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Francisco Franco

(1892 - 1975)

[Francisco Franco]

Tabellarischer Lebenslauf
zusammengestellt von
Nikolas Dikigoros

1892
4. Dezember: Francisco Paulino Hermenegildo Teódulo Franco Ba[h]amonde wird in El Ferrol (Galizien/Spanien) als Sohn des Marineoffiziers Nicolás Franco y Salgado Araújo und dessen Frau María del Pilar (geb. de Andrade) geboren. (Sowohl sein Vater als auch seine Mutter stammen von getauften sefardischen Juden ab.)

1892
Franco tritt in das Heiligkreuz-Kolleg ein.

1898
Im Krieg gegen die USA verliert Spanien seine gesamte Pazifik-Flotte, außerdem die Kolonien Cuba, Puerto Rico, Guam und die Filipinen; ein Jahr später verkauft es den Rest seiner Besitzungen im Pazifik an das Deutsche Reich, um sie nicht entschädigungslos an die USA zu verlieren.

1904
Franco wechselt auf das Marinekolleg (einer deutschen Kadettenanstalt entsprechend), das als Vorbereitung für die Marineakademie gilt.

1907
Franco wird wegen eines Aufnahmestopps nicht zur Marineakademie zugelassen und tritt statt dessen in die Infanterieakademie von Toledo ein.

1910
13. Juli: Mit Abschluß seiner Militärausbildung wird Franco zum Unterleutnant befördert und zunächst in El Ferrol stationiert.

1912
Februar: Franco wird nach Spanisch-Marokko versetzt und kämpft im dortigen Kolonialkrieg.


1913
Franco wird zum Leutnant befördert.

1914-18
Im Ersten Weltkrieg bleibt Spanien neutral.

1915
Franco wird zum Hauptmann befördert.

1916
Franco wird nach einer schweren Unterleibsverwundung als Major nach Oviedo versetzt.

1918
September: Franco lernt auf der Infanterieschule von Valdemoro seinen Landsmann José Millán Astray kennen.

1920
Die spanische Fremdenlegion (Tercio Extranjero) wird nach französischem Vorbild gegründet und Millán Astray ihr erster Kommandeur. Dieser beruft Franco zu seinem Stellvertreter.

1921
Ein Aufstand der Rif-Kabylen unter Abd el Krim droht der spanischen Kolonialherrschaft in Nordwest-Marokko ein Ende zu bereiten.

1922
17. September: Nach einer schweren Verwundung Millán Astrays wird Franco Kommandeur der Fremdenlegion.

1922
Franco veröffentlicht seine Erinnerungen an den Marokko-Feldzug unter dem Titel "Diário de una Bandera [Tagebuch eines Fähnleins]".*

1923
Franco heiratet Carmen Polo. Aus der Ehe geht eine Tochter hervor.

1926
Nach Ende des Krieges in Spanisch-Marokko wird Franco Kommandeur der Generalsakademie in Saragossa.

1929-1933
Franco wird als Militärgouverneur in La Coruña und auf den Balearen "kalt gestellt".

1934
Als Kommandeur der Fremdenlegion unterdrückt Franco in Asturien einen kommunistischen Arbeiteraufstand gegen die neue konservative Regierung Spaniens. Sein hartes Vorgehen gegen die Aufständischen findet vor allem bei den politisch Rechten Beifall.

