Heran, heran zum wilden Furientanze!
Noch lebt und glüht der
Molch!
Drauf, Bruder, drauf mit Büchse, Schwert und Lanze,
Drauf,
drauf mit Gift und Dolch!
Was Völkerrecht! Was sich der Nacht
verpfändet
Ist reife Höllensaat.
Wo ist das Recht, das nicht der
Hund geschändet
mit Mord und mit Verrat?
Sühnt Blut mit Blut! Was
Waffen trägt schlagt nieder!
's ist alles Schurkenbrut.
Denkt
unsres Schwurs, denkt der verrat'nen Brüder
Und sauft euch satt an
Blut!
Und wenn sie winselnd auf den Knieen liegen
Und zitternd um
Gnade schrein,
Laßt nicht des Mitleids feige Stimme siegen,
stoßt
ohn' Erbarmen drein!
Und rühmen sie, daß Blut von deutschen
Helden
in ihren Adern rinnt:
Die können nicht des Landes Söhne
gelten,
die seine Teufel sind.
Ha, welche Lust, wenn an dem
Lanzenkopfe
ein Schurkenherz zerbebt
Und das Gehirn aus dem
gespalt'nen Kopfe
am blut'gen Schwerte klebt!
Welch Ohrenschmaus,
wenn wir beim Siegesrufen,
vom Pulverdampf umqualmt,
Sie winseln
hören, von der Rosse Hufen
auf deutschem Grund zermalmt!
Gott ist
mit uns! Der Hölle Nebel weichen;
Hinauf, du Stern, hinauf!
Wir
türmen dir die Hügel ihrer Leichen
Zur Pyramide auf.
Dann brennt sie
an !- Und streut es in die Lüfte,
Was nicht die Flamme fraß:
Damit
kein Grab das deutsche Land vergifte,
mit Überrhein'schem Aas!
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