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Europa hat einen
seiner großen Söhne verloren. In der Nacht zum 01. April starb wenige Wochen
vor Vollendung seines 88. Lebensjahres der Kommandeur der Wallonischen Legion,
SS-Gruppenführer Léon Degrelle, im spanischen Exil eines natürlichen Todes. Er
war bei Kriegsende am 08. Mai 1945 von Norwegen aus mit einem kleinen
Fernaufklärer dorthin gekommen, als die von ihm aufgestellte und geführte 28.
SS-Freiwilligen-Grenadier-Division "Wallonien" beim Endkampf um Berlin
aufgerieben und die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht, wie sie
Churchill und Roosevelt verlangt hatten, unausweichlich geworden war. Von den
ersten 800 Wallonen, die sich 1941 freiwillig an die Ostfront gemeldet hatten,
überlebten nur drei. Einer von ihnen war ihr Führer Léon Degrelle. Ähnliche
Verlustquoten hat es bei keiner anderen militärischen Einheit dieses Krieges
gegeben, schon gar nicht bei den Kriegführenden mosaischen
Glaubens.
Als die von Reichsminister Speer in Norwegen verlassene
Heinkel mit ihrem letzten Tropfen Sprit die Pyrenäen-Grenze zwischen
Frankreich und Spanien überflogen hatte, machte sie am Strand von San
Sebastián eine Bruchlandung. Auch Degrelles Knochen brachen dabei an fünf
verschiedenen Stellen. Schon vorher hatte er 70 Nahkämpfe und sieben
Verwundungen überlebt, wofür er mit der Nahkampfspange und dem
Verwundetenabzeichen, beide in Gold, ausgezeichnet worden war. Als man ihn
danach im Militärhospital von San Sebastián wieder zusammengeflickt hatte,
schrieb er in sein Tagebuch: "Wir hatten für Europa, seinen Glauben und seine
Kultur gekämpft. In Aufrichtigkeit und Opferbereitschaft waren wir bis zum
Ende treu geblieben. Früher oder später muß Europa und die Welt die
Gerechtigkeit unserer Sache und die Reinheit unserer Hingabe anerkennen. Denn
der Haß stirbt, aber alles Große ist ewig."
Die Worte dieser
Aufzeichnung verwendete Dr. Fleissner, der Chef der gewichtigen
Ullstein-Verlagsgruppe, für den Titel der Lebenserinnerungen Degrelles, die
der Verfasser dieser Zeilen aufschrieb und mit Vollmacht Degrelles 1992 im
Universitas-Verlag des Fleissnerkonzerns erscheinen ließ. Die vier letzten
Worte des Degrelle-Zitates jedoch ließ Fleissner weg. Wir stellen sie daher
über diesen Nachruf.
Es wurde noch mehr aus meinem Text dieses Buches
weggelassen, das ein Verkaufserfolg hätte werden können, das der Verlag jedoch
ohne jede Werbung und ohne Rezension in irgendeiner maßgeblichen Zeitung
gewissermaßen unter den Ladentischen der Buchhandlungen verschwinden ließ. So
erfährt der Leser nichts davon, daß Degrelle am 20. Mai 1979 einen offenen
Brief an den Papst schrieb, kurz bevor dieser das ehemalige
Konzentrationslager Auschwitz in Polen besuchte. Degrelle warnte mit diesem
einzigartigen Schriftstück als gläubiger Christ und militanter Katholik den
Heiligen Vater davor, daß dessen Gebete, ja auch nur seine Anwesenheit in
Auschwitz falsch ausgelegt oder zu neuen Hetzkampagnen mißbraucht werden
könnten. Er schilderte ihm die Umstände, unter denen Auschwitz und andere
Lager bei Kriegsende angetroffen wurden: die rücksichtslosen Bombardierungen
der Alliierten, nicht nur der deutschen Verkehrswege selbst, sondern auch der
Lager und ihrer Insassen, den kompletten Zusammenbruch der Versorgung, die
naturgemäß ausbrechenden Hungersnöte und Epedemien. Er leugnete nicht, daß in
Auschwitz gelitten wurde. Aber er fügte hinzu: "anderswo auch". Er nannte nur
wenige Namen: Dresden, Hamburg, Hiroshima und Nagasaki. "Alle Kriege sind
grausam", schrieb er. Und das wußte aus eigener Erfahrung keiner besser als
er. Aber vor allem, daran erinnerte er den Papst besonders, habe sich kein
einziges deutsches Dokument auftreiben lassen, das die formelle Absicht eines
Völkermordes beweise.