1935
Franco wird zum Oberbefehlshaber der Armee ernannt.

1936
Februar: Die neu gewählte linke Volksfrontregierung unter Manuel Azaña entzieht Franco den Oberbefehl und schiebt ihn als Militärkommandeur auf die Kanarischen Inseln ab.
13. Juli: José Calvo Sotelo, der Führer der Monarchisten, wird von linken Milizen ermordet.
16. Juli: Der konservative General José Sanjurjo verfaßt daraufhin ein "Manifest", in dem er zum "alzamiento" (Aufstand) gegen die Volksfront-Regierung aufruft.
23. Juli: Das "Manifest von Las Palmas" wird veröffentlicht. Damit beginnt der Spanische Bürgerkrieg zwischen den aufständischen "National-Spaniern" (in deren Reihen zunächst überwiegend Fremdenlegionäre, Kolonialtruppen und royalistische Basken - also kaum Soldaten "spanischer" Nationalität - kämpfen) und den linken "Republikanern".
25. Juli: Sanjurjo verunglückt bei einem Flugzeugabsturz, dessen Ursachen nie genau geklärt werden, tödlich. Die Führung er Aufständischen übernimmt General Emilio Mola Vidal. Franco schließt sich dem Alzamiento an und übernimmt die Führung der putschenden Militärs in Marokko. Adolf Hitler, Benito Mussolini und António de Oliveira Salazar sagen den "National-Spaniern" umfangreiche Waffenhilfe zu. Léon Blum, der Führer der französischen Volksfront-Regierung, und der sowjetische Diktator Stalin versprechen dagegen eine Unterstützung der "Republikaner". Auf Seiten der letzteren kämpfen ferner zahlreiche Anarchisten, Kommunisten, Sozialisten, Syndikalisten und Trotzkisten aus aller Welt (u.a. der englische Schriftsteller Eric Blair alias George Orwell) in so genannten "Internationalen Brigaden". Der Völkerbund verhängt eine Seeblockade, die jedoch durch Lieferungen über Land aus Portugal und Frankreich (und sowjetische U-Boote) unterlaufen wird.
6. August: Franco und seine Fremdenlegionäre setzen in deutschen Transportflugzeugen und unter dem Schutz italienischer Kampfflugzeuge nach Südspanien über.
1. Oktober: Nachdem auch Mola bei einem Flugzeugabsturz, dessen Ursachen nie genau geklärt werden, tödlich verunglückt ist, proklamieren die Aufständischen eine Gegenregierung mit Franco als "Caudillo". Er wird außerdem Oberbefehlshaber der Armee. Durch seine stümperhafte und sentimentale Strategie (Zurückstellung der anfangs noch leicht möglichen Eroberung der "republikanischen" Hauptstadt Madrid zugunsten Toledos und Oviedos, um einige befreundete Offiziere, sowie Málagas, um eine mittelalterliche Reliquie zu "retten") verlängert Franco den Bürgerkrieg unnötig um zweieinhalb Jahre und eine Million Tote.


1937
19. April: Franco gründet die "Falange Espãnola Tradicionalista y de las JONS", kurz "Falange". [Das Wort ist abgeleitet vom griechischen "Fálanx (Kolonne)", das der griechische General Metaxás als Bezeichnung für seine paramilitärischen Einheiten gerade wieder populär gemacht hatte.]** Ihr Zeichen wird das von einem Joch gehaltene Pfeilbündel [Yugo y flechas], das alte Sinnbild der Einheit, das bereits im 15. Jahrhundert von den "Reyes Católicos" - Isabel von Kastilien und Ferdinand von Aragón - geführt und im 20. Jahrhundert von den "Juntas de Ofensiva Nacional Sindicalista" [JONS] des Ramiro Ledesma wieder aufgenommen wurde. (Auch andere Staaten führten und führen es im Wappen, z.B. bis heute die USA, ferner das jüdische Bankhaus Rothschild.)


26. April: Das zur Unterstützung Francos nach Spanien geschickte deutsche Flugzeuggeschwader "Legion Cóndor" bombardiert drei Stunden lang Guernica (Baskenland), Verkehrsknotenpunkt und Nachschublager der Kommunisten. (Eine verfälschende Geschichtsschreibung stellt dies später als "Terrorangriff" auf eine harmlose zivile Kleinstadt dar, dessen Sinnbild ein Gemälde des aus Málaga stammenden Kommunisten Pablo Picasso wird, dessen Comic-strip-artige Kritzeleien unter dem Titel "Sueño y mentira de Franco [Traum und Lüge von Franco]" der Sache der "Republikaner" im übrigen mehr schaden als nutzen.)

[Picasso, Guernica]
Picasso, Traum und Lüge von Franco

25. August: Franco zwingt die "republikanischen" Truppen im Baskenland zur Kapitulation.
21. Oktober: Francos Truppen erobern Gijón; er kontrolliert damit ganz Nordspanien.

1938
30. Januar: Im falangistisch besetzten Teil Spaniens werden die unbeschränkten Befugnisse von Franco als Staatschef gesetzlich verankert.
April: Francos Truppen erreichen in Aragón die Mittelmeerküste und teilen so das Territorium der "Republik" in zwei Hälften. Damit ist der Bürgerkrieg praktisch entschieden.
November: Die "Internationalen Brigaden", die getreu ihrem Namen oft mehr intern, d.h. untereinander gekämpft haben als gegen die National-Spanier, lösen sich auf. Damit beginnt die Endphase des Kriegs, in der sich die letzten "Republikaner" weniger militärisch als propagandistisch auszeichnen.

