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FIDEL  CASTRO

[Fidel Alejandro Castro Ruz]

"El máximo líder"

(1926-2010)

[Fidel Castro - gezeichnet von Bubec]

Tabellarischer Lebenslauf
zusammengestellt von
Nikolas Dikigoros

1926*
13. August: Fidel Ruz wird als drittes von sechs (nach anderen Quellen: fünf) unehelichen Kindern des aus Galizien eingewanderten Großgrundbesitzers und Zuckerspekulanten Ángel Castro y Argiz und des Dienstmädchens Lina Ruz Gonzáles in Birán geboren. Er besucht Jesuitenschulen, zuerst in Santiago, dann (seit 1942) in La Habana.

1943
Ángel Castro - der zwei Jahre zuvor Lina Ruz geheiratet hat - erkennt Fidel offiziell als seinen Sohn an; seitdem trägt dieser den Namen Fidel Castro.

1945
Fidel beginnt ein Jura-Studium an der Universität La Habana. Am Ende des Zweiten Weltkriegs ist Kuba - seit 1898 ein de-facto-Protektorat der USA - das reichste Land Mittelamerikas, obwohl es praktisch keine Bodenschätze hat. Sein Wohlstand rührt vom Tourismus (einschließlich Prostitution und Glücksspiel) und der Produktion von Suchtmitteln (Rum aus Zuckerrohr, Tabakerzeugnisse) her.


1947
Fidel tritt der "Orthodoxen Partei" des US-kritischen Oppositions-Politikers Eduardo Chibás bei. Dieser verliert jedoch die Präsidentschaftswahlen gegen Ramón Grau San Martín.
Fidel beteiligt sich an dem fehl geschlagenen Versuch, Rafael Trujillo, den Präsidenten der Dominikanischen Republik, gewaltsam zu stürzen.

1948
Fidel nimmt in Bogotá (Kolumbien) an einer Konferenz lateinamerikanischer Studenten teil, die offiziell als Kontrastprogramm zur gleichzeitig statt findenden Pan-America-Konferenz gedacht ist. Tatsächlich handelt es sich lediglich um eine Tarnung für radikale Elemente, die einen kommunistischen Putsch versuchen. Nach der Ermordung von Jorge Eliecer Gaitán versinkt das Land in einem jahrelangen Bürgerkrieg. Fidel, der als einer der Rädelsführer steckbrieflich gesucht wird, kehrt zurück nach Kuba und heiratet die Millionärstochter Mirta Díaz Balart. Aus der Ehe geht ein Sohn (Fidel[ito], *1949) hervor; sie wird 1955 geschieden.

1950
Fidel beendet sein Jura-Studium und wird Mitarbeiter einer Anwaltskanzlei in La Habana.

1951
Chibás kandidiert erneut für die Präsidentschaft. Bei einer Wahlkampfrede löst sich "versehentlich" ein Schuß aus seiner eigenen Pistole, der ihn tötet. Fidel, der direkt neben ihm stand, tritt sein politisches Erbe als Vorsitzender der "Orthodoxen Partei" an. Die Präsidentschaftswahlen gewinnt Carlos Prío Socarrás.

1952
März: General Fulgencio Batista stürzt Carlos Prío Socarrás und macht sich selber zum Präsidenten.
Fidel verläßt La Habana und geht mit einigen Freunden in den Untergrund.

1953
26. Juli: Castro versucht mit nur 135 Genossen einen stümperhaften Aufstand gegen das Batista-Regime. Nachdem die Hälfte der Möchtegern-Revolutionäre gefallen ist, flieht er in die Sierra Maestra. Er wird jedoch gefaßt und im Oktober zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt.

