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Muħammäd "Yāsir" 'Arafāt

(24.08.1929 - 11.11.2004)

[Arafat]

Tabellarischer Lebenslauf
zusammengestellt von
Nikolas Dikigoros

1929
August*: Muħammäd Abd'al Ra'uf 'Arafāt wird in Äl-Qāhira ("Kairo")** als Sohn eines SchiebersHändlers aus Gaza geboren. Palästina ist seit 1920 eine britische Kolonieein britisches Völkerbundmandat, von dem 1922 "Trans-Jordanien" und 1923 die Golan-Höhen abgetrennt worden sind.


'Arafāt wächst in Kairo und/oder Jerusalem auf.

1933
Nach dem Ha'avara-Abkommen zwischen dem Deutschen Reich und den Zionisten beginnt die Einwanderung europäischer Juden nach Palästina in großem Maßstab. Die arabischen Palästinenser reagieren mit Aufständen und Pogromen.

1939
Mai: Um die Araber zu beschwichtigen, verbietet Großbritannien die Einwanderung weiterer Juden nach Palästina und den dort bereits ansässigen Juden den Erwerb von Grundeigentum.
September: Großbritannien erklärt dem Deutschen Reich den Krieg.

1946
'Arafāts Onkel*** Muhammad Amin Äl-Husseini - Ex-Mufti von Jerusalem - kommt nach Ägypten und schwört seinen Neffen auf den Kampf gegen die Juden ein.

1947-49
Gegen arabischen und britischen Widerstand erkämpfen sich jüdische Immigranten aus Europa einen Teil Palästinas und gründen dort den Staat Israel.

1950-56
'Arafāt ist als Student der Elektro-Technik an der Universität Kairo eingeschrieben. Hauptsächlich betätigt er sich jedoch politisch.

1956
'Arafāt wird im Krieg zwischen Ägypten und Großbritannien-Frankreich-Israel um den Suez-Kanal als Pionier-Leutnant eingesetzt. Er gilt schon damals als Sprengstoff-Spezialist und großer Bombenbastler.
Nach Kriegsende geht 'Arafāt als Bauingenieur nach Kuwait.

1957
'Arafāt zählt zu den Gründern der Terror-Organisation Äl-Fatah.

1964
'Arafāt zählt zu den Gründern der Terror-Organisation P.L.O., deren satzungsmäßiges Ziel die Vernichtung des Staates Israel ist.

1967
Juni: Im "Sechs-Tage-Krieg" werden die arabischen Staaten Ägypten, Syrien, Jordanien und Libanon von Israel schwer geschlagen. Viele Palästinenser - so auch 'Arafāt - gehen nach Jordanien und versuchen dort, einen "Staat im Staat" zu bilden.

1968
'Arafāt wird Vorsitzender von Äl-Fatah.


1969
Februar: 'Arafāt wird Vorsitzender der P.L.O., die inzwischen fast vollständig von Ägyptens "Führer [Rais]" Gamāl 'Abd-äl-Nāsir [im Westen meist "Nasser" geschrieben] finanziert wird.


1970-71****
König Hussein von Jordanien hat die Nase voll von den palästinensischen Banditen in seinem Land. Er wirft P.L.O. und Fatah nach schweren militärischen Kämpfen hinaus und erspart dadurch Jordanien ein Schicksal wie dem Libanon (wohin die meisten bis dahin in Jordanien lebenden Palästina-Flüchtlinge nunmehr ausweichen) und Israel. (Die Israelis versäumen es aus falsch verstandener Humanität, in Judäa und Samaria mit ähnlicher Konsequenz wie Hussein gegen die Palästinenser vorzugehen - ein tödlicher Fehler.)
'Arafāt flieht nach Ägypten. Ansonsten halten ihm nur noch einige unverbesserliche Regimes die Stange - u.a. das "sozial-liberale" der BRD. 'Arafāt wird auf Kosten der deutschen Steuerzahler nach Berlin eingeladen, wo er zusammen mit ROB Schütz (SPD) das Brandenburger Tor und die Mauer besichtigt.