[Die Nationalen] [Die fascistischen Horden] [Der Generalissimus]

1939
Februar: Mit der Flucht des "republikanischen" Präsidenten und der Anerkennung von Francos Regierung durch die Westmächte ist der Spanische Bürgerkrieg de facto beendet. Die Legion Cóndor kann heimkehren.

[in Spanien] [aus Spanien] [für Spanien]

28. März: Franco besetzt kampflos die Hauptstadt Madrid.
April: Spanien tritt dem Antikomintern-Pakt bei.
September: Nachdem Großbritannien und Frankreich dem Deutschen Reich den Krieg erklärt haben, der sich später zum Zweiten Weltkrieg ausweitet, verkündet Franco die Neutralität Spaniens.

1940
Franco widersetzt sich Hitlers Drängen, auf Seiten der Achsenmächte in den Krieg einzutreten. Spanien tritt zwar pro forma dem "Stahlpakt" bei, verweigert jedoch - wahrscheinlich auf heimliche Intervention des deutschen Geheimdienstchefs, Admiral Wilhelm Canaris - den Durchmarsch deutscher Truppen nach Gibraltar, dessen Eroberung den Krieg - der noch kein Weltkrieg ist - aller Voraussicht nach beendet hätte. Er verweigert selbst deutschen Kampfflugzeugen Überflugrechte nach Nordafrika. Er bleibt dieser Haltung auch treu, nachdem Frankreich geschlagen ist - anders als Mussolini, der seine "nonbelligerenza" im Juni aufgibt, um ein Stück vom Kuchen abzubekommen.
Franco schreibt unter dem Pseudonym "Jaime de Andrade" das Drehbuch für den Propagandafilm "Raza [Rasse]".*** Er schildert die Heldentaten einiger junger Falangisten im Spanischen Bürgerkrieg.


1941
Nach Beginn des Rußland-Feldzugs erlaubt Franco der Wehrmacht die Anwerbung spanischer Freiwilliger als Soldaten für den Kampf gegen die Sowjets und spanischer Gastarbeiter für die Arbeit in der deutschen Rüstungsindustrie.

1943
Franco versucht, zwischen Hitler und den Westmächten einen Separatfrieden zu vermitteln (als Antikommunist ist er gegen ein Kriegsende im Osten), jedoch ohne Erfolg, nachdem sich die Alliierten auf der Konferenz von Casablanca auf die gemeinsame Forderung nach "unconditional surrender [bedingungsloser Kapitulation]" festgelegt haben.

1944
Franco zieht die spanischen Freiwilligen-Verbände aus Rußland ab, stellt die Belieferung Deutschlands mit Rohstoffen ein und unterstützt fortan heimlich die Alliierten.

ab 1945
Nach Kriegsende versuchen die Alliierten - bei denen inzwischen andere Regierungen an der Macht sind, die Franco für seine kriegsentscheidende Hilfe wenig Dankbarkeit wissen -, den "letzten faschistischen Diktator" zu isolieren und verweigern die Aufnahme Spaniens in die Vereinten Nationen (UNO), die als Kriegsbündnis gegen Deutschland gegründet worden sind. Franco sucht daher verstärkt den inneren Ausgleich mit der katholischen Kirche und den monarchischen Kräften in Spanien.

1946
12. Dezember: Nach einer UN-Resolution, wonach Franco ein böser Nazi und Faschist sei, den es weltweit zu ächten und zu isolieren gelte, ziehen die USA ihren Botschafter aus Spanien ab; die meisten anderen Staaten (mit Ausnahme der lateinamerikanischen und arabischen) folgen diesem Beispiel.

1947
Franco erklärt Spanien zur Monarchie und sich selbst zum Regenten auf Lebenszeit. Er behält sich das Recht vor, seine Nachfolge zu regeln, läßt sie jedoch aus taktischen Gründen zunächst ungeklärt.


1948
Mit dem Kalten Krieg schwächt sich Spaniens Isolation im Westen ab: Mehrere Staaten schließen mit Spanien Währungs- und Handelsabkommen. Francos Macht konsolidiert sich damit auch im eigenen Land. Die USA lehnen jedoch eine Einbeziehung Spaniens in den Marshallplan ab.

1950
Franco läßt den Film "La Raza" umschneiden und alle Stellen, die als "falangistische Propaganda" ausgelegt werden könnten, entfernen. Die Vereinten Nationen heben daraufhin den Boykott-Beschluß gegen Spanien auf.

