Tabellarischer Lebenslauf
zusammengestellt von
Nikolas Dikigoros
1946
19. August: William ("Bill") Jefferson Blythe iun. wird in Hope (Arkansas, USA) geboren.
Als sein Vater gilt offiziell der vorverstorbene
William Jefferson Blythe sen.
(einer von vier Ehemännern seiner Mutter Virginia, geb. Kelley).
Inoffiziell wird jedoch angenommen, daß sein Vater der Standard-Oil-Dynast Winthrop Rockefeller sen. (1912-73) war, der Ex-Gouverneur von Arkansas (einer von vielen Liebhabern seiner Mutter), dessen Geld und Beziehungen Bill den Weg in die Politik ebneten. (Beweisen oder widerlegen läßt sich diese Vermutung nicht, da alle diesbezüglichen Unterlagen vernichtet wurden.)
Bills Mutter zieht bald nach seiner Geburt nach New Orleans; er wächst bei seinen Großeltern auf.
1950
Bills Mutter kehrt nach Hope zurück und heiratet den Autohändler Roger Clinton.
1963
Bill wird mit einer Delegation der "American Legion" in Washington von Präsident
John F. Kennedy empfangen.
1968
Clinton erwirbt einen B.A. in Internationalen Beziehungen an der Georgetown University in Washington D.C.
Danach arbeitet er kurzzeitig im Büro von Senator J. William Fulbright.
1968-1970
Clinton studiert mit einem Rhodes-Stipendium in Oxford.
1970-1973
Clinton studiert Rechtswissenschaften an der Yale University.
Nach seinem Abschluß als J.D. "clerkt" er kurzzeitig beim Justizausschuss des Repräsentantenhauses.
1973
Clinton wird Dozent an der University of Arkansas School of Law (bis 1976).
1974
Clinton kandidiert erfolglos für einen Sitz im Congress.
1975
Clinton heiratet seine ehrgeizige Studienfreundin, die Juristin Hillary, geb. Rodham (*1947). Aus der Ehe geht eine Tochter (Chelsea, *1980) hervor.
1976
November: Nach erfolgreichem Präsidentschafts-Wahlkampf für den Erdnuß-Farmer
James ('Jimmy') Carter
wird Clinton mit dem Posten des Attorney General (Justizminister und Generalstaatsanwalt in einer Person) von Arkansas belohnt.
1978
Clinton wird Governor (Ministerpräsident) von Arkansas.
1980
Clinton wird abgewählt. Man wirft ihm "intellektuelle Überheblichkeit" und Steuererhöhungen vor.
1981
Clinton tritt in die Anwaltskanzlei Wright, Lindsey und Jennings in Little Rock ein.
1983
Clinton wird zum zweiten Mal Governor von Arkansas.
1992
Die Democrates nominieren Clinton für das Amt des US-Präsidenten. Er läßt sich sein Haar grau-weiß färben, um bei den älteren Wähler[inne]n "reifer" und "seriöser" zu wirken.
3. November: Clinton wird gegen den republikanischen Amtsinhaber George W. Bush und den unabhängigen Kandidaten Ross Perot zum Präsidenten gewählt.
1993
20. Januar: Clinton wird in Washington als 42. Präsident der USA vereidigt.
1994
Januar: Clinton läßt das Nordamerikanische Freihandelsabkommens mit Kanada und Mexiko (NAFTA) als großen Erfolg
feiern, der in der Realität allerdings recht bescheiden ist.
April: Die GATT-Schlußakte von Marrakesch wid hochgejubelt zum "bisher umfangreichsten internationalen Handelsabkommen zur Liberalisierung des Welthandels". Die praktischen Auswirkungen sind jedoch - bis auf eine Umbenennung von "GATT" in "WTO" - wiederum geringer als von Clinton erhofft und vom Congress befürchtet. (Die zunehmende "Globalisierung" macht solche Abkommen obsolet.)
Juli: Clinton besucht die BRD.
Oktober: Clinton schreibt das Friedensabkommen zwischen Israel und Jordanien auf seine Fahnen.
Dezember: Am Rande des KSZE-Gipfels in Budapest tauschen Clinton, Rußlands Präsident
Jelzin sowie die Präsidenten der Ukraïne, Belorußlands und Kasachstans die Ratifizierungsurkunden zum START-I-Abkommen von 1991 (Reduzierung von Atomwaffen mit mehr als 5.500 km Reichweite) aus.