1972
'Arafāts Leute ermorden bei den Olympischen Spielen in München mehrere Sportler aus Israel. Dennoch gilt er bald allgemein - auch und insbesondere in der BRD - wieder als ehrenwerter Mann, den es massiv mit Entwicklungshilfe zu unterstützen gilt. Zu seinen persönlichen Freunden zählen u.a. der BRD-Kanzler Willy Brandt, der (jüdische) RÖ-Kanzler Bruno Kreisky (der 'Arafāts Terror-Organisationen luxuriöse Büros in Wien einräumt) und der schwedische Ministerpräsident Olof Palme, der sich in besonderem Maße für die Bastardisierung"Durchmischung" der Schweden mit Afrikanern und Arabern einsetzt, deren Immigration er massiv fördert.


1973
Oktober: Im "Yom-Kippur-Krieg" versuchen die arabischen Staaten erneut, Israel "von der Landkarte zu tilgen"; obwohl sie von der Sowjet-Union mit modernsten Waffensystemen und "Schulungs-Personal" unterstützt werden - während die USA (geführt von Präsident Nixon und seinem jüdischen Außenminister Kissinger Israel in den Rücken fallen - mißlingt dies wiederum.


1974
November: Vor der UNO-Vollversammlung - in der längst kommunistische, arabische und schwarzafrikanische Staaten die Mehrheit haben - darf 'Arafāt auf Initiative von General-Sekretär Kurt Waldheim in vollem Kampfanzug, mit kariertem Kopftuch und mit umgeschnallter Pistole eine Rede halten, in der er zur Vernichtung des Staates Israel und zur Ausrottung der "Zionisten" aufruft - die Juden sollten "verstreut unter alle Völker" leben, wie vor 1948.


Die UNO räumt der P.L.O. daraufhin einen "Beobachter-Status" ein, der quasi eine Anerkennung als Mitglieds-Staat bedeutet. Sie akzeptiert auch deren Terror-Anschläge als "Akte legitimen Widerstands" gegen Israel.

1979
März: Unter US-amerikanischem Druck schließen Israel und Ägypten Frieden, was Nassers Nachfolger Sadat den Haß aller Araber einträgt.
Die P.L.O. nistet sich mit Hilfe des syrischen Diktators Hāfiz äl-Assad im Libanon ein, der inzwischen völlig ruiniert ist.

1980
Oktober: Sadat fällt einem Attentat zum Opfer. Eine Tatbeteiligung 'Arafāts wird nie bewiesen.

1982
Juli/August: Israelische Truppen befreien den Süden des Libanons von palästinensischen Terror-Einheiten und syrischen Besatzungtruppen.
'Arafāt flieht nach Tunesien, dessen DiktatorPräsident Bourguiba der P.L.O. bereitwillig einen Sitz in Tunis zur Verfügung stellt.

1988/89
'Arafāt behauptet, die Ziele der P.L.O.-Satzung von 1964 nicht länger zu verfolgen. Kurzsichtige Politiker in aller Welt - auch in Tel Aviv - halten dies für eine "indirekte Anerkennung Israels".


1990/91
Beim Einmarsch irakischer Truppen nach Kuweit erklärt sich 'Arafāt mit Saddam Hussein solidarisch und fordert ihn auf, auch Saudi-Arabien zu besetzen - was dieser jedoch versäumt, bevor dort US-Truppen in größerer Zahl gelandet sind. Nachdem diese Kuweit zurück erobert und den Iraq geschlagen haben, stellen Kuweit und Saudi-Arabien ihre Zahlungen an 'Arafāt ein; die P.L.O. wird seitdem hauptsächlich von Steuergeldern aus der EU (allen voran der BRDDR) finanziert.

1992
'Arafāt heiratet in Tunis die Bankierstochter Suha Tawil (*1963). Die "Eheleute" leben von Anfang an getrennt ("Madame Arafat" in Paris); die Heirat - aus der offiziell eine Tochter hervor geht (deren Vaterschaft ungeklärt ist) - dient offenbar nur der Geldwäsche, d.h. der Weiterleitung ausländischer Zahlungen an die PLO auf Privatkonten 'Arafāts in der Schweiz.

1993
Der Polit-ClownUS-Präsident (seit Januar) Bill Clinton - ein warmer Brudergroßer Bewunderer 'Arafāts - nötigtüberredet den israelischen Minister-Präsidenten Isaak ("Jizhak") Rabin, mit diesem ein "Friedens- und Autonomie-Abkommen" zu schließen.