1951
Der US-Botschafter kehrt nach Madrid zurück.

1953
Franco schließt ein Militärabkommen mit den Amerikanern: Spanien gewährt den USA als Gegenleistung für umfangreiche Wirtschaftshilfe mehrere Armee- und Marinestützpunkte.
Franco schließt ein Konkordat mit dem Vatikan.
Franco erreicht die Aufnahme Spaniens in die UNESCO.

1955
Franco erreicht die Aufnahme Spaniens in die UNO.

1959
Mit einem Stabilisierungsplan beginnt die neue Wirtschaftspolitik Francos, die Spanien für einige Jahre die höchste wirtschaftliche Wachstumsrate in der westlichen Welt bringt. Die traditionell hohe Arbeitslosigkeit kann allerdings nicht völlig beseitigt werden.

1962
Februar: Franco wirbt um eine Mitgliedschaft Spaniens in der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG).
April: Die Bergarbeiter in Asturien (die bestbezahlten Arbeiter Spaniens) beginnen mit einem Streik für höhere Löhne, der schließlich dadurch beigelegt wird, daß die Regierung eine Erhöhung des Kohlepreises genehmigt. Dies setzt eine unheilvolle Inflationsspirale in Gang.
Juni: In München treffen sich einige hundert Gegner Francos zu einer - von den Medien groß aufgebauschten - Demonstration gegen die Aufnahme Spaniens in die EWG; diese wird daraufhin abgelehnt. [Die Aufnahme wird erst ein knappes Vierteljahrhundert erfolgen, zum 1. Januar 1986.]

1964
Franco läßt sich unter dem Namen "Jaime de Andrade" in den spanischen Schriftstellerverband aufnehmen und als Bewahrer eines Vierteljahrhunderts Frieden ("Paz Española") feiern.

seit 1966
Die Rufe nach wenigstens kultureller Autonomie der kleineren Völker auf der iberischen Halbinsel werden lauter. Franco reagiert mit deren noch brutalerer Unterdrückung, was umso unverständlicher ist, als er selber aus Galizien stammt und sich im Bürgerkrieg vor allem auf die Basken stützen konnte. Nunmehr betreibt er eine Politik der Gleichschaltung, die vor allem die ihm immer feindlich gesonnenen Kastilier und Asturier begünstigt, einem Schlag harter und genügsamer Menschen, deren besonderer Stolz darin liegt, lieber zu hungern als allzu hart, d.h. körperlich zu arbeiten; denn "Arbeit schändet" - besonders auf dem Feld und im Handwerk - und ist gut für Heinzelmännchen (enanos).
Durch Zwangsumsiedlungen aus Granada und Valencia nach Katalonien und vor allem ins Baskenland versucht Franco, die ethnische, ökonomische und kulturelle Basis jener tüchtigeren Völker zu zerstören. Der in Spanien ohnehin dünne Mittelstand - der praktisch nur in Katalonien und im Baskenland bestand - wird nachhaltig ruiniert.
Insbesondere die Basken setzen sich gegen diesen Staatsterror zunehmend mit gleichen Mitteln zur Wehr. Ihre Parole "Euzkadi ta Azkatazuna [Baskenland und Freiheit]" wird in der Abkürzung "E.t.A." zum Synonym ihrer militanten Freiheitsbewegung. Diese wird von Franco, den von diesem angesiedelten "Zugereisten" (die sich regelmäßig zu bestellten Demonstrationen gegen die E.t.A. hergeben) und voreingenommenen Ausländern, welche die Verhältnisse im Lande nicht kennen und deshalb das Märchen glauben von "den Basken", die mehrheitlich gegen die E.t.A. seien, bald als "terroristische Vereinigung" diffamiert.

1967
Bei einem Referendum über die Zukunft Gibraltars spricht sich die (rein britische) wahlberechtigte Bevölkerung zu 95% für einen Verbleib bei Großbritannien aus.
Die umfangreiche Franco-Biografie von Brian Crozier erscheint. Sie relativiert die Bürgerkriegsgreuel der national-spanischen Truppen - und insbesondere Francos Anteil daran -, die von Kommunisten wie Arthur Köstler u.a. lange Zeit einseitig übertrieben worden sind, indem er ihnen die Kriegsgreuel der "Republikaner" gegenüber stellt.

