![[Salvador Dalí]](dalitop.jpg)
![[Cadaques]](dalicadaques.jpg)
![[Dali]](daliself1919.jpg)

![[Dalí (rechts) mit García Lorca]](dali1927soldat.jpg)


![[Dali, Die Beständigkeit der Erinnerung]](dali1930memoria.jpg)







*Das hatte wohl nichts mit einer Abneigung Dalís gegen Schwule zu tun - er war selber schwul oder zumindest bisexuell veranlagt; aber García Lorca war offenbar in dieser Hinsicht nicht nach seinem persönlichen Geschmack.
**Dalí fühlte sich nach eigenem Bekunden stets mehr zum Poëten als zum Maler berufen; viele seiner Bilder versah er mit Gedichten, von denen die meisten heute vergessen oder verloren sind.
***Levy zahlte 250 US-$ (1.000 Reichsmark), was einer Kaufkraft von ca. 10.000 Teuro nach der Währungsreform von 2002 entspricht.
****Nach einer von ihm selber verbreiteten Legende kam Dalí die Idee dazu beim Anblick eines zerlaufenen Camembert. Zu Dalís Lieblingsmotiven zählten ferner brennende Giraffen, Elefanten auf Stelzen, Schubladen sowie die Krücken seines Vaters. Diese bilden später auch den Gegenstand zahlreicher Karikaturen
*****In der Tat läßt sich ein solcher Vergleich nur schwer nachvollziehen, selbst wenn man denn von Massenmördern fasziniert sein sollte: An Lenins Händen klebte das Blut von Millionen, während Hitler noch keiner Fliege etwas zuleide getan hatte.
******12 Bilder Dalís werden verkauft; sein Anteil an dem Erlös beläuft sich auf insgesamt 5,000 US-$ (20.000 Reichsmark), was einer Kaufkraft von ca. 200.000 Teuro entspricht.
*******Es ist rätselhaft, was Dalí an jener Schlacht - die eigentlich gar keine war, sondern eine sich lang hinziehende Belagerung - so faszinierte, auch wenn sie in Spanien bis in 20. Jahrhundert hinein als große Heldentat gefeiert wurde. (Die Eroberung Tetuáns beendete den spanisch-marokkanischen Krieg von 1859-60 - den einzigen, den Spanien in den letzten 400 Jahren gewann.) Oft wird behauptet, Vorbild sei ein Gemälde des katalanischen Malers Mariano Fortuny gewesen, den Dalí schon lange bewundert habe; von dieser "Bewunderung" ist jedoch davor oder danach nichts festzustellen, ebenso wenig von einer Ähnlichkeit der beiden Gemälde.

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