(Auch dieses ist durch den Zusammenbruch der UdSSR praktisch obsolet.)
1995
Juli: Clinton läßt diplomatische Beziehungen zu Vietnam aufnehmen, das seinen 20 Jahre zurück liegenden Sieg im Krieg mit einem verlorenen Frieden teuer bezahlt hat und nun zur Billiglohn-Fertigungsstätte für die US-Wirtschaft wird. Die Ausbeutung durch das kommunistische Regime und seine kapitalistischen Verbündeten erreicht Ausmaße, wie sie zu Kolonialzeiten nie geherrscht hatten.
1996
Januar: Hillary Clinton muß in der "Whitewater"-Affäre vor dem Congress aussagen. Ihrem Mann werden krumme Immobiliengeschäfte in seiner Zeit als Gouverneur von Arkansas vorgeworfen. Wiewohl sich keine direkten Beweise für eine strafrechtlich relevantes Vergehen finden, belastet die Affäre seine Präsidentschaft.
Februar: Clinton läßt die nach den Ereignissen auf dem Tianmanmen 1989 verhängten Handelsbeschränkungen gegen China aufheben.
5. November: Bei den Präsidentschaftswahlen in den USA setzt sich Clinton gegen den Kandidaten der Republikaner, den Bananenmillionär Robert Dole, durch. (Die Mehrheit im Kongress liegt jedoch weiterhin bei den Republikanern.)
Gleichzeitig wird Winthrop Rockefeller iun. (1948-2006) Vize-Gouverneur von Arkansas, was den Gerüchten, daß es sich um Clintons Halbbruder handelt, neue Nahrung gibt.
1997
20. Januar: Clinton wird in Washington für seine zweite Amtszeit als US-Präsident vereidigt.
Eine seiner ersten "Amtshandlungen" besteht darin, Socks, dem Kater seiner Tochter, der bei der Bevölkerung sehr beliebt war und ihm wahrscheinlich mehr Wählerstimmen eingebracht hatte als seine Politik, die Krallen ausreißen zu lassen, damit er seinen neuen Labrador Retriever nicht kratzen kann. Anschließend schiebt er ihn zu seiner Sekretärin ab, wo er bald eingeht.
März: Das Gipfeltreffen zwischen dem russischen Präsidenten Jelzin und Clinton in Helsinki endet ohne Einigung im Streit um die
NATO-Osterweiterung.
Mai: Clinton unterzeichnet in Paris die "Grundakte über gegenseitige Beziehungen, Zusammenarbeit und Sicherheit zwischen der Nordatlantik-Organisation und der russischen Föderation".
Juni: Clinton ernennt eine Kommission für Rassenfragen. Damit räumt er indirekt ein, daß diese auch vier Jahrzehnte nach der "Bürgerrechts"-Gesetzgebung noch immer fort bestehen und daß die Politik des "Melting pot" gescheitert ist.
Juli: Angesichts des hohen Staatsdefizits wird Clinton vom Congress zur Senkung der Steuersätze gezwungen, was zu erhöhten Steuereinnahmen führt. Der US-Haushalt wird erstmals seit 1969 aus den roten Zahlen geführt.
26. Oktober: Clinton empfängt den rotchinesische Staats- und Parteichef Jiang Zemin zum Staatsbesuch in Washington und kriecht ihm tief in den...
Dezember: Clinton reist nach Bosnien. In Sarajewo bekräftigt er, daß die amerikanischen Besatzungstruppen auch nach Ende des (im Juli 1998 auslaufenden) Sfor-Mandats im Lande bleiben werden.
1998
17. Januar: Die Regierungsangestellte Paula Jones beschuldigt Clinton, sie 1991 sexuell belästigt zu haben. Clinton bestreitet dies. Erstmals in der Geschichte der USA sagt ein amtierender Präsident in eigener Sache unter Eid aus.
26. Januar: Clinton bekräftigt seine eidesstattliche Erklärung (Affidavit), wonach er keine sexuelle Affäre mit Monica Lewinsky (*1973), einer Ex-Praktikantin im Weißen Haus, gehabt habe. Auch den Vorwurf, er habe Lewinsky zur Falschaussage angestiftet, bestreitet Clinton.