1969
Franco gibt die Mini-Kolonie Ifni an Marokko zurück, nicht jedoch Ceúta und Melilla, das eine Generation später zum Einfallstor für illegal nach Europa drängende Schwarzafrikaner werden soll.
Franco erklärt nach dem Tode des Thronprätendenten Don Juán dessen Sohn, den Prinzen Juán Carlos (geb. 1938) - der in jungen Jahren seinen Bruder beim "Spielen" mit einer Pistole "versehentlich" erschossen hat - zu seinem Nachfolger und künftigen König.

1970
Die Falange wird entmachtet und in "movimiento nacional" umbenannt.

1972
Franco ist wegen der innerspanischen Wirtschaftskrise und der weiterhin ablehnenden Haltung der EWG zu einem Beitritt Spaniens gezwungen, ein Wirtschaftsabkommen mit der Sowjetunion zu schließen.


1973
Franco gibt die Regierungsgeschäfte aus Gesundheitsgründen an Juán Carlos ab.
Dezember: Francos letzter Ministerpräsident Carrero Blanco fällt einem Attentat der E.t.A. zum Opfer.

1974
Das Franco-freundliche Regime in Portugal wird durch einen linksgerichteten Militärputsch gestürzt, der das Land auf Jahre hinaus ruiniert.
Vergeblich hofft das deutsche Nachrichtenmagazin Der Spiegel, daß auch in Spanien etwas ähnliches passiert.


1975
20. November: Francisco Franco stirbt in Madrid. Er hinterläßt seinem unfähigen Nachfolger einen innerlich zerrissenen und politisch zerrütteten Staat.

[Todesanzeige]

Franco wird in Santa Cruz del Valle de los Caídos beigesetzt, wo er bereits zu Lebzeiten ein monumentales Mahnmal für alle Toten des Spanischen Bürgerkrieges - auch die der Gegenseite - hat errichten lassen. An seiner Beerdigung wagen weltweit nur drei Staatsoberhäupter teilzunehmen: Fürst Rainier von Monaco, König Hussein von Jordanien und Präsident Pinochet von Chile. (Wegen der Anwesenheit des letzteren wird die Amtseinführung von König Juán Carlos um mehrere Tage verschoben, da sich der BRD-Präsident Walter Scheel und der korrupte RF-Präsident, "Diamanten-Vally" Giscard-d'Estaing - bester Freund des terroristischen Negerhäuptlings von Oubangui Charibraven, demokratischen Kaisers von Zentralafrika, Jean B. Bokassa - weigern, vor dessen Abreise nach Spanien zu kommen.)

[Das heilige Kreuz im Tal der Gefallenen]

1977
Das "movimiento nacional" wird verboten und statt dessen die kommunistische Partei wieder zugelassen.
Das spanische Wappen wird verkleinert, die Zahl der Pfeile von fünf auf drei verringert.
(Vier Jahre später werden der Adler, das Joch und die Pfeile ganz entfernt, ebenso das Spruchband mit dem Motto "una - grande - libre [einig - groß - frei]". Dafür sind die Säulen des Herkules - die immer noch Großbritannien gehören - extrem vergrößert, obwohl sie ihre einstige strategische Bedeutung längst verloren haben; zudem drückt eine überdimensionale Bügelkrone auf den Wappenschild, in dessen Mitte nunmehr das Königswappen der Bourbonen aufgesetzt ist.)

[Spaniens Wappen bis 1977] [Spaniens Wappen 1977-81] [Spaniens Wappen seit 1981]

1978
Wilfred v. Oven stellt Franco in seinem Buch "Hitler und der Spanische Bürgerkrieg" ein vernichtendes Zeugnis aus. Das Urteil des ehemaligen persönlichen Referenten von Joseph Goebbels wiegt umso schwerer, als es aus der Feder eines "alten Spanienkämpfers" und überzeugten National-Sozialisten kommt, der keinerlei kommunistischer Vorurteile gegen Franco verdächtigt werden kann.

