.jpg)








*Die Kathedrale Notre Dame de Reims war nicht nur Krönungsort der französischen Könige - als deren legitimer Nachfolger de Gaulle sich sah -, sondern wurde nach dem Ersten Weltkrieg - ähnlich wie die Bibliothek von Löwen in Belgien - als Aufhänger für Greuelpropaganda wegen angeblicher deutscher "Kriegsverbrechen" mißbraucht. Zu diesem Zweck hatte Reims 1919 den offiziellen Status einer "Martyrerstadt" erhalten. 1945 mußte die Kapitulation der deutschen Wehrmacht auf Betreiben de Gaulles in Reims unterzeichnet werden.

Die Franzosen des Jahres 1962 verstanden die Symbolik noch genau: Nach Reims kam ein Deutscher nur, um zu kapitulieren und Abbitte für seine Verbrechen zu leisten! (Niemals wäre etwa de Gaulle auf die Idee gekommen, an einer Messe im Kölner Dom teilzunehmen. Bis heute hat noch kein einziger alliierter Politiker eine der im 2. Weltkrieg gezielt zerbombten Kirchen in Dresden, Lübeck oder Würzburg besucht, geschweige denn um dort zu beten.)
**Zum 45. Jahrestag der Vertragsunterzeichnung am 22.01.2008 wird im Deutschlandfunk die (französische) Stellvertretende Generalsekretärin der infolge jenes Abkommens gegründeten "Deutsch-Französischen Hochschule" interviewt. Ihre Deutschkenntnisse bewegen sich auf dem Niveau "ein Jahr Unterricht als Fremdsprache"; sie bezeichnet ihr Unternehmen als "success story" und antwortet auf die Frage, welche Vorteile ein Studium dortselbst den Absolventen gebracht habe: "Wilä won inän abän Schobs in angälsägsisch Ländär gefuhndän."
***Dem steht nicht entgegen, daß es in der französischen Innenpolitik eine starke jüdische Lobby gab und gibt, die erreicht hat, daß Juden im 21. Jahrhundert nicht nur den Staatspräsidenten, sondern auch viele Präfekten und Großstadt-Bürgermeister (u.a. von Paris und StraßburgStrasbourg) stellen. Ende der 1960er Jahre setzte - auch in anderen Ländern - eine Entwicklung ein, die mittlerweile zu einer merkwürdig schizofrenenbemerkenswert differenzierten Wahrnehmung "der" Juden geführt hat: "Gute Juden" sind (nur noch) diejenigen, die verstreut unter allen anderen Völkern der Erde leben; "böse (zionistische) Juden" sind dagegen diejenigen, die es gewagt haben, in die alte Heimat ihrer Vorfahren - allgemein nur noch "Palästina" genannt - zurück zu kehren und dort ein blühendes Staatswesen aufzubauen, da dies den "palästinensischen" Muslimen nicht paßt, die sie in typisch islamischer "Toleranz" nicht neben sich leben lassen wollen.
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