1955
Mai: Castro wird von Batista begnadigt.
Juli: Castro geht nach Mexiko. Dort trifft er den Argentinier Ernesto "Ché" Guevara, der gerade mit einem Putschversuch gegen den Präsidenten von Guatemala gescheitert ist, und tut sich mit ihm zusammen


1956
November: Castro segelt mit 80 "Revolutionären" nach Kuba, um einen Guerillakrieg zu beginnen.
Dezember: Die kleine Truppe wird von Batistas Truppen fast vollständig aufgerieben. Castro flieht mit den 20 Überlebenden - u.a. sein Bruder Raúl, Ché Guevara und Camilo Cienfuegos - erneut in die Sierra Maestra. Von dort startet er eine internationale Propaganda-Kampagne gegen Batista, die vor allem bei der jüdischen US-Presse gut ankommt. Die New York Times stilisiert ihn zu einem romantischen Helden à la Robin Hood hoch. Er und seine Mitstreiter erhalten wegen ihres Äußeren den liebevollen Beinamen "los Barbudos [die Bärtigen]".


Abgehalfterte Alkoholiker wie der KindermörderSchriftsteller Ernest Hemingway und der Schauspieler Errol Flynn - beide bereits Möchtegern-Veteranen des Spanischen Bürgerkriegs - bekunden Castro ihre Sympathie.


1958
Mai: Batistas Versuch, Castros kleine Gruppe militärisch zu zerschlagen, scheitert. Castro gewinnt vielmehr neuen Zulauf durch zahlreiche Deserteurte.
Dezember: Nachdem Cienfuegos Yaguajay, Huber Matos Santiago und Guevara Santa Clara erobert haben, tritt Castro zum Marsch auf La Habana an; Batista flieht überstürzt in die Dominikanische Republik.


1959
Januar: Castro zieht mit 500 seiner Genossen La Habana ein - über 10.000 Mann Regierungstruppen haben kampflos kapituliert.
Castro macht sich selber zum Oberbefehlshaber der Streitkräfte und ernennt eine Marionetten-Regierung, die sofort von den USA anerkannt wird.
Februar: Castro macht sich selber zum Premierminister; inoffiziell wird er jedoch "máximo líder [GröFaZ]" betitelt. Sein Wahlspruch lautet zunächst: "patria o muerte [Vaterland oder Tod]".


April: Castro macht eine good-will-tour durch die USA; Präsident Eisenhower weigert sich jedoch, ihn zu empfangen (nicht so sein Vize Nixon).
Mai: Castro beginnt mit der Enteignung des kubanischen Großgrundbesitzes. Auf den enteigneten Ländereien soll ein Siedlungsprogramm durchgeführt werden.
Juli: Castro macht den aus dem mexikanischen Exil nach Kuba zurück gekehrten Advokaten und Playboy Osvaldo Dorticós, der ihm zunächst kurz als Justiz-Minister gedient hatte, zum Staatspräsidenten; zugleich dient er sich über dessen Kontakte zu KGB-Agenten in Mexiko der Sowjet-Union an.
Oktober: Castro entledigt sich seiner SU-kritischen Genossen Matos (der wegen "Hochverrats" zu 20 Jahren Zuchthaus verurteilt wird) und Cienfuegos (dessen Flugzeug über der Karibik "verschwindet").
November: Castro macht den BockChé Guevara zum GärtnerDirektor der Nationalbank von Kuba.

1960
Castro trifft mit dem Sowjet-Führer Chruschtschëw zusammen.


1961
Castro liiert sich mit Dalia Soto del Valle. (Aus der Verbindung - die angeblich 1980 in eine Ehe mündet - gehen fünf Söhne hervor.)
Castro macht Ché Guevara zum Industrieminister. Dieser löst die Wirtschaft Kubas aus der Verflechtung mit westlichen Ländern und sucht verstärkt die Einbindung in den Ostblock. Alle US-Vermögenswerte in Kuba werden entschädigungslos enteignet. Kuba bekommt alsbald ernsthafte wirtschaftliche Probleme.
April: US-Präsident John F. Kennedy läßt die von seinem Vorgänger Eisenhower initiierte Invasion kubanischer Exilanten in der "Schweinebucht" im Stich, die daraufhin scheitert. Als er seinen Fehler verspätet einsieht, verhängt er einen Wirtschaftsboykott gegen Kuba, an dem auch seine Nachfolger weitgehend festhalten und der Castro als Dauerausrede für den wirtschaftlichen Niedergang der Insel dient. Tatsächlich verliert Kuba durch diesen Boykott fast nichts. Nicht nur die Sowjet-Union und die DDR springen in die Bresche, sondern auch westliche Länder unterlaufen den Boykott, z.B. Großbritannien - wo 1964-70 der Sozialist Harold Wilson regiert** - und Kanada - wo 1968-84 der Politverbrecher Pierre Trudeau herrscht, während dessen Amtszeit sich der Außenhandel Kanadas mit Kuba verdreifacht.