[Buch]

Gleich nach Francos Tod hat die Diffamierung der während des Zweiten Weltkriegs als Gastarbeiter nach Deutschland gegangenen Spanier eingesetzt (ähnlich wie einst die der französischen "Collabos"). Pfiffige Ex-Gastarbeiter drehen den Spieß um und behaupten ungeniert, sie hätten in Deutschland nicht in der Industrie gearbeitet, sondern im Konzentrationslager eingesessen, wohl wissend, daß man ihnen dies im Zeitalter des "Shoa-business" und der "Wiedergutmachungs"-Hysterie ungeprüft abnimmt, wie all den anderen "Holocaust"-Betrügern auch. Sie werden zu gefeierten Helden, Martyrern - und Millionären aus deutschen Steuergeldern. Ihr Wortführer ist der Katalane Enric Marco, der ein Buch mit dem Titel "Erinnerungen an die Hölle" veröffentlicht, das seine Erinnerungen an die angeblich im KZ Flossenbürg verbrachten Jahre darstellen soll. (BRD-Präsident Richard v. Weizsäcker, Wortführer der politisch-korrekten und immer "betroffenen" Gutmenschen in Deutschland, zitiert daraus noch Jahre später mit tränenerstickter Stimme.)

[Spaßvogel Enric Marco]

1988
Der Spaßvogel Jorge Semprun wird mit der Behauptung, er habe Jahre lang im KZ Buchenwald eingesessen, spanischer Kulturminister (bis 1991).

[Spaßvogel Jorge Semprun]

1992
Dezember: Die Spanische Regierung - und die aller anderen politisch-korrenten Staaten - achtet peinlich genau darauf, daß Francos 100. Geburtstag von den öffentlichen Medien keine allzu große Aufmerksamkeit geschenkt wird.

1996
Der jüdischedeutsche Kommunist Kurt Goldstein (Überlebender der Konzentrationslager Auschwitz und Buchenwald, Ex-Intendant der "Stimme der DDR" und dafür bereits mit dem "Bundesverdienstkreuz" ausgezeichnet) wird zum "Ehrenbürger Spaniens" ernannt "für seine Verdienste im Bürgerkrieg gegen die Franco-Diktatur".

[Ehrenbürger Kurt Goldstein]

2004
11. März: Marokkanische Muslime, denen Spanien - wie Millionen anderen Afrikanern auch - großzügig ein Bleiberecht gewährt hat, ermorden bei einem Terroranschlag auf den Bahnhof Madrid-Atocha hunderte Menschen. Die Regierung versucht, die Tat "baskischen Separatisten" in die Schuhe zu schieben, um keine "Vorurteile" gegen den Islām zu wecken und von dessen weltweitem "Jihād [heiligen Krieg]" gegen die "Ungläubigen", der nun auch auf Europa übergegriffen hat, abzulenken. Als die Lüge wenige Tage später - unmittelbar vor den Parlamentswahlen - auffliegt, wählen die Spanier aus Protest den Führer der marxistischen "Arbeiterpartei" PSOE, José Zapatero, zum neuen Ministerpräsidenten, der versprochen hat, die Muslime zu beschwichtigen und so von weiteren Terroranschlägen abzuhalten. (Wie er dies bewerkstelligen will, sagt er nicht; seine ersten Amtshandlungen sind die Freigabe der Abtreibung und die Einführung der Homosexuellen-Ehe.) Politverbrecher Politgrößen und Menschenfreunde aus aller Welt begrüßen seine Machtergreifung.

[Lügen haben lange Nasen: Sepp Schuster, MP von Spanien, als Pinocchio] [Zapatero mit Chavez, dem Diktator Venezuelas] [Zapatero mit Morales, dem Diktator Boliviens]

2005
Mai: Mitten während der groß angelegten Feiern zur "60-jährigen Befreiung der Konzentrationslager" (die alles sind, was von der "Befreiung Deutschlands" noch übrig geblieben ist) fliegt die Lebenslüge des Enric Marco auf; seine Deutschland-Memoiren erweisen sich als frei erfunden. Das trifft ihn hart, denn zwar muß er von den "Wiedergutmachungs"-Millionen keinen Cent zurück zahlen, aber künftig erhält er aus Deutschland keine Zahlungen mehr. (Er hätte sich als "Zwangsarbeiter" ausgeben sollen - die werden weiterhin großzügig "entschädigt", da sich die Einlassung, "unfreillig" gearbeitet zu haben, keinem Freiwilligen widerlegen läßt.)

2007
24. September: Kurt Goldstein stirbt. Gutmenschen in aller Welt widmen dem "großen Gegenspieler Francos" - von dem man zu Francos Lebzeiten nie etwas gehört hatte - rührende Nachrufe, die böse Zungen an die Geschichte von Jakob Titel in Kishons Satire "Titel, Tod und Teufel" erinnern.