Der Papst scheint sich Degrelles mahnende Worte
damals zu Herzen genommen zu haben. Als er am 07. Juni 1979 im damals noch
unter kommunistischer Beherrschung stehenden Polen im Lager Auschwitz die
Messe las, kam das ominöse Wort "Gaskammer" nicht ein einziges Mal über seine
Lippen. Auch von planmäßiger Vernichtung sprach er nicht. Aber vor den
anwesenden 900 Vertretern der internationalen Presse erwähnte er diejenigen,
"die noch heute die Menschen und Völker leiden lassen". Das bezog sich ganz
gewiß nicht auf Degrelle und seine Kameraden aus fast allen Nationen Europas,
die bis 1945 für eine neue Zeit des Friedens, des Glücks und der Gerechtigkeit
gekämpft hatten.
Diesen sensationellen offenen Brief Degrelles, der
unter dem Titel "Carta al Papa" zunächst in spanischer Sprache und danach in
vielen anderen erschien, haben die jüdischen Weltorganisationen seinem
Verfasser nie verziehen. Zwei der insgesamt sieben Versuche, den mutigen
Wallonenführer umzubringen, wurden von ihnen organisiert. Einer stand unter
der persönlichen Führung des stellvertretenden Chefs des israelischen
Geheimdienstes, Alduley. Der damalige spanische Abwehrchef Carlos Arias konnte
ihn und seine ganze Bande samt Waffen und Gerät erwischen. Sie wurden sämtlich
zu Gefängnisstrafen zwischen sechs und acht Jahren verurteilt, die sie voll in
der Strafanstalt Burgos absitzen mußten. Trotzdem setzte der Direktor des
"Wiesenthal-Zentrums" in Los Angeles noch 1985 ein Kopfgeld von einer Million
Dollar auf Léon Degrelle aus. Niemand konnte es sich verdienen. Warum dieser
Haß auf jemand, der, wie Degrelle selbst erklärte, nie einem Juden auch nur
ein Haar gekrümmt hat? "Ich persönlich hasse die Juden nicht", bekannte er.
Daß er sie liebte, durfte niemand von ihm verlangen. "Das einzige, was ich von
ihnen verlange," fuhr er fort, "ist, daß sie sich wie gesittete Normalmenschen
verhalten, ohne allen Völkern ihre Herrschsucht aufzwingen zu
wollen..."
Der wahrlich alttestamentarische Haß auf Degrelle ist allein
dadurch zu erklären, daß er sich mit seiner belgisch-katholischen
Rexisten-Bewegung, die bei den belgischen Parlamentswahlen von 1936 mit 11,5%
aller Stimmen und 22 Abgeordneten zur stärksten Oppositionspartei des Landes
wurde, stets vorbehaltlos für ein neues vereintes Europa unter deutscher
Führung eingesetzt und dafür mit seinen freiwilligen Landsleuten im Verband
der Waffen-SS gegen Stalins kommunistische Diktatur gekämpft hat.
Als Hitler ihm als erstem und einzigen Nichtdeutschen das Eichenlaub zum
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verlieh, ergriff er die Hand des Helden, der
den sowjetischen Kessel von Tscherkassy gesprengt hatte, und sagte die
klassischen Worte: "Wenn ich einen Sohn hätte, müßte er so sein wie Sie." Die
damals empfangene Auszeichnung war für Degrelle, wie er mir in einem unserer
Gespräche gestand, die "wertvollste Erinnerung an diesen Krieg, den wir
Europäer nur scheinbar verloren haben."
Er durfte noch den
Zusammenbruch des Weltkommunismus erleben, das erste Ziel unseres damaligen
Freiheitskampfes für Europa, der sich nur mit der materiellen und geistigen
Hilfe des ebenso korrupten Westens solange am Leben erhalten konnte. Er ruft
uns jetzt aus seinem unbekannten Grab in wallonischer Erde zu: "Und ihr habt
doch gesiegt!" Und wir antworten ihm mit seinen aus dem Titel seines
Lebensbekenntnisses weggelassenen Worten: "... alles Große ist
ewig!"
(Der Verfasser war persönlicher Referent von Dr. Joseph Goebbels)
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