1962
Castro schickt Ché Guevara nach Moskau, um Waffen und andere Güter zu erbetteln. Die Sowjets verlangen im Gegenzug Stützpunkte auf Kuba.
September: Die Stationierung sowjetischer Raketenabschußrampen führt zur "Kuba-Krise".
Oktober: Auf Druck der USA zieht Die Sowjet-Union ihre Raketen aus Kuba ab.

1963
Januar: Castro - der das kirchliche Schulsystem ruiniert und den Weihbischof von La Habana ausgewiesen hat - wird von der römisch-katholischen Kirche exkommuniziert.
November: Kennedy wird erschossen - bis heute halten sich ebenso hartnäckige wie unglaubhafte Gerüchte, daß dies im Auftrag Castros geschah.

1964
Die UdSSR-Führung nötigt Castro, seine Industrialisierungspläne auf Eis zu legen und statt dessen wieder die Zucker-Monokultur einzuführen, die sie ihm jedoch durch Abnahmegarantien weit über dem Weltmarktpreis versüßt.
Nach dem Sturz Chruschtschëws versucht Ché Guevara, Kuba näher auf Maos China auszurichten; dies führt zum - nach außen verheimlichten - Zerwürfnis mit Castro, der gleichwohl nach rotchinesischem Vorbild Zwangsarbeitslager einrichten läßt.

1965
Oktober: Fidel Castro verliest einen "Abschiedsbrief" Ché Guevaras, in dem dieser "freiwillig" auf alle Ämter und die kubanische Staatsangehörigkeit verzichtet, um sich wieder dem "Kampf gegen den Imperialismus" zu widmen. Ché geht nach Bolivien.

1967
Oktober: Ché Guevara wird in Bolivien getötet; er wird zur Martyrer-Ikone der "68er", die nicht wahr haben wollen, daß es in Kuba - das längst von der Substanz zehrt - langsam aber sicher bergab geht.
Dezember: Der Altkommunist Annibal Escalante versucht - angeblich mit Unterstützung Moskaus - Castro zu stürzen.

1968
Castro läßt Escalante verhaften und hinrichten.

1971
Castro macht seinen ersten Staatsbesuch in Südamerika. In Santiago de Chile wird er von Volksfront-Präsident Salvador Allende empfangen, der in Chile mit kubanischer Hilfe eine sozialistische Diktatur errichten will. (Allende wird zwei Jahre später vom chilenischen Parlament abgewählt und, da er mit Gewalt an der Macht zu bleiben versucht, von verfassungstreuen Militärs gestürzt; er begeht Selbstmord.)


1972
Juni: Castro reist in die DDR und besichtigt die dortigen Errungenschaften, u.a. den anti-fascistischen Schutzwall in Berlin.


1974
Castro empfängt den stellvertretenden SPD-Vorsitzenden und neuen Kanzler der BRD, Genossen Helmut Schmidt, zum Staatsbesuch in La Habana.


1975
Castro schickt kubanische Truppen in die rohstoffreichen Länder Angola und Mozambique, um in die dortigen "Befreiungskriege" einzugreifen. (Tatsächlich geht es nicht mehr um Befreiung - Portugal hat seine Ex-Kolonien bereits freiwillig in die Unabhängigkeit entlassen -, sondern schlicht um innere Machtkämpfe zwischen verschiedenen Völkern und Stämmen.) Die daraus resultierenden Bürgerkriege dauern Jahrzehnte an und fordern Millionen Opfer.

1976
Dezember: Castro setzt Dorticós ab und ernennt sich selber zum Staatspräsidenten. (Dorticós begeht einige Jahre später Selbstmord.)