Februar: Clinton droht dem Irāq mit Militärschlägen, um den UNO-Inspektoren uneingeschränkten Zugang zu den Palästen des irakischen Präsidenten
Saddam
Hussein zu verschaffen.
März: Clinton besucht den Süden Afrikas und verspricht großzügig einen Schuldenerlass für so genannte "Reformstaaten". (Darunter versteht er Staaten, die hauptsächlich bei den Europäern verschuldet und bereit sind, nach dem Schuldenerlaß neue Kredite aufzunehmen und dafür Rüstungsgüter in den USA zu kaufen.)
April: Die Klage von Paula Jones gegen Clinton wegen sexueller Belästigung wird von einem Bundesgericht in Arkansas in erster Instanz abgewiesen.
Mai: Clinton wird anläßlich der Feiern zum 50. Jahrestag der Berliner Luftbrücke von Bundeskanzler
Helmut Kohl nach Berlin eingeladen.
August: Monica Lewinsky berichtet vor einer Kommission über mehr als ein Dutzend sexueller Kontakte mit
Clinton. Damit widerspricht sie dessen Aussage vom 26. Januar, in der dieser jeglichen sexuellen Kontakt mit ihr
geleugnet hatte. Clinton gibt in einer Fernsehansprache zu, eine "unangemessene Beziehung" zu Lewinsky gehabt zu haben.
20. August: Nach Bombenanschlägen militanter Muslime auf die US-Botschaften in Kenya und Tansania läßt Clinton
Marschflugkörper auf Terroristenlager in Afģānistān abfeuern.
21. September: Parallel zu der jährlichen Ansprache Clintons vor den Vereinten Nationen wird weltweit die Videoaufzeichnung der Vernehmung Clintons über sein Verhältnis zu Monica Lewinsky vor der Grand Jury im Fernsehen ausgestrahlt. (Zuvor war bereits der Untersuchungsbericht des Sonderermittlers Kenneth Starr, in dem der Präsident des Meineids und der Behinderung der Justiz beschuldigt wird, ins Internet gestellt worden.)
24. Oktober: In Washington unterzeichnen Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und der Palästinenser-"Präsident"
Yāsir 'Arafātauf Druckim Beisein Clintons ein "Friedensabkommen", das - wie sich bald zeigt - das Papier nicht wert ist, auf dem es gedruckt wurde.
Clinton läßt unter Einsatz von Milliarden Steuergeldern die CIA Angehörige von 'Arafāts PLO in den USA zu Terroristen ausbilden in der Hoffnung, diese gegen die vermeintlich konkurrierende Palästinenser-Organisation Hamas einsetzen zu können. Tatsächlich kann von einem solchen Interessen-Gegensatz nicht die Rede sein; aus den vom CIA ausgebildeten Terroristen rekrutieren sich später die berüchtigten
Äl-Aksa-Brigaden.
11. November: Clinton empfängt den Dalai Lama der tibetischen Exilregierung in Washington. Sein Problem ist, daß er nicht weiß, wo Tibet überhaupt liegt (er glaubt, irgendwo mitten in China).
14. November: Clinton schließt einen außergerichtlichen Vergleich mit Paula Jones. Er zahlt ihr 850.000 US-$ für eine Klagerücknahme und den Verzicht auf ein Schuldanerkenntnis seinerseits.
16. Oktober: Clinton läßt die USAAF Bombenangriffe auf den Irāq fliegen.
1999
7. Januar: Im US-Senat beginnt das Amtsenthebungsverfahren gegen Clinton wegen Meineids und Behinderung der Justiz im Zusammenhang mit dem Versuch, seine intime Beziehung zu Monica Lewinsky zu vertuschen.
Clinton bringt ein Handelsabkommen mit Rotchina auf den Weg. (Es wird im Folgejahr ratifiziert.)
12. Februar: Clinton wird im Amtsenthebungsverfahren vom Senat frei gesprochen, obwohl jedem klar ist, daß er in beiden Anklagepunkten schuldig war. Das Vertrauen der US-Bürger in ihre "Volksvertretung" erleidet durch diese offenkundige Rechtsbeugung schweren Schaden.