1994
Juli: 'Arafāt kehrt nach Palästina zurück.
Dezember: 'Arafāt und Rabin erhalten - wie viele Terroristen, Kriegsverbrecher und Verräter vor und nach ihnen - den "Friedens"-Nobelpreis.
(Als "Friedenstaube" sehen ihn freilich nur die Karikaturisten. Der Verräter Rabin wird später von einem israelischen Patrioten erschossen.)


1995
'Arafāt erhält in Baden-Baden den Deutschen Medienpreis.


2000
In Camp David verhandeln 'Arafāt, Clinton und der neue israelische Minister-Präsident Jehud Barack über die Errichtung eines Palästinenser-Staates auf dem Boden von Judäa und Samaria. Außer einem warmen Händedruck und schönen Presse-Mitteilungen kommt dabei jedoch nichts heraus.


seit September: 'Arafāt läßt P.L.O und Fatah daraufhin wieder verstärkt Terror-Anschläge durchführen (so genannte "zweite Intifada").

2001
11. September: Der muslimische Kamikaze-Anschlag auf das World Trade Center in New York City und das Pentagon in Washington D.C. wird von Palästinensern in aller Welt mit offenem Jubel begrüßt. Auch 'Arafāt distanziert sich nicht. Das einzige, was ihm daraufhin passiert ist, daß die Israelis ihn für kurze Zeit unter Hausarrent stellen. Erdnußfarmer und US-Präsident a.D. Jimmy 'Peanuts' Carter gratuliert ihm zu seiner mutigen Haltung.


2002
Ein Gutachten des Bundesnachrichtendienstes (BND) stellt fest, daß die Hilfsgelder der EU an 'Arafāt von diesem zur Finanzierung von Terroranschlägen in aller Welt verwendet werden. Das Gutachten wird unterdrückt und darf in den staatlich kontrollierten Medien der BRDDR nicht kommentiert werden. Auch in anderen Staaten beeilt man sich, 'Arafāt zu versichern, daß man ihn nach wie vor für einen Ehrenmann hält; zu seinen besten neuen Freunden zählen Frankreichs Staatspräsident Jacques Chirac und Irlands Außenminister Brian 'Biffo' Cowen.


2004
11. November: 'Arafāt stirbt in einem französischen Militär-Krankenhaus in Clamart. Er hinterläßt ein Privatvermögen von umgerechnet ca. 300 Millionen US-$.


12. November: 'Arafāt bekommt eine militärische Trauerfeier in Kairo und wird anschließend in Ramallah begraben. Politiker aus aller Welt kommen angepilgert, um ihm tief in den A... zu kriechen (an dessen Entzündung er verendet ist***** :-). Lediglich der Justizminister von Israel hat den Mut, 'Arafāts letzten Willen nach einer Beerdigung in Jerusalem mit den Worten zurück zu weisen: "In Jerusalem werden jüdische Könige begraben, keine muslimischen Terroristen!"


*Das genaue Geburtsdatum ist nicht bekannt; Biografien nennen z.B. den 4., 24. oder 27. August.

**'Arafāt selber behauptete, wie seine Mutter in Jerusalem geboren zu sein.

***Vetter dritten Grades seines Vaters.

****In der Wahrnehmung der Palästinenser - und auch der meisten Medien des Westens - werden die Ereignisse jener Jahre oft auf den "Schwarzen September" 1970 reduziert. Tatsächlich hatten die Kämpfe der jordanischen Armee gegen P.L.O. und Fatah bereits im Februar 1970 begonnen. Im September 1970 mußte Hussein unter syrischem und ägyptischem Druck einen Waffenstillstand mit den Palästinensern schließen, der für letztere durchaus vorteilhaft war. Erst im Juli 1971 zerschlug die jordanische Armee die letzten Palästinenser-Einheiten im Lande.

*****So die offizielle Todesursache. Dagegen wird seitens der PLO behauptet, 'Arafāt sei von den Israelis vergiftet worden, und seitens der Israelis, er sei an AIDS gestorben. Die - unbestrittene - Tatsache, daß 'Arafāt ein schwuler Sodomit war, der stets mit einer "Leibwache" junger Lustknaben herum reiste (und wohl auch deshalb bei gewissen anderen Politikern in aller Welt so geliebtbeliebt war), spricht eher für letzteres.


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