1977-79
Castro schickt kubanische Truppen nach Äthiopien, um dessen marxistische Regierung im Kampf gegen Somalia (um Ogaden) zu unterstützen, und nach Nicaragua, um die "Sandinisten" beim Sturz Somozas zu unterstützen. Auch die daraus resultieren Kriege dauern Jahrzehnte an und fordern Millionen Opfer.

1980
Januar: Castro schiebt 25.000 kriminelle Kubaner in die USA ab, deren Präsident, der Castro-Freund Jimmy ('Peanuts') Carter, sie den Amerikanern in seiner letzten Amtshandlung als "frei gelassene politische Gefangene" verkauft. Die "Befreiten" bauen in den USA alsbald eine Mafia auf, gegen die alles, was italienische Immigranten in den 1930er und 1940er Jahren aufgebaut hatten, harmlos war.
Mai: Castro empfängt den SED-Vorsitzenden und Staatsratsvorsitzenden der DDR, Genossen Erich Honecker, zum Staatsbesuch in La Habana.


1989-91
Mit der Auflösung des Ostblocks und des RGW verliert Kuba seine wichtigsten militärischen, politischen und wirtschaftlichen Partner. Um den völligen Zusammenbruch Kubas zu verhindern, öffnet Castro das Land dem Valuta-Tourismus und erlaubt vorübergehend sogar der Besitz von Devisen. Kuba entwickelt sich wieder zu dem, was es vor 1959 war: einem Paradies für ABC-Touristen, die im Urlaub vornehmlich nach Alkohol, Bordellen und Casinos suchen. Es löst in dieser Rolle die Dominikanische Republik ab, die wegen steigender Preise und zunehmender Kriminalität zunehmend gemieden wird; Castro läßt "seine" Ausländer gegen solche Gefahren weitgehend abschirmen. Die Situation der Kubaner ist allerdings infolge der allgemeinen Verarmung wesentlich schlechter als damals; Kubanerinnen verkaufen sich in der Regel schon für wenige Dollar; die sinkende Qualität der Zigarren und des Rums (die Familie Bacardi ist längst nach Mexiko emigriert) drückt auf die Erlöse. Wer hinter die Kulissen blickt, merkt bald, daß die meisten von der kubanischen Propaganda gefeierten "Errungenschaften der Revolution" nur auf dem Papier stehen: Das "freie Bildungswesen" dient nur der kommunistischen Indoktrination; das "freie Gesundheitswesen" ist noch erbärmlicher als im Ostblock; lediglich für reiche Valuta-Patienten stehen - aus dem Ausland eingeflogene - Spezialisten und Medikamente auf "Weltniveau" zur Verfügung. In Kuba hat sich - wie überall im Kommunismus - eine Zweiklassen-Gesellschaft entwickelt: Oben eine kleine Schicht Parteibonzen, die ihre Privilegien genießen, unten ihre verarmten Untertanen ("das Volk"). Der Tourismus ruiniert das soziale Gefüge vollends, da nun Prostituierte, Taxifahrer und Kellner mehr verdienen als Angehörige "ordentlicher" Berufe.

1997
Castro läßt das in Bolivien entdeckte - angebliche - Skelett von Ché Guevara nach Kuba überführen und in einem Mausoleum in Santa Clara beisetzen.

1998
Januar: Der schon etwas verkalkte Papst Johannes Paul II entblödet sich nicht, nach Kuba zu "pilgern" und Castros Exkommunizierung aufzuheben. Sie kommen überein, die gleichzeitige Mitgliedschaft in der Katholischen Kirche und der Kommunistischen Partei zuzulassen und nach fast 30 Jahren Weihnachten wieder zu einem kubanischen Staatsfeiertag zu machen.

[Castro + J.P. II]

Ansonsten lassen sich bei Castro nur noch Politverbrecher wie Nelson Mandela, Hugo Chávez, Evo Morales (die Venezuela und Bolivien auf kubanisches Niveau herunter wirtschaften wollen) und Jimmy Carter (dem dafür - als drittem US-Amerikaner nach den Kriegstreibern Teddy Roosevelt und Woodrow Wilson - der "Friedensnobelpreis" verliehen wird) und drogensüchtige Ex-Fußballer wie Ché Guevaras Landsmann Diego Maradona bei ihm blicken.