[Zapatero - Teufelsfratze und muslimischer Terrorist (Karikatur)]

Oktober: Zapatero erklärt es zu seiner "Herzensangelegenheit", die spanische Geschichte auf den Kopf zu stellenumzuschreiben und Franco aus dem "historischen Gedächtnis" zu tilgen. Zu diesem Zweck bringt er das "Gesetz, durch das Rechte anerkannt und Maßnahmen zugunsten jener ergriffen werden, die Verfolgung oder Gewalt während des Bürgerkrieges und der Diktatur erlitten" (sic!) auf den Weg. Jeder, der behauptet, "Opfer des Franquismo" oder Nachkomme eines solchen zu sein, darf künftig nach Spanien kommen, erhält dort die spanische Staatsbürgerschaft und umfangereiche "Wiedergutmachungs"-Zahlungen. Jeder Verbrecher, der in der Franco-Zeit verurteilt wurde, kann sein Urteil kassieren lassen und Haftentschädigung fordern. Alle Straßennamen, die noch Namen aus der Franco-Zeit tragen, müssen geändert werden. Alle Denkmäler aus der Franco-Zeit und solche, die an diese erinnern, werden zerstört; das "Tal der Gefallenen" wird in eine kommunistische Heldengedenkstätte umgewandelt.
28. Oktober: Der Papst spricht 498 katholische Priester selig, die im Spanischen Bürgerkrieg von den "Roten" ermordet worden sind. Die kommunistische Regierung Spaniens protestiert vehement ob dieser "Einseitigkeit" (von Franquisten ermordete Priester, die hätten selig gesprochen werden können, gab es nicht). Schließlich erklärt sie, daß es sich nicht um "Morde" gehandelt habe, sondern um "Hinrichtungen von Verbrechern" - ihr Verbrechen habe darin bestanden, zumindest insgeheim gegen die rechtmäßige Linksregierung gewesen zu sein und für Franco gebetet zu haben. Papst Benedikt - der als Kind Mitglied der Hitlerjugend war - wird als "Nazi" diffamiert; ein Verbot der katholischen Kirche in Spanien wird erwogen.
In den staatlich gelenkten BRDDR-Medien wird letzteres sorgsam verschwiegen; sie vermeiden auch das Wort "Mord" und teilen lediglich mit, daß die Priester von Anhängern der legalen republikanischen Regierung Spaniens "getötet" worden seien; ferner, daß ihre Seligsprechung gegen Kirchenrecht verstoße, da sie zuvor keine Wunder vollbracht hätten. (Daß noch niemand wirklich ein Wunder vollbracht hat, der selig oder heilig gesprochen worden ist, wird wohlweislich verschwiegen.) Am selben Tag verabschiedet ein Parteitag der Regierungspartei SPD in Hamburg ein neues Grundsatzprogramm, das die ideologische Rückkehr zum Marxismus auch offiziell besiegelt. Der Bundesfinanzminister kann wenige Tage später im Staatsfernsehen ungeniert erklären, daß er in den 1970er Jahren Mitglied der "R.A.F." war. Alle Terroristen jener kriminellen Vereinigung sind inzwischen begnadigt, z.T. mit neuer Identität im Staatsdienst beschäftigt und scheffeln Millionen mit ihren Memoiren; von linken Kreisen werden sie - ähnlich wie die unter Franco im Gefängnis gelandeten spanischen Kommunisten - zu "anti-faschistischen Martyrern" und "Widerstandskämpfern" hoch stilisiert, die einen berechtigten Glaubenskrieg gegen das neo-nazistische BRD-Regime (Bundeskanzler Brandt und Schmidt) geführt haben. Am selben Tag verurteilen RechtsbeugerRichter des Arbeitsgerichts Hamburg die dortige Diakonie zur Zahlung von Schadensersatz wegen Diskriminierung an eine muslimische Türkin, die sich erfolglos auf eine Arbeitsstelle beworben hatte, die ausdrücklich für Christen ausgeschrieben war.