Clinton erklärt anschließend im Fernsehen, weshalb seine Aussage kein Meineid gewesen sei: Für ihn sei Oralverkehr kein Sex!
März: Clinton beginnt Krieg gegen "Jugoslawien" (Serbien und Montenegro), um dessen Kernland, das "Amselfeld [Kosovo polje]" für die muslimischen Albaner zu erobern. Mit Terror-Bombardements wird die Infrastruktur Serbiens nachhaltig zerstört; das Amselfeld wird von NATO-Truppen (auch aus der BRD) besetzt, unter deren Aufsicht die christlich-orthodoxe Bevölkerungsmehrheit von den Muslimen systematisch ausgerottet (ermordet oder vertrieben) wird. Um dies zu rechtfertigen, wird der "jugoslawische" Ministerpräsident Milošević von den Medien als "neuer
Hitler" verteufelt.
14. Oktober: Der US-Senat lehnt die Ratifizierung des von Clinton initiierten Atomteststopvertrages ab.
November: Nach Abschluß der Kampfhandlungen auf dem Balkon ruft Clinton Albaner und Serben im Kosovo heuchlerisch zur "Versöhnung" auf, obwohl es dort inzwischen gar keine Serben - und somit auch nichts mehr zu "versöhnen" - gibt.
Dezember: Clinton hält auf der Welthandelskonferenz in Seattle eine Rede, die in peinliches Geschwätz über Umweltschutz in der Dritten Welt ausartet.
2000
Februar: Clinton nimmt Angriffe so genannter "Hacker" auf das - vom Pentagon entwickelte - Internet zum Anlaß, auf die Errichtung eines "nationalen Sicherheitszentrums" zu drängen.
März: Clinton bereist Asien. Dabei droht er dem pakistanischen Präsidenten Musharraf wegen Kaschmir.
Auch dem syrischen Präsidenten Assad droht er wegen des Konflikts mit Israel.
April: Clinton zitiert den israelischen Regierungschef Barak nach Washington und droht auch ihm wegen des Konkflikts mit den Palästinensern. Keine dieser Drohungen hat Erfolg.
Juni: Clinton wird der "Internationale Karlspreis" der Stadt Aachen verliehen - wofür, ist (wie so oft bei der Vergabe jenes Preises) nicht recht ersichtlich.
Juni: Clinton hält als erster US-Präsident eine Rede vor dem russischen Parlament und trifft den russischen Präsidenten
Wladimir W. Putin,
der ihn anschließend im privaten Kreis als "Hampelmann" bezeichnet.
Juli: Christopher Hitchens veröffentlicht "No one left to lie to", eine wenig schmeichelhafte Abrechnung mit Clinton und seinen Lügen.
September: Clinton wird der
"Deutsche Medienpreis" für 1999
verliehen, den vor ihm schon so illustre Persönlichkeiten erhalten haben wie die Terroristen
'Arafāt und
Mandela und der Bigamist
Mitterrand*.
November: Hillary Rodham Clinton wird Senatorin von New York.
11. September: Im Zusammenhang mit dem Kamikaze-Angriff muslimischer Terroristen auf das World Trade Center in New York City und das Pentagon in Washington D.C. werden Clinton
Vorwürfe
wegen seiner verfehlten Ausländerpolitik und mangelnder Sicherheitsvorkehrungen gemacht.
2002
3. Januar: Clintons Labrador Retriever wird von einem Auto überfahren und stirbt in seinen Armen.
2004
Juni: Clinton veröffentlicht seine Memoiren unter dem Titel "My Life [Mein Leben]". An ihrem Wahrheitsgehalt werden bald erhebliche Zweifel laut.
2008
Januar-Juni: Clinton und seine Frau ziehen gemeinsam in den Präsidentschafts-Vorwahlkampf. Die beiden sind so beliebt wie Fußpilz, daß statt ihrer der schwarze Krypto-Muslim
Barack Hussein Obama nominiert wird.
*Wie sorgfältig die Herren Kögel & Co. ihre Preisträger auswählen und sich über sie informieren, ergibt sich schon daraus, daß sie nicht mal wissen, wie sich der französische Ex-Präsident richtig buchstabiert - auf ihrer Homepage schreiben sie ihn "Francois Mitterand".