[Castro u. Mandela] [Politverbrecher]
[Castro u. Carter] [Castro u. Maradona]

2003
Mai: In Brasilien ('Lula' da Silva) und Argentinien (Néstor Kirchner) gelingt überraschend die Machtergreifung kommunistischer Demagogen, die sich als "Links-Nationalisten" bezeichnen (um den Ausdruck "National-Sozialisten" zu vermeiden) und in Castro erklärtermaßen ihr politisches Vorbild sehen. Sie beginnen sofort, Milliarden "Investitionen" nach Kuba zu pumpen, was es Castro ermöglicht, die Beziehungen zur EU (deren "humanitäre Hilfe" in den letzten Jahren Millionen Kubaner vor dem Hungertod bewahrt hat) einzufrieren.

2004
Mai: Castro bricht die Beziehungen zu Kubas langjährigem Verbündeten Mexiko ab, das sich unter dem konservativen Präsidenten Fox zunehmend an den USA und Kanada orientiert.
Oktober: In Uruguay kommt der KommunistLinks-Nationalist Tabaré Vásquez an die Macht.
Wenige Tage später erleidet Castro - der an Parkinson erkrankt ist - bei einem Treppensturz schwere Verletzungen, von denen er sich nicht mehr vollständig erholt.

2005
Das Magazin Forbes zählt Castro zu den reichsten Männern der Welt, mit einem Privatvermögen von 550 bis 900 Millionen US-$; hinzu sollen Milliardenwerte im Ausland kommen, die er beiseite geschafft hat. (Diesen Zahlen dürfte jedoch eine ebensolche Überschätzung der Wirtschaftskraft Kubas zugrunde liegen wie dies 1989 bei der DDR und anderen Ostblock-Staaten der Fall war.)

2006
Januar: In Bolivien kommt der KommunistLinks-Nationalist Evo Morales an die Macht.
März: In Chile kommt die KommunistinLinks-Nationalistin und Honecker-Freundin Michelle Bachelet an die Macht.
31. Juli: Castro läßt seine Ämter zugunsten seines Halbbruders Raúl (*1931) ruhen, was einem Rücktritt gleich kommt. Außenpolitisch hat er auf der ganzen Linie triumfiert - zumal im Ausland kaum jemand mitbekommt, daß er Kuba völlig ruiniert hat -, innenpolitisch steht er allerdings immer mehr im Schatten Ché Guevaras, dem die Gnade des frühen Martyrer-Todes die Verantwortung für die Folgen seiner Politik abgenommen hat.

[Castro im Schatten Ché Guevaras]

2007
Januar: In Ecuador kommt der KommunistLinks-Nationalist Rafael Correa an die Macht.

2008
Januar: In der BRDDR eröffnet die kommunistische "Linkspartei" (Nachfolge-Organisation der SED) ihren Landtagswahlkampf in Niedersachsen mit einem Bekenntnis zum politischen Erbe von Bert Brecht, Rosa Luxemburg und Ché Guevara.
April: In Paraguay kommt der KommunistLinks-Nationalist Fernando Lugo an die Macht. Damit sind in Südamerika nur Kolumbien und Perú noch nicht auf Castros Linie.


*nach anderen Quellen: 1927

**Wilsons erste Amtshandlung nach seiner Machtübernahme im Oktober 1964 war der Verkauf von 400 Leyland-Bussen an das Castro-Regime. Der Transport bereitete allerdings gewisse Schwierigkeiten. Den zunächst dafür vorgesehenen DDR-Frachter Magdeburg ließ die C.I.A. in der Themse-Mündung mit Hilfe des japanischen Handelsschiffes Yamashiro Maru "verunfallen"; erst als die Briten dazu übergingen, eigene Frachtschiffe einzusetzen, gelangten die Lieferungen ans Ziel.


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