Auch Spanien bleibt ein gutes Pflaster für TerroristenGlaubenskrieger: Die Drahtzieher des Anschlags vom 11.3.2004 werden - Belohnung für ihre Beihilfe zur Machtergreifung Zapateros? - frei gesprochen; lediglich einige Mitläufer erhalten Haftstrafen. [Die Freisprüche werden ein Jahr später in letzter Instanz bestätigt, von den verurteilten Mitläufern vier weitere frei gesprochen.] Dafür wird - aus Rache für die päpstliche Seligsprechung der ermordeten christlichen Priesterhingerichteten Verbrecher - der Erzbischof von Granada, Francisco Javier Martínez, vor ein staatliches Strafgericht gezerrt, weil er im Einklang mit dem geltenden Kirchenrecht einen Priester versetzt hat, der illegal nach Spanien eingereisten Muslimen aus dem Senegal "Kirchenasyl" gewährt hatte; diese Versetzung erfülle den Straftatbestand der "Beleidigung". Der - in der Geschichte des Abendlandes bisher einmalige - Prozeß gilt als Beginn einer neuerlichen Verfolgung der katholischen Kirche in Spanien - wie zur Zeit der roten "Republik" -, zumal Zapatero im Rahmen seiner "Umschreibung der Geschichte" auch durchgesetzt hat, daß der 2. Januar - bisher als "día de la raza"**** ein Gedenktag an die Vertreibung der maurischen Besatzer 1492 - zu einem Trauertag ob des "Verlustes der toleranten islāmischen Kultur" umgewidmet wird. (Wer den Tag unter den alten Vorzeichen feiert - was bis dahin alljährlich Millionen Spanier in Prozessionen getan hatten - wird als "Gedankenverbrecher" angesehen.) An der TU Berlin wird eine Diplomarbeit angenommen, die in Übereinstimmung mit der These, daß alle Kultur in Spanien von den Muslimen kam, behauptet, daß die christlichen Kirchen in Toledo ursprünglich Moscheen gewesen seien, ihre Glockentürme Minarette.***** Das Machwerk wird mit dem Studienpreis der Erhard-Höpfner-Stiftung ausgezeichnet. Der Exodus der von Zapatero Verfolgten aus Spanien beginnt; sie werden durch Millionen von - überwiegend muslimischen - Immigranten aus Afrika ersetzt. Ein neuer Franco, der sich gegen das sozialistische Terror-Regimedie "republikanische" Regierung erheben könnte, ist - noch - nicht in Sicht.

[Grabstein: Hier ruht Spanien. Zapatero hat es ermordet, wir haben es verlassen]

2009
Januar: Leónidas Vargas, einst der oberste "Drogenboss" Südamerikas - 2006 in Spanien gefaßt und wegen mehrfachen Mordes rechtskräftig zu insgesamt 45 Jahren Gefängnis verurteilt, aber von Zapatero 2008 wieder auf freien Fuß gesetzt - wird von kolumbianischen Agenten erschossen. Zapatero ereifert sich ob dieses "kaltblütigen Mordes" an seinem armen, kranken Freund durch böse "Fascisten" (Kolumbien ist der einzige Staat Südamerikas, der noch keine kommunistischelinks-nationalistische Regierung hat) und schwört Rache.
Juni: Der Stadtrat von Madrid erfährt, daß die Stadt SchildaBad Doberan (BRDDR) Hitler die - fiktive - Ehrenbürgerschaft aberkannt hat; daraufhin erkennen die Stadträte Franco - und vorsorglich auch gleich seiner Frau - ebenfalls posthum die Ehrenbürgerschaft ab.


*Die Bandera, ursprünglich ein "Fähnlein [Zug]", war inzwischen zu einer Einheit von ca. 300 Mann, also doppelter Kompanie-Stärke, geworden und wird heute meist mit "Bataillon" übersetzt.

**Diese 'Falange' ist nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Bewegung, die 1933 von den Kindern des 1930 gestürzten Diktators Miguel Primo de Rivera, José und Antonio Pilar, gegründet und 1936 von der "republikanischen" Regierung verboten worden war.

***Das Wort "Raza" (wörtlich: "Wurzel") bezeichnet im Spanischen - wie im Englischen - weniger die Rasse als vielmehr die Nation, in diesem Falle die "spanische", die Franco aus den vielen verschiedenen Völkern und Stämmen der Iberischen Halbinsel konstruieren wollte.

****Nicht zu verwechseln mit dem "día de la raza" (12. Oktober), an dem früher in den meisten Staaten Lateinamerikas Kolumbus' Landung in der Karibik 1492 gefeiert wurde.

*****Daß jene Moscheen ursprünglich christliche Kirchen waren, die von den Muslimen zweckentfremdet wurden - wie Gotteshäuser und Tempel überall auf der Welt, von Griechenland bis Indien - wird geflissentlich verschwiegen.


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